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* Drehko sitzt fest
 1
01.10.06 20:18
wumpus 

Administrator

* Drehko sitzt fest

Drehkondensator sitzt fest , 19 Jul. 2005 17:50

Hallo Rainer Wumpus
Mein Drehkondensator Grundig 3030 sitzt fest. Ich müßte nun die Plastikscheibe auf der das Skaenseil läuft abnehmen und dann mit einer Zange und Gewalt das Ding freidrehen?

Gruß vom Winie

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Rainer


RE: Drehkondensator sitzt fest , 19 Jul. 2005 22:28

Hallo Winie.

Versuch unter Einsparung des Entfernes der Seil-Scheibe: Zuerst einige WENIGE Tropfen Sprueh-Kriech-Oel NUR direkt an den beiden Drehko-Lagern, nicht das Skalenseil bespruehen. Ueberschuessiges Oel sofort wegtupfen!

Einwirken lassen (es geht auch etwas Betroleum), 1-2 Tage, dann vorsichtige kurze Bewegungen am Abstimm-Knopf nach links und rechts. Gegebenenfalls gesamte Prozedur mehrfach wiederholen.

Zur Not auch die Lagerstellen mit einem Loetkolben erwaermen, Aber Vorsicht: Nicht dass das Plastik-Seil-Rad anschmilzt und nicht mit dem Loetkolben an das Sklaenseil kommen.

Wichtig ist das staendige Anrucken des Abstimmknopfes nach links und rechts, es reicht der jeweils kurze Drehimpuls.

Ein Versuch ist es wert.

Rainer

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Winie


RE: Drehkondensator sitzt fest , 06 Sep. 2005 22:04

Hey,
bin erst jetzt dazu gekommen mir den Drehkondensator vorzunehmen.

Ergebnis: BESTENS ! War zwar eine Fummlerei, aber jetzt dreht er wieder. Es ist jetzt eine Woche her und der Drehkondensator ist nicht wieder festgegangen.

Gruß vom Winie

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Kai


RE: Drehkondensator sitzt fest , 17 Sep. 2005 23:53

Hey - also es hat auch bei mir geholfen. Ich habe meinen Dreh-Kondensator auch wieder mit Petroleum und Öl freibekommen, mußte das aber mehrmals wiederholen und die Reste mit einem Tuch immer wieder wegwischen.

Kai

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Jürgen


RE: Drehkondensator sitzt fest , 16 Mar. 2006 13:37

Hey

Bei mir musste ich doch später die Prozedur wiederholen. Deshalb habe ich den Drehko ausgebaut und mit Waschbenzin total gereinigt und dann neu gefettet. Ich hoffe es hält jetzt wieder über Jahre. Jürgen

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Juergen


RE: Drehkondensator sitzt fest , 22 Jul. 2006 19:44

Hey
Es ist jetzt 3 Monate her mit der Reinigung und der Neuölung des Drehkos. Es geht nach wie vor bestens. Juergen

Genereller Hinweise: Wer sich an die Reparatur oder Reinigung oder Restaurierung eines Radios, Fernsehers, usw. wagt
und dabei das Gerät öffnen will, sollte zuvor die Sicherheitshinweise des Forums lesen.

Vor Eingriffen in Geräte bitte diese Hinweise lesen: Was ich auf gar keinen Fall machen sollte!
14.12.06 10:00
Theo

nicht registriert

Re: * Drehko sitzt fest

Ich habe auch einen solchen Drehkondensator verarztet. Nur ölen und das alte Fett aufweichen hilft auf dauer nicht. Das wurde hier auch schon gesagt.

Bei mir war der Ausbau problematisch. Deshalb habe ich einen anderen Weg versucht.

Ich habe mit einem Q-Tip über Tage hinweg das Fett aufgeweicht und abgetragen.

Dafür habe ich immer einen Sprüher Backofenreiniger auf den Q-Tip und dann auf die Fettstellen aufgetragen und einwirken lassen und nach einigen Minuten mit einem neuen Q-Tip abgewischt.

Das dauerte Tage. Aber das Fett war weg und konnte durch neues ersetzt werden.

Ist jetzt ein Jahr her. Dreht sich wie Butter.

Theo

18.12.06 20:28
roehrenfreak 

Moderator

Re: * Drehko sitzt fest

Zitat:



Ich habe auch einen solchen Drehkondensator verarztet. Nur ölen und das alte Fett aufweichen hilft auf dauer nicht. Das wurde hier auch schon gesagt.

Bei mir war der Ausbau problematisch. Deshalb habe ich einen anderen Weg versucht.

Ich habe mit einem Q-Tip über Tage hinweg das Fett aufgeweicht und abgetragen.

Dafür habe ich immer einen Sprüher Backofenreiniger auf den Q-Tip und dann auf die Fettstellen aufgetragen und einwirken lassen und nach einigen Minuten mit einem neuen Q-Tip abgewischt.

Das dauerte Tage. Aber das Fett war weg und konnte durch neues ersetzt werden.

Ist jetzt ein Jahr her. Dreht sich wie Butter.

Theo



Hallo Theo,

als ich mich seinerzeit mit dem gleichen Problem konfrontiert sah bin im Prinzip genau wie Du vorgegangen. Damit ich das alte Fett leichter aus dem Lager herausspülen konnte entfernte ich noch den Sprengring außen an der Welle. Diese konnte ich dann beim Drehen gleichzeitig etwas axial hin- und herbewegen. Das alte Zeugs quoll dabei nur so heraus und nach rund drei Stunden Arbeit - incl. neu Fetten - war der Drehko wieder wie neu. Als Lösemittel verwendete ich einfaches Feuerzeug-Benzin.

Ich gebe zurück an die angeschlossenen Funkhäuser...
Jürgen rf

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