Hallo Rainer. Ich las wieder deine Detektorbaupläne-Seiten mit den NF-Verstärkern die wo von der Senderenergie stromversorgt werden durch. Ich will vielleicht die Variante mit dem HF-Vorverstärker nachbauen, aber ich finde sie nicht mehr auf den Seiten?
Ich überlege ob ich aber nicht einen moderneren Si-Transistor statt einen Ge-Typ verwenden.
Genereller Hinweise: Wer sich an die Reparatur oder Reinigung oder Restaurierung
eines Radios, Fernsehers, usw. wagt und dabei das Gerät öffnen will,
sollte zuvor die Sicherheitshinweise
des Forums lesen.
<blockquote><smallfont><p>Zitat:</smallfont><hr> Hallo Rainer. Ich las wieder deine Detektorbaupläne-Seiten mit den NF-Verstärkern die wo von der Senderenergie stromversorgt werden durch. Ich will vielleicht die Variante mit dem HF-Vorverstärker nachbauen, aber ich finde sie nicht mehr auf den Seiten?
Ich überlege ob ich aber nicht einen moderneren Si-Transistor statt einen Ge-Typ verwenden.
Berni <p> Hallo Berni, die alten Germaniumtransistoren kommen besser mit sehr geringen Betriebsspannungen aus. Schon ab ca 0,45 Volt lässt sich ein Ge-Transistor wirksam als HF-Vorverstärker für MW betreiben. ein Si-Transistor braucht schon ca. 0,65 Volt.
Eine Schaltung für einen selbst-Versorgungsspannungs-Erzeuger und HF-Vorstufe und anschliessender aperiodischer Gleichrichtung ist auf dieser Seite zu finden:
Da ich schon mal an anderer Stelle gefragt wurde: Diese Schaltung ist kein Zweikreiser, sondern 2 Einkreiser. Ein Kreis zur Spannungserzeugung, ein Kreis zur Signalerzeugung. Der Aufbau des HF-Verstärkers zu einem Zweikreiser ist möglich, aber kritisch. Schnell kommt eine Rückkopplung zu Stande und die Schaltung schwingt. Das kann allerdings neutralisiert werden. Wäre Raum für Versuche.
Jedenfalls ist diese HF-Vorstufe recht wirksam und bringt mehr Empfinglichkeit als ein vergleichbarer NF-Verstärker.
Ist schade, dass die Schaltung relative wenig Resonanz findet. Ich denke, sie wird unterschätzt. Falls Du nachbaust, kannst Du ja von Deinen Erfahrungen berichten.
HINWEIS: Hinsichtlich der Entnahme der Empfänger-Energie aus dem Sendesignal auf die Gesetzeslage achten!
... Jedenfalls ist diese HF-Vorstufe recht wirksam und bringt mehr Empfinglichkeit als ein vergleichbarer NF-Verstärker.
Ist schade, dass die Schaltung relative wenig Resonanz findet. Ich denke, sie wird unterschätzt. Falls Du nachbaust, kannst Du ja von Deinen Erfahrungen berichten.
MFG Rainer
Möge die Welle mit uns sein.
Hallo Rainer,
da die Schaltung doch schon etwas aufwendig ist, vermute ich, dass viele Bastler dann lieber gleich ein Audion bauen; empfangsmäßig dürfte das leistungsfähiger sein?
Zumindest wird beim "Radiomann" diese Reihenfolge gewählt: Zuerst Detektorempfänger, anschließend Audion. Allerdings ist der Detektor wesentlich einfacher gehalten als in deinem Beispiel.
Hallo Klaus, das Ziel dieses "kostenloser Strom" - Empfängers ist es ja, ohne zusätzliche Batterien oder sonstige externe Stromversorgung auszukommen. Das liefert der Sender sozusagen selbst kostenlos an. Wenn man so über die Standard-Detektor-Leistung hinaus will - ohne Batterien - kann man eine zusätzliche Endstufe hintersetzen oder eine HF-Vorstufe vorsetzen. Zu den goldenen Zeiten (wo diverse 300 KW-Sender in Deutschland rummachten) konnte hier in Berlin am Tage mit einer Last einer HF-Vorstufe und einer NF-Endstufe mit dem Detektor gut 3 Volt an einem 1000 uF erzeugt werden. Es ging dann manchmal sogar die von Dir erwähnte Audioschaltung.
Heutzutage bin in froh, an einer 15 Meter - Antenne und der oben erwähnten HF-Schaltung 0,9-1,2 Volt erreiche.
Wen es interessiert, kann den Versuch mit oder ohne Schwingkreis und Diode und Erde und Antenne und einem Lastwiderstand von 400 - 1000 Ohm machen, um die entstehende Spannung an einem 200 uF Elko zu messen.
Ich habe wiederholt festgestellt, dass Transistor-Audions gut und gerne 1-2 Volt als Betriebsspannung brauchen und da wird es dann u.u. knapp.
Wer hat da eigene Erfahrungen machen können?
Achso Klaus noch was: Der Radioman hatte meines Wissens keine Eigenspannungserzeugungsversuche gemacht?! MFG Rainer
hab in dem anderen thread schon zu meinem versuchsaufbau geschrieben, aber ein Hinweis noch: die Transistoren arbeiten bei so geringen strömen, daßdie üblichen Trafos für Transistorendstufen unbrauchbar sind. Die Impedanzen bewegen sich im bereich von Röhrenschaltungen, man sollte also auch entsprechende Zwischen- und ausgangstrafos für Röhrenschaltungen verwenden und kann auch überschlägig die Impedanzen wie bei Pentoden berechnen, lastwiderstand ca. Ub/Ic für Eintakt. Eine Treiberstufe mit 50µA Kollektorstrom an 1,2V bedeutet , daß der transformierte Abschluß dann um 1,2V/50µA= 24K betragen sollte, der Ausgangstrafo für eine Gegentakt-AB-Endstufe mit ähnlichem Kollektorstrom sollte etwa 30-40 K Primärimpedanz haben. Da es hier weniger um HiFi geht, kann man für einen modernen Hörer mit 16 Ohm für die parallelen Kapseln einen AÜ für Batterieröhren verwenden mit ca. 20 K auf 6-8 Ohm z.B., oder beide Kapseln in Reihe, wo dann ein 3-5K Übertrager funktioniert (bei etwas schlechterer baßwiedergabe wegen der zu geringen Induktivität).
... Achso Klaus noch was: Der Radioman hatte meines Wissens keine Eigenspannungserzeugungsversuche gemacht?! MFG Rainer
Möge die Welle mit uns sein.
Hallo Rainer,
nein, in meinem Radiomann von 1967(?) gibt es keine Versuche mit der Eigenspannungserzeugung.
Den Einwand habe ich nur auf deine Anmerkung hin gebracht, dass vermutlich nur sehr wenige Bastler sich mit den recht aufwändigen Detektorschaltungen auseinandersetzen. Ich vermute, dass sich die meisten nach Erfolgen mit einfachen Detektoren dann eher dem Audion oder vielleicht auch der Reflexschaltung zuwenden; manche versuchen sich gar irgendwann an einem Super. Diese Reihenfolge, Diodenempfänger, Audion u.s.w. meinte ich - sorry, falls das missverständlich von mir ausgedrückt war.
Genereller Hinweis: Die Anwendung der Groß/Kleinschreibung erleichtert die Lesbarkeit von Beiträgen..
04.04.08 22:24
Woodstock
nicht registriert
Re: Detektoren mit selbsterzeugter Spannung
This is a nice challenge. Too bad this forum thread is kinda 'old' I tried the doubler circuit. this did not make much diffference using aa119's But i hve a few OC71's new unused, i might try and duplicate the d***ms mentioned. thanks vr gr. Woodstock
ich habe eine schaltung von der gollum-seite gebaut. es geht die verstärkung ist gut zu hören. ich brauche aber eine lange antenne 50 meter !!! als transistor nehme ich ein ac151
Genereller Hinweis: Die Anwendung der Groß/Kleinschreibung erleichtert die Lesbarkeit von Beiträgen..
13.12.10 17:29
Bennybuis
nicht registriert
Re: Detektoren mit selbsterzeugter Spannung
Hallo,
ich bin auch gerade dabei, einen Transistor verstärkten Detektor zu bauen, habe aber nur wenig Erfolg. Ich habe nur AC128 Germanium Transistoren und ich habe die einfachste Schaltung ausprobiert, bekomme aber kaum Verstärkung. Ich habe einen 200 KW Sender nur 3 km Luftlinie von meinem Haus weg, und ich habe eine permanente Außenantenne, ca. 15 Meter lang, so daran liegt es nicht. Meine Frage, ist der AC128 vielleicht nicht gut geeignet? In der Anlage sende ich das Schaltbild meines Versuchsaufbaues. Ich bin um jeden Tipp dankbar.