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Wumpus-Gollum-Forum von "Welt der Radios".
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Schwingkreise für 0V1 Empfänger
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05.10.18 12:17
Pluspol 

WGF-Premiumnutzer

05.10.18 12:17
Pluspol 

WGF-Premiumnutzer

Re: Schwingkreise für 0V1 Empfänger

Hallo Technikfreund,

die verlustärmere Lösung sind Steckspulen. Da kann man sogar noch die LC-Werte optimaler anpassen.Ich habe dafür die Anschlussbuchsen und Stecker von Dioden- bzw. Überspielkabeln vergangener Zeit genutzt. Umschalter geht auch, bei KW aber wegen möglicher Anschlussdrahtlängen nicht so optimal. Für das so spezielle Audion würde ich die Antenne, mit wenigen oder 3-4 Windungen probeweise aufwärtstransformierend ankoppeln.

Gruß Dietmar

Zuletzt bearbeitet am 05.10.18 12:17

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02.11.18 09:47
WalterBar 

WGF-Premiumnutzer

02.11.18 09:47
WalterBar 

WGF-Premiumnutzer

Re: Schwingkreise für 0V1 Empfänger

Hallo zusammen,

wenn man eine Schwingkreisspule mit der maximal möglichen Güte herstellen will, dann muss man drei Wege beschreiten:

- Auswahl eines Trägermaterials mit den geringst möglichen Verlusten
- Reduktion des Trägermaterials durch möglichst viele Aussparungen auf das mechanisch absolut notwendige
Minimum
- Verwendung der bestmöglichen Hochfrequenzlitze

Der dielektrische Verlustfaktor tan delta erstreckt sich über ca. 3 Dekaden. Als bester Werkstoff galt lange Zeit Quarz und Glimmer, der schlechteste ist Pertinax und Bakelit. Dazwischen liegen Porzellan, Hartgummi, Steatit, Mycalex, Trolitul, Calit und Calan. Reinhöfer behauptet, dass das Material der Wahl Polystyrol ist. Damit seien noch bessere Güten erzielbar, als mit Amentit, das lange Zeit als Material für Spulenkörper, Bandschalter usw. gedient hat.

Hochfrequenzlitze besteht aus dünnen, gegeneinander isolierten Kupferlackdrähten. Unter 20 Einzeldrähten sollte man mit den Experimenten nicht anfangen. Das technologisch maximal machbare sind wohl 460 Einzeldrähte mit 0,02 mm Durchmesser. Der Querschnitt beträgt dann 0,145 mm2. Der Nachteil ist der hohe Preis von etwa 2 Euro pro Meter. Wie meine Versuche gezeigt haben, lohnt sich der Aufwand durchaus, vor allem im oberen Mittelwellenbereich. So war es möglich, mit meinem OE333-Nachbau und diesen Spulen erstmals das Antennenrauschen hörbar zu machen. Schwache Stationen, die vorher tagsüber nicht hörbar waren, kommen durch. Die Selektivität liegt nun im der Grössenordnung des Kanalrasters 9 kHz, wofür man normalerweise einen Zweikreiser benötigt.


Gruss
Walter

Zuletzt bearbeitet am 02.11.18 11:38

Datei-Anhänge
Steckspule hoher Güte.jpg Steckspule hoher Güte.jpg (15x)

Mime-Type: image/jpeg, 239 kB

02.11.18 11:45
Antennow 

WGF-Nutzer Stufe 3

02.11.18 11:45
Antennow 

WGF-Nutzer Stufe 3

Re: Schwingkreise für 0V1 Empfänger

Hello Walter, hat Deine Steckspule wirklich 174 Mikrofarad? Und wieviel Henry hat dann Dein Drehko?

Sei gegrüßt,

Antennow


ich denke, es wird langsam Zeit, seinen eigenen Sender zu betreiben...........

Zuletzt bearbeitet am 02.11.18 11:46

02.11.18 11:56
WalterBar 

WGF-Premiumnutzer

02.11.18 11:56
WalterBar 

WGF-Premiumnutzer

Re: Schwingkreise für 0V1 Empfänger

Hallo Antennow,

oha, der Schreibfehler ist mir gar nicht aufgefallen. Es sollen natürlich 174 µH sein. Der Drehko ist zwischen 27 pF und 900 pF abstimmbar.


Gruss
Walter

Datei-Anhänge
3NF.jpg 3NF.jpg (10x)

Mime-Type: image/jpeg, 305 kB

02.11.18 15:01
wumpus 

Administrator

02.11.18 15:01
wumpus 

Administrator

Re: Schwingkreise für 0V1 Empfänger

Hallo zusammen,

zu den erreichbaren Spulen / Schwingkreisgüten wird auch einiges hier dargestellt:

http://www.welt-der-alten-radios.de/detektor-hcoils-203.html

Die Seite zeigt auf Detektorapparat-Kreise, gilt aber auch MW Einkreiser.



Grüße von Haus zu Haus
Rainer, DC7BJ (Forumbetreiber)
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https://www.youtube.com/user/MyWumpus

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