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Wumpus-Gollum-Forum von "Welt der Radios".
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röhrenbestückung
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20.02.08 13:26
Wolle 

Moderator

20.02.08 13:26
Wolle 

Moderator

Re: röhrenbestückung

Hallo Rainer.

Da muß ich Dir aber widersprechen, ganz frech. Ich möchte nur an das neue Unterforum erinnern. Wer reagiert sonst noch so schnell?

Viele Grüße
Wolle

!
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20.02.08 13:36
Florianska 

WGF-Premiumnutzer

20.02.08 13:36
Florianska 

WGF-Premiumnutzer

Re: röhrenbestückung

Hallo Wolle,

die umgesockelte AZ1 ist ja auch nachbestückt.
Die Telefunken ähnliche Röhre ist die EF11 als NF-Vorverstärker. Aber zur Sicherheit wede ich noch einmal genau nachsehen.
MfG
Florianska

21.02.08 10:11
Florianska 

WGF-Premiumnutzer

21.02.08 10:11
Florianska 

WGF-Premiumnutzer

Re: röhrenbestückung

Hallo zusammen,

ich möchte keine rallye über die kürzeste Antwortzeit auf meine Fragen starten!
@wolle das Bild ...9klein zeigt die Telefunkenröhre.
@alle, wie schließe ich den Ausgangsübertrager wieder an?
Auf dem Bild ...4klein steht er im Vordergrund, zwei Kabel sind angeschlossen, eines an einem Reststück der hochohmigen Feldspule des Lautsprechers, ohne Verbindung zum Übertrager,
das zweite an der hochohmigen Spule des Übertragers.
Die Enden der niederohmigen Spule sind leider abgerissen, aber nach vorsichtigem Entfernen der äußeren Papierisolation wieder zugänglich.
Auf dem Bild ...7klein sieht man die Bezeichnung der hochohmigen Feldspule, die zwischen den Netzteilelkos angeschlossen werden muß.
Aber jetzt kommt die fragliche Konstruktion auf Bild ...8klein, neben den Kabelenden der hochohmigen Feldspule ganz oben, sieht man 4 Kabel, zwei führen zum rechten LSP-Anschluß und über eine Lötöse an Masse, die anderen liegen frei. Der Anschluß der Schwingspule am Übertrager ist mir auch klar.
Was kann ich mit der niederohmigen Spule unter der Feldspule anfangen?
MfG
Florianska

Datei-Anhänge
Rhrenradio_AT660Wk3_4klein.jpg Rhrenradio_AT660Wk3_4klein.jpg (173x)

Mime-Type: image/pjpeg, 195 kB

Rhrenradio_AT660Wk3_7klein.jpg Rhrenradio_AT660Wk3_7klein.jpg (163x)

Mime-Type: image/pjpeg, 153 kB

Rhrenradio_AT660Wk3_8klein.jpg Rhrenradio_AT660Wk3_8klein.jpg (187x)

Mime-Type: image/pjpeg, 82 kB

Rhrenradio_AT660Wk3_9klein.jpg Rhrenradio_AT660Wk3_9klein.jpg (176x)

Mime-Type: image/pjpeg, 160 kB

21.02.08 12:22
Wolle 

Moderator

21.02.08 12:22
Wolle 

Moderator

Re: röhrenbestückung

Hallo Florianska.

Vielen Dank für das Foto der Telefunken- Röhre. Diese könnte nachbestückt worden sein, diese Ausführung kannte ich bisher nicht. Die dicke Wicklung an der Erregerspule müßte in Reihe zum Lautsprecher geschaltet zur Brummkompensation dienen. Das ist aber in meiner Schaltung nicht dargestellt. Ich hoffe, daß Rainer bessere Unterlagen zum Gerät hat.

Viele Grüße
Wolle.

21.02.08 13:58
Florianska 

WGF-Premiumnutzer

21.02.08 13:58
Florianska 

WGF-Premiumnutzer

Re: röhrenbestückung

Vielen Dank für den ersten Hinweis,

ich habe den Originalschaltplan, der auf der Bodenplatte aufgeklebt ist, dort ist diese Spule nicht vorhanden.
Wie ist das eigentlich mit dem optischen Außenwiderstand der Endröhre, für die EL11 sind im datenblatt 7kOhm angegeben, der ohmsche Widerstand des Ausgangsübertragers hat aber lediglich 622Ohm.
Zum AT660 gibt es einen interessanten Beitrag in englischer Sprache von der Restauration der Technik. Ich erwähne das hier, weil dort gezeigt wird, daß durch diese Schaltung mit Feldspule vor dem Anheizen der Endröhre bis zu 500V an den Kondensatoren liegen!
Neben diesem radio habe ich noch einen Eigenbau bekommen, der sich offenbar an dieser Schaltung orientiert, aber einen Lautsprecher mit Permanentmagnet verwendet.
Die Feldspule ist durch eine ominöse Drossel ersetzt, Kondensatoren z.T. MP Bosch Vorkriegsware. An diesem gerät habe ich natürlich auch den Ausgangsübertrager vermessen,
dabei zeigt die Primärwicklung 72kOhm, gemessen mit DMM.
Was könnte das für ein Fehler sein?
MfG
Florianska

21.02.08 14:46
wumpus 

Administrator

21.02.08 14:46
wumpus 

Administrator

Re: röhrenbestückung

Hallo zusammen,
ich bin mir nicht sicher, ob das der Originallautsprecher für das Gerät ist. In meinem Schaltbild hier ist jedenfalls die weitere Spule auf der Erregerspule nicht zu sehen.

Es gibt zwei Möglichkeiten für eine weitere niederohmige und nicht galvanisch verbundene Wicklung auf der Erregerspule:

1. Brummkompensation (denn ein ganz klein wenig brummen die elektrodynamischen Lautsprecher gern).
2. Gegenkopplung. Man kann dort auch ein Gegenkopplungssignal für den NF-Verstärker abnehmen.
3. ?

MFG Rainer

Möge die Welle mit uns sein und kein Mögel-Dellinger-Effekt auftreten.



Editiert 21.02.08 14:47

21.02.08 14:49
Wolle 

Moderator

21.02.08 14:49
Wolle 

Moderator

Re: röhrenbestückung

Hallo Florianska.

Bei einem Ausgangstrafo kommt es nicht auf den Gleichstromwiderstand an. Wichtig ist die Impedanz des Trafos, gemessen bei einer Frequenz von 800 Hz. Dieser sollte bei der EL11 bei etwa 7 kOhm liegen. Der Widerstandswert bei dem zweiten Trafo mit 72 kOhm erscheint mir nicht realistisch, (Unterbrechung mit Übergangswiderstand?). Ich hatte so etwas mal bei einem Eingangsübertrager. Bei der Ermittlung des Gleichstromwiderstandes von Drosseln oder Trafos muß man darauf achten, daß die Messung mit Gleichstrom erfolgt. Die meisten Multimeter machen das auch so, bei einigen RLC- Messern wird aber auch Wechselspannung zur Widerstandsmessung eingesetzt.
Ich habe spaßeshalber an einem Übertrager für eine EL84 den Gleichstromwiderstand gemessen. Dieser lag bei etwa 560 Ohm.
Die angesprochen Reihenschaltung der niederohmigen Wicklung der Feldspule mit dem Lautsprecher findet man in einer Undine aus dem gleichen Betrieb.

Mit vielen Grüßen.
Wolle

PS. Prügelt mich nicht, falls meine Frequenzangabe nicht korrekt ist. Es ist alles so schrecklich lange her. Für Berichtigung wäre ich dankbar.

21.02.08 15:19
Klaus 

WGF-Premiumnutzer

21.02.08 15:19
Klaus 

WGF-Premiumnutzer

Re: röhrenbestückung

Hallo Wolle,

nach meiner Erinnerung und auch hier wird die Nennimpedanz bei 1 kHz gemessen.
Aber irgendwo gab es auch 800 Hz als Bezugsfrequenz - ich glaube, auf Postleitungen?

MfG Klaus

21.02.08 15:30
wumpus 

Administrator

21.02.08 15:30
wumpus 

Administrator

Re: röhrenbestückung

Hallo Wolle,
in Deinem PS taucht die Passage "prügelt mich nicht....." auf. Das ist plural und deshalb antworte ich auch: Also, es gibt kein Grund für Prügel. Um 1979 und davor wurde 1000 Hz (in Ausnahmefällen bei Basslautsprechern auch 400 Hz) angenommen, später wurden 800 Hz Grundlage für NF-Impedanzen. Die Post hatte Impedanzen von 600 Ohm.

Genau genommen stimmen so alte Angaben mit neuen nicht mehr exakt überein. Aber der typische Ohmwert hat sich ja auch von 5 Ohm auf 4 Ohm geändert.

MFG Rainer

Möge die Welle mit uns sein und kein Mögel-Dellinger-Effekt auftreten.

Quelle: "Lautsprecher und Lautsprechergehäuse für HiFi", Hans Herbert Klinger, RPB 105.



Editiert 21.02.08 15:41

21.02.08 15:48
Wolle 

Moderator

21.02.08 15:48
Wolle 

Moderator

Re: röhrenbestückung

Hallo Rainer.

Erst einmal vielen Dank für Deine Aussagen und für die Quellenangabe. Ich habe bewußt im Plural geschrieben, weil ja jeder bei uns im Forum dazu etwas wissen könnte. Ich hatte die Angaben nur aus der Erinnerung heraus gemacht und mit dem Nachsatz meine Unsicherheit ausgedrückt.

Nochmals danke und viele Grüße
Wolle

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