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Eine Frage zur russischen 1SH37B
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08.01.10 20:43
roehrenfreak 

Moderator

Re: Eine Frage zur russischen 1SH37B

Wow ihr Lieben,

dank des Brainstormings eröffnen sich ja ganz neue Welten für die Anwendung von Röhren! Da könnte man sogar zum Bleistift ganz einfache Modulatoren für FM und AM mit machen. Oder einen Magnetfeldsensor. Oder, oder, oder...

Aber Spaß beiseite, Ernst komm´ mal nach vorne. Die durch das Magnetfeld hervorgerufene Verstimmung ging über drei Mittelwellenkanäle. Das war so natürlich nicht hinzunehmen. Schade, denn der ausgewählte Lautsprecher wäre bezüglich Lautstärke-Ausbeute bei der sehr klein bemessenen "Endstufe" ideal gewesen. Nun steht auch noch der Verdacht im Raum, dass alle anderen Röhrensysteme einen Restmagnetismus davon getragen haben, was die Funktion möglicherweise beeinträchtigt. Das mache ich momentan daran fest, weil die Ruhestromaufnahme gestiegen und die Lautstärke etwas gesunken ist. So werde ich mal die Entmagnetisierungs-Drossel anwerfen und schauen, ob es wieder besser wird...

Freundliche Grüsse,
Jürgen rf

Noli turbare circulos meos (Störe meine KREISE nicht! - Archimedes)

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08.01.10 21:32
Klaus 

Administrator

Re: Eine Frage zur russischen 1SH37B

Hallo Jürgen.

die einzige Anwendung, die mir in deinem Fall einfällt, ist der Hall-Geber. Bei dem wird bekanntlich der Strom durch einen Halbleiterkristall durch Magnetfelder beeinflusst und diese Änderung ausgewertet, z.B. bei der Steuerung von Kfz-Zündanlagen.
Bei Röhren kenne ich diese Anwendung nicht; CTRs verwenden zwar auch eine magnetische Beeinflussung, aber lediglich um den Auftreffpunkt auf der Leuchtschicht zu steuern, also nicht direkt mit deinen Erfahrungen verleichbar.
Vllt. könne die Physiker hier im Forum mehr dazu schreiben?

Viele Grüße
Klaus

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