Genereller Hinweis: Wer sich an die Reparatur oder Reinigung oder Restaurierung
eines Radios, Fernsehers, usw. wagt und dabei das Gerät öffnen will,
sollte zuvor die Sicherheitshinweise
des Forums lesen.
brauchst Du das komplette Manual in Deutsch oder nur einige Passagen? Ggf. könnte ich Dir - wenn der Aufwand zeitlich nicht zu groß wird - mit einer Übersetzung der relevanten Passagen aushelfen.
Freundliche Grüsse, Jürgen rf
Der Pessimist nörgelt über den schlechten Wind Der Optimist wartet auf besseren Wind Der Realist richtet sein Segel optimal nach dem herrschenden Wind (Seglerweisheit) http://www.rettet-unsere-radios.de
Dort findest du im Abschnitt 8 allgemein beschrieben und anhand von Graphiken dargestellt das Wesentliche, was du im Umgang mit Oszilloskopen wissen solltest.
vielen Dank für Dein Angebot mir die wichtigen Stellen zu übersetzen.
Das werde ich natürlich gerne annehmen.
Für mich wäre wichtig das ich weis wie ich die Grundeinstellung an diesem Gerät vornehmen kann.
Was muß ich an den 3 Hauptknöpfe mit der Beschriftung
2 x AMPL/DIV
1x Time / DIV
einstellen.
Für was für Messungen muß ich die Tastköpfe verwenden und für was für Messungen kann ich die beiden beigefügten Messkabel
mit Bananensteckeranschlüße verwenden.?
Ausserdem hab ich noch ein RC Ocillator der Firma Ultron Typ SRG - 4188 zum Ozi bekommen.
Für was ist der zu gebrauchen, genauer gefragt wie verbinde ich den mit dem Ozi ?
Würde mich echt freuen wenn du mir da weiterhelfen kannst.
Kann ich an dem Ozi beim ausprobieren was verstellen was nicht mehr zurückstellen geht ?
Vielen Dank im voraus für Deine Hilfe
und nette Grüße
Kurt
Hallo Kurt,
um die ersten Fragen schnell und kurz zu beantworten:
Ein Oszilloskop dient ja dem Zweck, den Spannungsverlauf eines Eingangssignales über die Zeit darzustellen. Daher kommen folgende Begriffe:
Grundsätzlich: n/DIV = Ablenkmassstab pro Rasterteil (meist cm) auf dem hinterlegten Bildschirmraster der Bildröhre
Vertikal-Ablenkmassstab = Y (Volt/Millivolt pro Rasterteil [DIV]), also die Ablenkempfindlichkeit in senkrechter Richtung für den gewählten Messverstärker-Kanal
Horizontal-Ablenkmassstab = X (s/ms/µs pro Rasterteil [DIV]), also die Zeit, die der Elektronenstrahl von einem Rasterteil zum Nächsten überstreicht.
In diesem Zusammenhang steht ganz eng auch die so genannte "Triggerung" der X- oder auch "Zeitablenkung" (auch "Zeitbasis" [TIMEBASE] genannt). Das ist der Schwellenwert, welche die am Y-Messeingang anliegende Messspannung durchlaufen muss, damit die Zeitbasis ausgelöst (gestartet) wird und die Darstellung des Signals von links nach rechts erfolgt. Rechts angekommen "wartet" die Triggerung auf den erneuten Schwellwertdurchlauf des Messsignals, um den Vorgang zu wiederholen. Geschieht dies mit einer so raschen Abfolge, dass das menschliche Auge die einzelnen Darstellungen nicht mehr voneinander trennen kann(Augenträgheit), entsteht der Eindruck eines "stehenden" Bildes.
Die Vertikal-Messeingänge haben einen Eingangswiderstand i.d.R. von 1MegOhm, dazu liegt eine Parallelkapazität von einigen Picofarad. Meist sind diese Werte neben den Y-Eingangsbuchsen vermerkt, ansonsten hilft ein Blick in das Benutzerhandbuch (bei meinem PHILIPS PM3234 beispielsweise steht zu lesen: "1MegOhm, 20pF"). Die zu messende Signalquelle wird mit diesem Wert plus der Kapazität der Messleitung belastet, wenn kein Teilertastkopf an dessen Ende hängt. Um diese (schädlichen) Auswirkungen zu mindern, werden in der Regel Teilertastköpfe mit einem Teilerverhältnis von 10:1 verwendet. Diese müssen vor der Benutzung jedoch kompensiert werden. Dazu wird das vom Scope bereitgestellte, rechteckförmige Kalibriersignal (CALIBRATOR OUTPUT) am Tastkopf angelegt und die Darstellung so justiert, dass die "Dächer" des Rechtecksignals exakt gerade sind.
So, das erst einmal zur Einführung in die Messtechnik mit dem Oscilloscope.
Zum Sigalgenerator: Grundsätzlich: Ein Signalgenerator dient der Erzeugung von Wechselpannungs- oder anderen (komplexen) sich zeitlich ändernden Signalen. Diese Signale können je nach Gerätetyp...
> unterschiedliche Wellenformen haben (z.B. Sinus/Rechteck/Dreieck) > einen mehr oder minder weiten Frequenzbereich überstreichen.
Niederfrequenzgeneratoren reichen dabei bis etwa von 0...1MHz, Hochfrequenzgeräte können bis weit in den MHz-Bereich vordringen. Oftmals können sie amplituden- und/oder frequenzmoduliert werden. Der Einsatzzweck ist vielfältig. Besonders nützlich sind sie zur Fehlersuche und -behebung in Rundfunk/Fernsehgeräten, sowie Niederfrequenzverstärkeranlagen.
Freundliche Grüsse, Jürgen rf
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