| Parallel und/oder Gegentakt |
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28.10.09 22:50
wumpus  Administrator

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Re: Parallel und/oder Gegentakt
Hallo Christian, die Parallelschaltung von NF-Endstufenröhren (also in Eintakt-A-Betrieb) war recht selten. Parallelschaltungen bringen nicht ganz die gleiche Leistung, wie Gegentakt-Betrieb. Andererseits liegt der Arbeitspunkt eindeutig in A und hat somit den möglichst linearen Teil der Kennlinie für sich. Gegentaktschaltungen arbeiten zumeist bei AB oder B. Ausserdem ist die Unterdrückung der 2. und / oder 3. Oberwelle unterschiedlich. Der NF-Trafo muss den doppelten Gleichstrom und den höheren Wechselstrom aushalten können.
Der Reingold ist aber sicher ein interessantes (weil mit der seltenen Parallelschaltung arbeitend) Gerät.
Mit freundlichen Grüssen Rainer (Forum-Admin)
Möge die Welle mit uns sein.
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29.10.09 08:49
oldeuropenicht registriert
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Re: Parallel und/oder Gegentakt
Guten Morgen Christian
Ich denke beim Rheingold ist das die Alternative zu einer EL12. 1xEL12 entspricht 2xEL41 in Parallelschaltung.
Die Entaktschaltung hat klanglich einige Vorzüge gegenüber Gegentakt. Gegentakt A ,mit Phasendrehung in der Endstufe selbst, bringt nicht mehr Ausgangsleistung, macht aber den Übertrager billiger.
Gruß Darius
Zuletzt bearbeitet am 29.10.09 08:51
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29.10.09 09:37
Airwaves  WGF-Meister

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Re: Parallel und/oder Gegentakt
Hallo Rainer und Darius, vielen Dank für die schnellen Antworten! Dann hätte man ja gleich eine EL12 nehmen können. Vielleicht wollte man ja aber, das es nach " etwas mehr" aussieht. So nach dem Motto mehr Röhren in der Endstufe, mehr Leistung. Preislich dürfte der Unterschied gegenüber einer Gegentaktendstufe wohl nicht so gravierend sein. Für den teureren Trafo spart man die Phasendrehung (ein Röhrensysem) ein.
Parallelschaltung von Röhren kenne ich sonst nur noch aus Zeilenendstufen in Fernsehgeräten. Gab es das sonst noch in anderen Bereichen?
Christian
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29.10.09 10:11
oldeuropenicht registriert
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Re: Parallel und/oder Gegentakt
Airwaves: Hallo Rainer und Darius, vielen Dank für die schnellen Antworten! Dann hätte man ja gleich eine EL12 nehmen können. ... Christian
Hallo Christian, hat man bei Loewe auch, aber nicht in Düsseldorf. Sicher auch eine Frage der Beschaffung.
Gruß Darius
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29.10.09 22:01
roehrenfreak  Moderator

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Re: Parallel und/oder Gegentakt
Hallo Christian,
die Parallelschaltung von Leistungsröhren wurde u.a. auch in elektronisch stabilisierten Netzgeräten angewendet. Als Beispiel sei hierfür die "elektronisch stabilisierte Netzeinheit NE-2 (0...350V/300mA; ...)" der Firma Wandel und Goltermann, Reutlingen, aus dem Jahr 1962 genannt. Schaltung liegt mir vor. Drei parallel geschaltete Röhren des Typs E130L arbeiten darin als Längsregler.
Freundliche Grüsse, Jürgen rf
Noli turbare circulos meos (Störe meine KREISE nicht! - Archimedes)
Zuletzt bearbeitet am 29.10.09 22:07
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30.10.09 11:08
Airwaves  WGF-Meister

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Re: Parallel und/oder Gegentakt
Hallo Jürgen, auch eine interessante Anwendung, danke!
Ich frage mich gerade wie der Ausgangsübertrager bei Parallelschaltung denn angepasst wird. Es müsste sich der Ra gesammt doch (vergleich mit Einzelröhre) verringern oder liege ich da falsch?
Grüße, Christian
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30.10.09 11:17
oldeuropenicht registriert
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Re: Parallel und/oder Gegentakt
Hallo Christian, genau so als ob da eine EL12 wäre. Man kann auch Ra leicht berechnen.
Gruß Darius
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30.10.09 11:36
Airwaves  WGF-Meister

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Re: Parallel und/oder Gegentakt
Hallo Darius, dann sind das nach meinen Röhrendaten 3,5 Kiloohm statt 7 für Einzelröhre. Also genau der halbe Wert. Ist das jetzt Zufall oder kann man von dem halben Wert (bei 2 Röhren gleichen Typs) ausgehen?
Grüße, Christian
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30.10.09 11:43
oldeuropenicht registriert
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Re: Parallel und/oder Gegentakt
Hallo Christian
Ja, davon kannst Du ausgehen.
Gruß Darius
Edit: Du solltest Ra nicht größer als angegeben wählen, sonnst ist das Schirmgitter in Gefahr.
Zuletzt bearbeitet am 30.10.09 12:26
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