| kleine Nuvistoren, großer Hunger. |
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06.04.10 08:17
Pluspol  WGF-Meister
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Re: kleine Nuvistoren, großer Hunger.
Hallo Martin, hallo Mitinteressenten
Ich sehe die unterschiedlichen Entwicklungen der Röhrentechnik in dcr EX-UdSSR und dem Westen genauso. Röhren incl. der besonderen Form als Nuvistoren und alle Arten der Transistoren, haben ihre Vor- und Nachteile, speziell in der Größe, dem Energieverbrauch und der Speisung. Während man in Russland beide Entwicklungen vorantrieb, setzte man im Westen zu früh und einseitig auf die Halbleiteranwendung. Heute nach Ende des "kalten Krieges" und der entstandenen Globalisierung stehen die "Türen" zu allen Quellen und Märkten offen, sich die gewünschten Bauteile zu beschaffen. Es gab auch noch einen anderen Grund dafür, daß die Röhrentechnik in Russland weiter entwickelt wurde und wird. Als Soldaten der funktechnischen Truppen wurde uns damals vermittelt, daß Röhrengeräte nach Atomschlägen weiter arbeiten, wenn sie nicht mechanisch zerstört sind. Die Strahlung zerstöre die Halbleitertecnik, aber die Röhren arbeiten weiter. Das hat sich mittlerweile nach dem Tschernobyl-Desaster weiter relativiert, da es keine gewinnbare atomaren Konflikte geben kann. So hat die Röhrentechnik aus den verschiedensten Gründen in der UdSSR ihre Bedeutung behalten, was für uns als Liebhaber dessen ein Glücksfall ist.
Freundliche Grüße von Dietmar
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