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Wumpus-Gollum-Forum von "Welt der Radios".
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MW-Kleinstleistungs-Sender
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20.05.16 15:26
technikfreund 

WGF-Premiumnutzer

20.05.16 15:26
technikfreund 

WGF-Premiumnutzer

Re: MW-Kleinstleistungs-Sender

Hallo Zusammen!

Das die Mittelwelle tot ist, daran sind einige hohe Herren Schuld, die meinen die Mittelwelle ist qualitativ nicht gut genug.

Wen soll ich mit einem kleinen AM Sender stören, den ich nur zum Hausgebrauch benutzte?

Viele Energiesparlampen stören breitbandig alle 4 Wellenbereiche, interessiert doch auch keinen.

Was soll dann an einem Sender dramatisch sein, der auf einer Frequenz sendet.

Und wegen der Oberwellen kann ich ja den Nachbarn fragen, wenn in seinem Fernsehprogramm alles ok ist, passt doch alles.


Alles was über Induktiv einkoppeln oder nur in der Nähe des Radios funktioniert, ist für mich kompletter Müll. Ein kleiner Sender muss genug Reichweite haben, um im Haus alle Rundfunkgeräte und tragbare Kofferempfänger zu versorgen.

Ein PC oder was weiß ich dient als Zuspielquelle und man kann sich wenigstens vorgaukeln, als wäre die Mittelwelle noch da.



Viele Grüße, Technikfreund.

Zuletzt bearbeitet am 20.05.16 15:30

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20.05.16 19:38
WalterBar 

WGF-Premiumnutzer

20.05.16 19:38
WalterBar 

WGF-Premiumnutzer

Re: MW-Kleinstleistungs-Sender

technikfreund:

Ein kleiner Sender muss genug Reichweite haben, um im Haus alle Rundfunkgeräte und tragbare Kofferempfänger zu versorgen.


Hallo Technikfreund,

50 bis 100mW in eine 90cm Rahmenantenne eingespeist, erfüllt bei mir diese Bedingung.
Kurze Drahtantennen (ala AMT-3000) haben den Nachteil starker Netzspannungsverkopplungen (vor allem bei den Empfängern) mit zum Teil erheblichen Brummstörungen. Vielen Empfängern fehlen ausreichend dimensionierte Abblockkondensatoren im Graetzgleichrichter.

Gruss
Walter

20.05.16 19:41
Opa.Wolle 

WGF-Premiumnutzer

20.05.16 19:41
Opa.Wolle 

WGF-Premiumnutzer

Re: MW-Kleinstleistungs-Sender

Hi Technikfreund, ich sehe das genau so!

Ich habe das "Heimsenderlein" nachgebaut und im sechs Familien Wohnhaus getestet.
Als Antenne habe ich die Kupferrohre der Heizungsanlage genutzt.
Zu hören war ein 600Hz-Sinus-Prüfton in allen Wohnungen.
Außerhalb des Hauses war Stille.

Zur Kontrolle habe ich einen Aushang an das Infobrett geheftet,
bei Störungen sollten sich die anderen Mieter bei mir melden.
Es traten keinerlei Störungen auf!

In Betrieb ist das "Senderlein" nur sporadisch zur Überprüfung alter Radios,
es dient also nicht zur Dauerberieselung.
Übrigens betreibe ich das Gerät an einer 12V-Batterie und nicht per Netzteil.

Zuletzt bearbeitet am 20.05.16 19:45

21.05.16 05:18
Wolfgang2 

WGF-Premiumnutzer

21.05.16 05:18
Wolfgang2 

WGF-Premiumnutzer

Re: MW-Kleinstleistungs-Sender

Hallo zusammen

Das es für MW keine Freigaben gibt wußte ich nicht. Ich frag aber nochmal. Ist es sicher das es keine Geräte gibt die auf MW senden und die man hier benutzen darf? Wenn dem wirklich so ist dann wär meine frage beantwortet. Eine andere Frage meinerseits wär dan diese. Wieso gibt es auf UKW freie Frquenzen und auf MW nicht. Vieleicht kann mir das einer kurz beantworten der sich da etwas besser auskennt.
Noch eine Anmerkung zu den so oft kritisierten Störungen durch allerlei Geräte. Irgentwie sind wir es doch selbst schuld. Die sogenannte Störstelle gibt es ja immer noch. Frage, warum beschwehrt sich denn da niemand. Wenn die Energiesparlampe über alle Wellenbereiche Stürungen verursacht warum schreibt man denn da nicht hin und schildert das Problem? Wenn ein PC wie es hier bei einem Forenmitglied geschehen ist störungen im Radio verursacht kann man die Leute auch anschreiben. Ist sowas von einem Mitglied hier im Forum schon gemacht worden, ich glaube kaum. Ich hab's auch noch nie gemacht. Gemeckert hab ich aber.

Wolfgang

21.05.16 07:34
technikfreund 

WGF-Premiumnutzer

21.05.16 07:34
technikfreund 

WGF-Premiumnutzer

Re: MW-Kleinstleistungs-Sender

Hallo Wolfgang!

Für FM gibt es seit 2006 erlaubte Mini Transmitter. Mit wenigen Metern Reichweite dafür gedacht ein Signal
z.B. ins Autoradio einzukoppeln, wenn dieses keinen Aux Eing., eine Kassettenlaufwerk hat, ist das eine gute Möglichkeit.

Für AM wird wahrscheinlich nix gebaut, weil alle meinen die Mittelwelle ist qualitativ zu schlecht, also keine Interessenten.

Deshalb dürften aber trotzdem Mini AM Heimsender Marke Eigenbau keinen interessieren, einige Sparlampen hier im Haus stören sogar
im Garten den Empfang, intererssiert bisher auch keinen.

Grüße Technikfreund.

Zuletzt bearbeitet am 21.05.16 07:37

21.05.16 08:02
WalterBar 

WGF-Premiumnutzer

21.05.16 08:02
WalterBar 

WGF-Premiumnutzer

Re: MW-Kleinstleistungs-Sender

Wolfgang2:

Wieso gibt es auf UKW freie Frquenzen und auf MW nicht. Vieleicht kann mir das einer kurz beantworten der sich da etwas besser auskennt.

Frage, warum beschwehrt sich denn da niemand. Wenn die Energiesparlampe über alle Wellenbereiche Stürungen verursacht warum schreibt man denn da nicht hin und schildert das Problem?


Hallo Wolfgang,

in einem gut nachbarschaftlichen Miteinander wird man alles problemlos regeln können. Ruft man dagegen die zuständige Behörde an, dann muss es einen Grund geben. Da reicht das pure Vorhandensein einer Störquelle nicht (mehr) aus. Es muss ein Sender hörbar und vorhanden sein, der die Mindestnutzfeldstärke erreicht.

Die zugelassenen UKW-Modulatoren überschreiten eine Leistung von 50nW nicht, dürfen aber nur auf freien Frequenzen betrieben werden, auf denen keine Störungen zu erwarten sind. Die Sorgfaltspflicht liegt beim Betreiber.

Die induktive Kopplung auf Frequenzen zwischen 9 kHz und 30 MHz geht auf die Verfügung 4/2014 der Bundesnetzagentur zurück, die so etwas auf Grundlage einer allgemeinen Genehmigung erlaubt.

Gruss
Walter

Zuletzt bearbeitet am 21.05.16 08:04

21.05.16 08:05
wumpus 

Administrator

21.05.16 08:05
wumpus 

Administrator

Re: MW-Kleinstleistungs-Sender

Hallo zusammen,

hier ein Beispiel für einen zugelassenen UKW-Kleinstleistungssender (neudeutsch aber nur bekannt als "FM-Transmitter"):

http://www.welt-der-alten-radios.de/auss...detail-612.html



Gruß von Haus zu Haus
Rainer (Forumbetreiber)

"Vom Mund zum Ohr auf dem Strahle der elektrischen Kraft!"

21.05.16 13:18
Wolfgang2 

WGF-Premiumnutzer

21.05.16 13:18
Wolfgang2 

WGF-Premiumnutzer

Re: MW-Kleinstleistungs-Sender

Hallo zusammen

Das sich die Störstelle für nichts Interessiert kann ich so nicht ganz glauben. Ich hab vor längerer Zeit mal einen Film über die Leute gesehen. Mal zwei Beispiele die ich noch im Gedächtnis habe. Ein Autofahrer hatte angerufen weil er nicht mehr in sein Auto kam. Seine Funkfernbedienung funktionierte, nur nicht bei ihm Zuhause. Entweder kam er nicht in sein Auto oder das wurde wieder geöffnet. Die Leut der Störstelle kamen darauf hin bei ihm vorbei um sich der Sache anzunehmen. Des Rätsels Lösung war eine etwa 200m weiter instalierte Kamera an einem Schuppen die über Funk ihre Bilder sendete. Beim anderen Beispiel gab es ständig Störungen im Fernsehbild. Die Messungen verblüfften den Hausbesitzer doch sehr. Seine Rauchmelder die im Haus verteilt wahren und über Bluetoth miteinander komunizierten waheren der Grund des Übels. Der auf dem Speicher verursachte die Probleme. Man kann sich da also tatsächlich melden und seine Probleme schildern. Es wird vieleicht etwas dauern aber ich denke mal das da schon etwas geschehen wird.

Wolfgang

21.05.16 14:08
WalterBar 

WGF-Premiumnutzer

21.05.16 14:08
WalterBar 

WGF-Premiumnutzer

Re: MW-Kleinstleistungs-Sender

Hallo Wolfgang,

das ist eine andere Baustelle. Normalerweise muss die Bundesnetzagentur bei Störungen auf ISM-Frequenzen (auch) nicht kommen, denn Funkanwendungen auf ISM-Frequenzen haben keinen Schutz vor Störungen (zu viele Nutzungen auf einer Frequenz). Da aber auch Geräte ohne Zulassung mitunter entdeckt werden, kommt der Prüf- und Messdienst mitunter doch. Auf Mittelwelle sind aber keine Signale mehr, die es zu schützen gilt. Hier kann es helfen zu behaupten, dass der DSL-Anschluss (ADSL2+ bis 2,2 MHz) zu langsam läuft und nicht immer synchronisiert. Aber es sollte an der Behauptung zumindestens etwas dran sein.

Ich habe im übrigen nicht behauptet, dass sich die Störstelle (exakt PMD BNetzA) für nichts interessiert. Es muss eine konkrete Funkanwendung geben mit Störquelle und Störsenke. Sind Grenzwerte einer Störquelle überschritten, wird der Verursacher schriftlich aufgefordert, diese innerhalb einer Frist abzustellen. Liegt die Störquelle unterhalb oder im Rahmen der Messunsicherheit oberhalb des zulässigen Grenzwertes, dann liegt eine Kollision vor und es wird mit beiden Parteien eine individuelle Lösung gesucht (die auch kostenträchtig für beide Seiten sein kann).

Gruss
Walter

Zuletzt bearbeitet am 21.05.16 14:12

23.05.16 10:29
Wolfgang2 

WGF-Premiumnutzer

23.05.16 10:29
Wolfgang2 

WGF-Premiumnutzer

Re: MW-Kleinstleistungs-Sender

Hallo Walter

Das du behauptet hast das die Störstelle nichts macht hab ich nicht gesagt. Mir ging es lediglich darum das wir uns alle selbst an die Nase fassen müssen. Fakt ist ja nun mal das die nichts tun (können) weil keiner was sagt. Wenn so eine olle Energiesparlampe, ein Router oder sonnst was in meinen Geräten Störungen verursacht ist es doch ein leichtes einfach mal eine Mail zu schreiben und das Problem zu schildern. Macht aber keiner. Stattdessen wird nur rumgenölt. Ich denke schon das die ihre Aufgabe ernst nehmen und zumindest auf so eine Anfrage antworten.

Wolfgang

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