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Wumpus-Gollum-Forum von "Welt der Radios".
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OBERON Rochlitz R-F-T
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05.10.09 18:33
Pluspol 

WGF-Premiumnutzer

05.10.09 18:33
Pluspol 

WGF-Premiumnutzer

Re: OBERON Rochlitz R-F-T

Hallo Hans

Als ersten Tipp würde ich nach Deiner Fehlerdarstellung, den Lautstärkeregler in Verdacht haben. Hier setzt häufig der Verschleiß an.
Lies Dir evtl. noch einmal die Sicherheitshinweise des Forums Im Umgang mit netzbetriebenen Geräten durch. Welche Messmittel besitzt Du? Gut wäre ein Multimeter mit hohem Innenwiderstand. Da sind heute so um die 10MOhm üblich. Da könntest am Lautstärkeregler vom Schleiferanschluß nach außen auf Durchgang messen, der dem Widerstandwert nach Stellung des Potis entspräche. Das aber im stromlosen Zustand. Die Funktion des Niederfrequenzteils Deines Radios kannst Du feststellen, wenn Du mit dem Schraubendreher und dem Finger darauf das Steuergitter der NF-Vorstufe berührst, dann muß ein deutliches Brummen zu hören sein. Probiere das erstmal, ob es nicht nur am Defekt des Lautsärkepotis liegt.
Mit besten Grüßen von Dietmar

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11.10.09 17:00
hansb 

Einsteiger

11.10.09 17:00
hansb 

Einsteiger

Re: OBERON Rochlitz R-F-T

hey

ich hab versucht am Poti vom lautstärkeregler einen wiederstand zu messen was mir nicht gelungen ist. im stromlosen zustand sollte doch min zwischen zwei polen der volle wiederstand gemessen werden können. ich hab da nicht mal nen durchgang.

was sind das für seltsame wiederstände die da dazwischegelötet sind da kann ich auch keinen durchgang messen und wo bekomme ich für dieses gerät noch so ein poti her?

gruß

hans

11.10.09 18:17
Pluspol 

WGF-Premiumnutzer

11.10.09 18:17
Pluspol 

WGF-Premiumnutzer

Re: OBERON Rochlitz R-F-T

Hallo hansb

Auf dem Poti müsste eigentlich der Widerstandswert draufstehen. Dannach musst Du den erforerdichen Messbereich Deines Ohmmeters zuordnen, bzw. einstellen. Was hast Du für ein Messgerät zum Prüfen und wie groß ist der maximale Ohmbereich?
Eine Messung kann nur eine Aussage bringen, wenn der zu erwartende Wert vom Messmittel erfassbar ist. Misst man trotz richtigem Bereich keinen Durchgang oder Wert, dann ist in der Widerstandsbahn oder ihrer Verbindung zu den Anschlüssen eine Unterbrechung. Erfahrene Bastler öffnen das Poti an den Vernietungen oder Verbindungen so, daß man evtl. noch etwas reparieren kann. Wenn nicht, dann brauchst Du einen geeigneten Ersatz, Da müsstest Du davon ein aussagefähiges Bild machen und hier anzeigen lassen.
Beste Grüße von Dietmar

11.10.09 18:52
Wolle 

Moderator

11.10.09 18:52
Wolle 

Moderator

Re: OBERON Rochlitz R-F-T

Hallo Hans.

Wie Dietmar bereits geschrieben hat, mußt Du bei der Messung des Widerstandes den verwendeten Meßbereich beachten. Der Lautstärkeregler hat einen Widerstand von 1,3 MOhm, es muß deshalb der Bereich 2 MOhm verwendet werden. Dann sollte zwischen den beiden äußeren Anschlüssen der Wert meßbar sein. Die beiden anderen Anschlüsse gehören zur gehörrichtigen Lautstärkeregelung. Die Beschaltung besteht aus jeweils einem Widerstand und einem Kondensator, siehe Schaltungsauszug.
Sollte der Regler defekt sein, läßt er sich durch ein Potentiometer etwa 1 MOhm ersetzen. Die Anzapfungen sind nicht unbedingt nötig.

Mit vielen Grüßen.
Wolle

Datei-Anhänge
poti_sch.png poti_sch.png (356x)

Mime-Type: image/x-png, 4 kB

12.10.09 08:35
Pluspol 

WGF-Premiumnutzer

12.10.09 08:35
Pluspol 

WGF-Premiumnutzer

Re: OBERON Rochlitz R-F-T

Hallo hansb

Wie Dir auch bereits Wolle schrieb, kannst Du nur erfolgreiche Fehlermessung betreiben, wenn Du als Mindestvorraussetzung über die notwendige Grundmesstechnik verfügst. Das wäre bestenfalls ein Multimeter für Ströme, Spannungen und Widerstände. (Innewiderstand ca. 10 MOhm) Bei dem Widerstandsmessbereich sollte die Messung von Widerständen bis ca. 10 Megaohm möglich sein. Es gibt auch noch Messgeräte, mit denen man zusätzlich Kapazitäten messen kann. Neben diesem Test würde ich erst einmal prüfen, ob der NF-Verstärker des Radios funktioniert. (Siehe meinen ersten Beitrag) Bei Arbeiten am Radio unter Netzbetrieb musst Du streng darauf achten, daß Du keine Teile mit hohem Spannungspotenzia bzw. Netzpotenzial berührst! lBeste Grüße von Dietmar.

12.10.09 10:25
Klaus 

WGF-Premiumnutzer

12.10.09 10:25
Klaus 

WGF-Premiumnutzer

Re: OBERON Rochlitz R-F-T

Pluspol:
Hallo hansb

Wie Dir auch bereits Wolle schrieb, kannst Du nur erfolgreiche Fehlermessung betreiben, wenn Du als Mindestvorraussetzung über die notwendige Grundmesstechnik verfügst. Das wäre bestenfalls ein Multimeter für Ströme, Spannungen und Widerstände. (Innewiderstand ca. 10 MOhm)
Hallo zusammen,

auch wenn vorstehender Rat grundsätzlich zutrifft (Spannungsmessung möglichst hochohmig), sollte nicht unerwähnt bleiben, dass bei unseren alten Schätzen häufig Messgeräte mit sehr viel geringerem Innenwiderstand (z.B. 333Ohm/Volt) verwendet und auch angegeben wurden.
Das sollte bei der Interpretation der Messwerte unbedingt berücksichtigt werden, wenn zu hohe Werte angezeigt werden.
Idealerweise liegen gleiche Innenwiderstände vor zwischen Schaltplanangabe und tatsächlich eingesetztem Gerät.

Viele Grüße
Klaus

12.10.09 18:40
Pluspol 

WGF-Premiumnutzer

12.10.09 18:40
Pluspol 

WGF-Premiumnutzer

Re: OBERON Rochlitz R-F-T

Hallo Klaus

Sicher misst man mit einem hochohmigeren Messwerk an hochohmigen Messpunkten etwas höhere Spannungswerte als mit einem Messwerk mit kleinerem Innenwiderstand. In Serviceplänen ist das "Messverfahren" bezeichnet, auf was sich alle Werte beziehen.
Am Prinzip ändert sich aber nichts Wesentliches. Bei hansb geht es darum, ob er überhaupt geeignete Messmittel besitzt oder benutzt. Er wollte sein Poti auf Durchgang prüfen und meinte er hätte keinen Durchgang gemessen. Darauf meine Empfehlung zum geeigneten Messgerät. Man liest in Serviceplänen auch oft vom Einsatz eines Röhrenvoltmeters, was von der Wirkung auch sehr hochohmig ist.
Wenn dann in der Schaltung Betriebswerte gemessen werden, wird es gegebenenfalls auch seine Berücksichtigung finden. Mit der Messtechnik kenne ich mich berufsbedingt ganz gut aus und danke aber trotzdem für Deine wertvollen Hinweise.

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