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Wumpus-Gollum-Forum von 'Wumpus Welt der Radios'
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Heizspannungsquelle für Röhrenprüfer aus einem alten Schaltnetzteil
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09.03.17 18:23
Volker 

WGF-Premium-Nutzer

09.03.17 18:23
Volker 

WGF-Premium-Nutzer

Heizspannungsquelle für Röhrenprüfer aus einem alten Schaltnetzteil

Hallo zusammen,

das nachfolgende Netzteil ist überwiegend aus Schrott und Surplus-Material entstanden. Es eignet sich gut für die Erzeugung der Heizspannung bei Röhrenprüfern. Da es ein Schaltnetzteil ist, das Oberwellen erzeugt, ist es für HF-Schaltungen nicht besonders geeignet.

Unter http://elektronikbasteln.pl7.de/schaltnetzteil-umbau.html befindet sich die Beschreibung.





Es geht von 5,2 bis 25 Volt und macht mindestens 2 Ampere, kurzzeitig gehen 3,3 Ampere.

Vorgehensweise in Kürze: Man suche nach einem Schaltnetzteil aus Überschussbeständen, schaue nach, welcher Schaltregler sich darin befindet, besorgt sich das Datenblatt vom ihm und schaut dort nach, wie sich die Spannung einstellen lässt und macht sich dann an den Umbau. Eine Ausgangslast ist notwendig, damit das Schaltnetzteil nicht schwingt. Ein Ausgangsfilter ist empfehlenswert. Die Strom-Spannungs-Anzeige gibt es schon für ein paar Euro.

Das Gehäuse besteht aus Abfallholz und Bodenfarbe. Es besteht aus 6 Teilen und ist völlig zerlegbar. Fünf Liter graue Bodenfarbe reichen bei mir wahrscheinlich Jahrzente.


Viele Grüße Volker

"Das Radio hat keine Zukunft." (Lord Kelvin, Mathematiker und Physiker (1824-1907))

Zuletzt bearbeitet am 10.03.17 23:05

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10.03.17 09:48
Opa.Wolle 

WGF-Premium-Nutzer

10.03.17 09:48
Opa.Wolle 

WGF-Premium-Nutzer

Re: Heizspannungsquelle für Röhrenprüfer aus einem alten Schaltnetzteil

sehr gut gelöst volker, so etwas braucht mann immer.


Viele Grüße aus Loccum, Wolfgang.

Wer niemals fragt, bekommt nicht einmal ein Nein zur Antwort!

10.03.17 10:14
Volker 

WGF-Premium-Nutzer

10.03.17 10:14
Volker 

WGF-Premium-Nutzer

Re: Heizspannungsquelle für Röhrenprüfer aus einem alten Schaltnetzteil

Hallo Wolfgang,

danke! Noch ein paar Ergänungen. Das Netzteil arbeitet ohne Schutzleiter. Das Frontblech ist aus Aluminium. Die Drähte zum Netzschalter könnten sich lösen und die Frontplatte berühren. Dann wäre die volle Netzspannung auf dem Frontblech. Deshalb will ich die Löststellen am Netzschalter mit Heißkleber, Schrumpfschlauch oder Klebeband isolieren, um diesen unwahrscheinlichen Fall auszuschließen.

Das Netzteil wird bei Volllast warm. Deshalb plane ich für die Rückseite und den Deckel Belüftungslöcher zu bohren. Dann kann die warme Luft nach oben steigen und frische Luft kann von der Rückseite nachströmen.

Der Schaltregler L4975A lässt sich gut in den Griff bekommen und schafft bis zu 5 Ampere. Im Datenblatt ist eine Schaltung, die sich sogar bis 0 Volt Ausgangsspannung herunterregeln lässt. Das Netzteil ist kurzschlussfest.

Der Ausgangsspannung ist eine Wechselspannung von maximal 50 mVss ( mV von Spitze zu Spitze) bei 300 kHz überlagert.

Speist das Netztteil ein Kofferradio, dann sind bei schwachen Stationen von Langwelle bis UKW Störungen und erhöhtes Rauschen zu vernehmen.

Nachtrag: Noch ein paar kleine Verbesserungen habe ich vorgenommen. Belüftungslöcher auf dem Deckel und der Rückseite gebohrt. Temperatur nun zwischen 26 und 31 °C im Gehäuse. Über den Lastwiderstand 220 µF angebracht. Am Ausgang 2 x 470 nF Folie angebracht. Ripple nun auf 30 mVss gesunken. Am Poti zwischen Schleifer und dem anderen Ende des Potis 100 nF angebracht, um Schwingneigung 300 mVss zwischen 10 und 13 Volt zu unterdrücken. Den Netzschalter habe ich als zusätzliche Isolation in Heißkleber vergossen. In Verbindung mit dem Sicherheitstrafo müste das jetzt VDE-gerecht sein.

Die Störstrahlung ist jetzt so niedrig, dass man das Netzteil an einem Radio von Langwelle bis UKW betreiben kann. Mittelstarke Sender Sender sind störungsfrei zu hören. Das Netzteil ist sogar kurzschlussfest. Alles in allem ist daraus eine robuste Konstruktion geworden, die bei kleinen Abmsseungen bis zu 3 Ampere liefert.


Viele Grüße Volker

"Das Radio hat keine Zukunft." (Lord Kelvin, Mathematiker und Physiker (1824-1907))

Zuletzt bearbeitet am 16.03.17 11:00

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