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Wumpus-Gollum-Forum von "Welt der Radios".
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Elementare Radioschaltungen FM Pendelempfänger
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13.05.11 22:05
wumpus 

Administrator

13.05.11 22:05
wumpus 

Administrator

Re: Elementare Radioschaltungen FM Pendelempfänger

Hallo zusammen,

hoch verstärkende HF-Stufen-Röhren oder getrennte Misch- Oszillator-Stufen-Röhren können, wenn sie nicht geschirmt werden schnell verkoppeln. Deshalb und auch aus thermischen Gründen sollte zumindest 1 - 1 1/2 Röhrendurchmesser-Abstand eingehalten werden. Ich selbst würde aber 3 Durchmesser bevorzugen (oder Abschirmkappen verwenden) und - wenn möglich geschirmte Spulenbecher dazwischen platzieren.


Gruß von Haus zu Haus Rainer (Forum-Betreiber)

Rettet den analogen deutschen AM / FM - Rundfunk!:
www.rettet-unsere-radios.de

Zuletzt bearbeitet am 13.05.11 22:06

!
!!! Photos, Graphiken nur über die Upload-Option des Forums.    
!!! Keine Komplett-Schaltbilder, auf denen Urheberrechte Anderer liegen!

Nicht nur den neuesten Beitrag eines Threads lesen.
14.05.11 13:01
joeberesf 

WGF-Premiumnutzer

14.05.11 13:01
joeberesf 

WGF-Premiumnutzer

Re: Elementare Radioschaltungen FM Pendelempfänger

Hallo zusammen,

ja diese Frage stellt sich, wenn man überlegt, wie ein Gerät mechanisch aufzubauen ist. Ich neige dazu
ziemlich kleine Abmessungen zu verwenden und muss gestehen, dass in einem Röhrenradio das Chassis
nicht gerade auf Miniatur ausgelegt ist. Danke Rainer für die Maßangabe. Ich denke, einen Röhrenfassungs-
durchmesser kann ich einhalten. Der FM- Pendler wird komplett abgeschirmt. Die Röhre/n werden warscheinlich
im Gehäuse verschwinden. Den Pendler bau ich komplett in CU-Leiterplattenmaterial ein. Das geschirmte
Gehäuse soll dann in das Gesamtgehäuse integriert werden.. So ist der Plan.

Kann ich eine Röhre auch horizontal betreiben ? (Wärme) Das müsste doch eigentlich gehen, wenn
die Röhre frei hängt und keine Teile berührt. (Röhrendurchmesser = Abstand)

NorbertWerner:
Ich kenne nicht den Grund, aber die Empfangsteile sind bei geöffneter Rückwand immer links und das NF-Teil ist immer rechts. Nur das Netzteil ist mal links, oder rechts. Ich vermute mal, hier wollte man ein übersprechen (oder vielleicht eine Rückkopplung) verhindern.

Ja Norbert, Du hasst recht, ich kenne auch kein Beispiel für einen anderen Aufbau. Vielleicht liegt es aber einfach nur
daran, dass wir von links nach rechts schreiben. Der Stromlaufplan beginnt immer auf der linken Seite mit
dem HF-Teil dann kommt die ZF, NF..Lautsprecher. Ja und so wird dann auch montiert. Warum nicht ? Es gibt bei
uns eine eindeutige " von links nach rechts Orientierung"

Elektrisch spielt das wohl keine Rolle. Vielleicht gibt es ja arabische Konstruktionen, ........
die gehen dann von rechts nach links.

Gruß

Joe

31.05.13 19:30
joeberesf 

WGF-Premiumnutzer

31.05.13 19:30
joeberesf 

WGF-Premiumnutzer

Re: Elementare Radioschaltungen FM Pendelempfänger

Hallo Bastelfreunde,

ich bin nun wieder an diesem Altprojekt angekommen. Es fehlt der Abschluss!!
Es gibt eine neue Versuchsreihe mit dem schon auf Blatt 1 angezeigten Versuchsaufbau.

http://www.wumpus-gollum-forum.de/forum/...er-1_301.html#6

Es geht nun in die absolute Niedervoltebene und ihr werdet lachen und schmunzeln wenn das Projekt fertig
ist. Das Geheimnis ist mein Sound- Powered- Kopfhörer in Kombination mit der Ausgangsschaltung und dem
Calrad- Übertrager 45-700.

Es ist beeindruckend was eine EF98 Niederspannungsröhre damit leisten kann und ich überlege, ob ich dem Franzis- Verlag meine
Erkenntnisse schreibe. Die Pendlerschaltung ist nun auf 6V Eingangsspannung reduziert. Ich bin am Äußersten der Anodenspannung
angekommen...und schaut auf das Bild. Lest den Wert ab ...echt cool... und das auf UKW !!!
6VDC werden eingespeist. Heizung und Anodenspannung sind parallel und kommen aus meinem neuen Röhrennetzteil.



Hier die echte Anodenspannung hinter dem 10k Poti und vor der Drossel. Der Parallelkondensator zum Übertrager
wurde auf 10nF (C4) modifiziert. Es ist übrigens keine Antenne angestöpselt. Die HF wird über die Netzzuleitungen
und Hauptsächlich über die Kopfhörerzuleitung eingespeist. Die Eigenstrahlung des Pendlers ist aufgrund der
geringen Spannung zu vernachlässigen. Nun versuche ich noch über die Pendelfrequenz (R1/C3) leichte Verbesserungen
zu erzielen. Unglaublich...so eine EF98!!!!!

Gruß

joe

Hier nochmals ein Hinweis zu meinen Beiträgen:....

joe ist mein Pseudonym ......ich werde es nun in Joerg ändern, da es im wgf nun joedrunk gibt...

Also Gruß

joe= Joerg = joeberesf .....Dann gibt es keine Verwechselungen! Es ist ...glaube ich,..... mittlerweile auch kein Geheimnis mehr...oder?


Joerg

Zuletzt bearbeitet am 01.06.13 14:29

Datei-Anhänge
unterste Anodenspannung.JPG unterste Anodenspannung.JPG (120x)

Mime-Type: image/jpeg, 119 kB

09.02.14 07:28
wumpus 

Administrator

09.02.14 07:28
wumpus 

Administrator

Re: Elementare Radioschaltungen FM Pendelempfänger

Hallo joerg,

hoffentlich habe ich es in diesem Thread nicht überlesen: Hattest Du keine Probleme mit den Pfeiftönen von RDS und Stereo-Hilfsträger?

Wenn nein, lag das an der hohen Pendelfrequenz?

Wenn ja, könnte man an Frequenzfallen im NF-Zweig denken? Frequenzfalle als NF-Reihenresonanzkreis parallel zum NF-Signal.



Gruß von Haus zu Haus
Rainer (Forumbetreiber)

09.02.14 19:07
joeberesf 

WGF-Premiumnutzer

09.02.14 19:07
joeberesf 

WGF-Premiumnutzer

Re: Elementare Radioschaltungen FM Pendelempfänger

Hallo Rainer,

Du schreibst dazu weiter oben folgendes...

wumpus:

Sicherheitshalber weise ich darauf hin, dass heute bei RDS und Stereo-Obertöne der Pendler Pfeifgeräusche erzeugen kann, die den entspannten Empfang doch deutlich erschweren.

Vielleicht aus dem Pendler einen einen Rückkopplungs-Einkreiser machen. Der kann auch ganz gut Flankendemodulation machen, pfeift nicht, wenn die Rückkopplung exakt eingestellt wird. Aus dem gezeigten Pendler kann ganz einfach ein solcher Typ erzeugt werden. Nur die Gitter-Kombination muss angepasst werden. Die erzielbare Empfangsleistung ist ähnlich dem Pendler.

Irgendwie habe ich bei der zuletzt gezeigten Schaltung mit der EF98 als Triode geschaltet, das Gefühl, dass das kein Pendler ist, sondern ein Rückkopplungseinkreiser, denn die Zeitkonstante RC am Gitter scheint mir nicht im Ultraschallbereich pendeln zu wollen?
Hast Du ein Oszilloskop und kannst sehen, ob da eine Pendelschwingung (30-100 kHz) am Gitter entsteht?


Ich konnte die Pendelfrequenz nachweisen....diese liegt z.Zt. nahe an 100kHz (Seite 2). Die erwähnten Pfeifgeräusche bringt die
Schaltung nicht hervor. Es ist eher so,...dass ein starkes Rauschen im Grundzustand einfällt. Nun dreht man das Poti etwas
rein und das Rauschen nimmt zu. Dreht man dann die Abstimmung auf ein starkes Signal, z.B. die 88,8MHz dann entsteht
an den Flanken des Signals die Demodulation. Das Rauschen verschwindet und der Sender kommt klar zum Vorschein. Man
muss den Arbeitspunkt mit zunehmender Frequenz immer nachstellen...ansonsten gibt es starke Verzerrungen oder der Empfang
setzt völlig aus. Ein Übersteuern bis zum richtigen Pfeifen trat aber nicht ein.

Ich baue den Versuch mal wieder auf und mache ein YT- Video....dann kannst Du Dir die Prozedur mal ansehen und
anhören.

Gruß

Joerg

10.02.14 00:35
wumpus 

Administrator

10.02.14 00:35
wumpus 

Administrator

Re: Elementare Radioschaltungen FM Pendelempfänger

Hallo Joerg,

das verwundert mich ein wenig. Wenn Du einen UKW-FM-Sender mit einem Pendler hörst, der auch ein Stereo-Pilotton und / oder ein RDS-Signal abstrahlt, müsste eigentlich ein Zusatzton hörbar werden. Ist aber nicht bei allen Schaltungen so, da es auch auf die Pendelfrequenz ankommt. Das Problem hatten die Rundfunkhörer um 1950 nicht...

http://www.welt-der-alten-radios.de/komp...ren-240.html#26

Gruß von Haus zu Haus
Rainer (Forumbetreiber)

10.02.14 10:23
joeberesf 

WGF-Premiumnutzer

10.02.14 10:23
joeberesf 

WGF-Premiumnutzer

Re: Elementare Radioschaltungen FM Pendelempfänger

Hallo Rainer,

die für die Pendelfrequenz verantwortliche RC- Kombination besteht in meiner Schaltung (Kompendium)
aus der Primärwicklung des verwendeten Überträgers 45-700 und einem 4,7nF Kondensator. Der
45-700 hat 100k Impedanz bei 2kOhm DC Widerstand nach Datenblatt an
der Primärwicklung. Die Induktivität des Übertragers wird sicherlich die Pendelfrequenz beeinflussen..
auf den ersten Blick besteht die RC- Kombination damit aus 4,7nF / 2kOhm...physikalisch
gesehen ist es aber eine Parallelschaltung aus R, C und L. Vielleicht ist das L auch der Grund für
die recht hohe Pendelfrequenz.

Mit dem 4,7nF Kondensator habe ich damals lange rumexperimentiert und zwischen 1nF-10nF probiert.
Das beste Ergebnis lag dann bei 4,7nF. Die auf Blatt 2 gezeigte Pendelfrequenz ist direkt an der Primärwicklung
und somit parallel zu den 4,7nF aufgezeichnet. Ich war aber immer der Meinung, dass der Pendelvorgang
auch durch (R1/C3) stark beeinflusst wird.

Was hältst Du davon parallel zu C4 /T1 ein weiteres 10k-Poti einzubauen und damit die Pendelfrequenz
zu drücken? Vielleicht taucht dann ja auch der Pilotton auf?

Gruß

Joerg

Hier noch mal die Simpelschaltung:



Zuletzt bearbeitet am 10.02.14 10:32

13.02.14 19:42
joeberesf 

WGF-Premiumnutzer

13.02.14 19:42
joeberesf 

WGF-Premiumnutzer

Re: Elementare Radioschaltungen FM Pendelempfänger

Hallo Rainer, hallo zusammen,

das Laborbrett ist nun wieder aufgebaut und es ist wirklich kein Pfeifton / Pilotton zu erkennen.
Am Empfänger hängt wieder der dreistufige NF- Röhrenverstärker für lauten Lautsprecherempfang.
Morgen versuche ich, ohne die Urheberechte (Musik Dudelfunk) zu verletzen, mal eine Seh- und Hörprobe
für euch aufzunehmen.

Ich habe noch mal über Deinen Hinweis nachgedacht;

Bei Wiki habe ich zum Piloten das hier gefunden....

Zitat Wikipedia:

"Bei UKW-Stereo-Radiosendungen wird ein 19-kHz-Pilotton mitgesendet, um anzuzeigen, dass ein Stereosignal vorliegt. Dieser Pilotton wird verwendet, um den zum Demodulieren der Stereoinformation nötigen Unterträger bei 38 kHz (2·19 kHz) durch Frequenzverdopplung zu erhalten, der nicht mitgesendet wird."

Wie soll es eigentlich zu einer wirklichen Hörbarkeit kommen ? 19kHz kann ich nicht mehr... oder vielleicht noch nie hören.
Meinst Du es könnte ein Mischsignal entstehen? Der beim MW- Audion entstehende Pfeifton entsteht ja durch..
Signalfrequenz - Rückopplungsfrequenz = Höhe des Rückkopplungspfeifen in kHz.

Der Pendler ist ja gerade deswegen entwickelt worden, um die Verstärkung so hoch zu treiben, dass eigentlich ein
Pfeifen dauernd zu hören wäre. Die Pendelfrequenz läßt aber die sehr hohe Rückkopplung der HF auf den Schwingkreis
immmer wieder im Takt der jeweiligen Pendelfrequenz zusammenbrechen. Deswegen wird das typische Audionpfeifen
auch unterdrückt. Das ist auch der Grund warum der Pendelempfänger für UKW so gut geeignet ist. Die Entdämpfung
des Schwingkreises kann noch höher betrieben werden. Für AM müsste die Schaltung aber auch funktionieren.

Aus meiner Sicht...und Du hattest es ja auch schon angedeutet, ist das nur möglich, wenn die Pendelfrequenz des
Empfängers sehr niedrig ausgelegt ist. Das Signal könnte aus Pendelfrequenz - Pilotton direkt an der NF- Auskopplung
entstehen. Beispiel,.. eine in alten Pendlern wohl auch übliche Frequenz von 30kHz. Hier könnte heute dann ein
Überlagerungston von 11kHz entstehen. Wenn man solch ein altes UKW- Vorschaltgerät hat, müsste das Problem
aber über eine Reduzierug der Kapazität (mein C4) wieder in den Griff zu bekommen sein. Bei einer Pendelfrequenz
ab 40kHz dürften aber keine Probleme mehr auftauchen. Vielleicht ein Vorschlag für das Kompendium, wenn ein
Nachweis gelingt.

Was meint ihr?

Gruß

Joerg

P.S. nach dem Aufzeichnen des YT nehme ich mir mal den C4 vor und setze bis 50nF ein, um die
Pendelfrequenz auf 30kHz zu drücken...Oder baue bei Erfolg und Nachweis des Tons...das gleich in das
Video ein.

Zuletzt bearbeitet am 13.02.14 21:34

14.02.14 06:13
wumpus 

Administrator

14.02.14 06:13
wumpus 

Administrator

Re: Elementare Radioschaltungen FM Pendelempfänger

Hallo Joerg,

es kommt ja noch der 57 kHz Hilfsträger für RDS hinzu. Heute strahlt eigentlich jeder UKW-SEnder Stereo und RDS aus. Je nach dem welche Pendelfrequenz mit dem Stereo-Pilot und dem RDS-Träger in Mischbezieheung treten kann, kann (muss nicht) es zum Pfeifen im normalen NF-Bereich 50 - 15 kHz kommen.

Meine Frage richtete sich genau auf diesen Punkt. Ich habe ebenfalls Pendler auf einem RDS-Stereo-Sender gehört, die pfiffen und welche, die nicht pfiffen.

Ich grüble gerade in meinen Erinnerungen, warum die damaligen Entwickler vermieden, die Pendelfrequenz zu hoch anzusetzen....



Gruß von Haus zu Haus
Rainer (Forumbetreiber)

14.02.14 10:03
joeberesf 

WGF-Premiumnutzer

14.02.14 10:03
joeberesf 

WGF-Premiumnutzer

Re: Elementare Radioschaltungen FM Pendelempfänger

Hallo Rainer,

die Trägerfrequenz (RDS) für Zusatzinformationen wurde ja erst 1988 eingeführt. Da habe
ich gestaunt...hätte 10 Jahre früher gedacht.

Klar,.. die 57kHz könnten zum Beispiel bei 50kHz Pendelfrequenz dann richtig nerven. Also der
Versuch ist jetzt für mich klar:

Mischbeziehung Pilotton 19kHz und / oder RDS 57kHz und Pendelfrequenz müssten irgendwann im Hörbereich
auftauchen, wenn die Pendelfrequenz kleiner wird. Die kann man aber nicht beliebig (je nach Schaltung und Röhrentyp) variieren.
Beim ersten Erkennen des Pfeiftons muss ich dann die Pendelfrequenz bestimmen. So hätten wir einen praktischen Ansatz
ab wann es beim Pendler zu NF- Überlagerungen (Pfeifen) kommt.

@wumpus:
Ich grüble gerade in meinen Erinnerungen, warum die damaligen Entwickler vermieden, die Pendelfrequenz zu hoch anzusetzen....

Während der aktiven Pendelphase wird das Gerät zum Sender! So häufiger der Vorgang ausgelöst wird, um so stärker
wird die ungeliebte Abstrahlung des Empfängers sein. (Leistungszeitfläche)

Gruß

Joerg

Zuletzt bearbeitet am 14.02.14 10:18

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