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Ein- und Auslöten bedrahteter Bauteile für Reparaturzwecke
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17.10.15 22:06
Volker 

WGF-Premiumnutzer

17.10.15 22:06
Volker 

WGF-Premiumnutzer

Re: Ein- und Auslöten bedrahteter Bauteile für Reparaturzwecke

Hallo Joachim, Hallo zusammen,

ja, wegen Verzunderung hatte ich dann auch schon Probleme mit der Temperatur. Ich hatte dann die Spitze neu gefeilt und neu verzinnt, was eine Weile hält. Eine Lötspitze habe ich auf die Bohrmaschine gespannt und dann mit der Feile ganz spitz zugefeilt, um SMD-Bauteile damit löten zu können. Das hat dann mit der Lupe auch geklappt. Aber mir macht die Arbeit mit SMD keine Freude.

Mir ist noch etwas zum Auslöten eingefallen. Ist man sich sicher, dass ein Bauteil defekt ist, dann kann man es ja mit Ausnahme von stehend montierten Elkos auf der Bestückungsseite abknipsen. Die noch eingelöteten Drahtschnipsel lassen sich dann ganz einfach samt Lotzinn absaugen. Nur scheint das kaum jemand zu machen. Es widerstrebt einem das zu machen. Schließlich könnte man sich das Leben noch einfacher machen und das neue Bauteil von oben an die verbleibenden Drahtstummel anlöten. Elektrisch gesehen spricht dagegen eigentlich nichts. Es sieht aber hässlich und geflickt aus. Ich mache das nicht. Zum einen will ich im Sinne der Restaurierung den Originalzustand möglichst nahe kommen. Zum Anderen ist für mich eine ordentlich bestückte Leiterplatte auch ein schöner Anblick.

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17.10.15 23:01
j.werner 

WGF-Nutzer Stufe 3

17.10.15 23:01
j.werner 

WGF-Nutzer Stufe 3

Re: Ein- und Auslöten bedrahteter Bauteile für Reparaturzwecke

Hallo ,die Weller Lötspitzen haben eine spezielle Beschichtung die durch nachfeilen kaputt wird.Also ist man gezwungen da die Lötleistung nachlässt selbige zu tauschen.Zum auslöten von Bauteilen auf Printplatten nehme ich schon immer den Lotentsauger.Bei komplexen Fällen schon mal Entlötlitze(so ein ganz feines Kupferdraht-Geflecht) oder aber auch Lötstelle heissmachen und schnell nach unten klopfen ,ist aber nur bei kleinen Platinen machbar.
mfg.Joachim

18.10.15 00:27
Volker 

WGF-Premiumnutzer

18.10.15 00:27
Volker 

WGF-Premiumnutzer

Re: Ein- und Auslöten bedrahteter Bauteile für Reparaturzwecke

Hallo Joachim,

die Spitzen bestehen laut http://www.berel-am-ries.de/WVSS/Arbeits...Loetstation.htm innen aus Kupfer. Das verzundert halt schnell. Löten kann man nach meiner Erfahrung trotzdem damit eine gewisse Zeit. Dann muss man wieder feilen und verzinnen. Das ist bei häufig genutzten Spitzen natürlich lästig und eine Notlösung bis die neue Spitze beschafft ist. Besser ist es natürlich gleich eine neue Spitze zu kaufen, besonders die mit der Nummer 7.

Viele Spitzen haben ein Nickelschicht und es gibt Nickelbäder für die Hobbyanwendung. Ob solche Nickelschichten dann auf Lötspitzen halten, wäre ja mal ein interessantes Experiment, weil man dann seine Wunschspitze nach Maß feilen könnte. Das ist mir gerade so eingefallen.

18.10.15 13:27
Pluspol 

WGF-Premiumnutzer

18.10.15 13:27
Pluspol 

WGF-Premiumnutzer

Re: Ein- und Auslöten bedrahteter Bauteile für Reparaturzwecke

Hallo zusammen

In meiner früheren Berufszeit oft erlebt, ließen sich industriell gefertigte Lötspitzen nicht problemlos verzinnen.
Wie Volker erwähnt, kommt es da zum Befeilen. Darum habe ich meine "Spitzen" bislang aus passendem 25 Qu.-mm Rundkupfer selbst hergestellt. Für den meistgenutzten 20W-Kolben passen diese gerade rein.
Ab und zu macht es Sinn, die Spitze am Kolben zu lösen und deren Befestigungsbereich zu entzundern. Bei den größeren Lötkolben halten die Spitzen mit etwas Umsicht und Pflege länger, weil sie auch weniger genutzt werden.
Wie Joachim nutze ich zum Entlöten auch feine Cu-Litze, die ich vorher mit meiner Kolo.-Spritus-Tinktur tränke.

Freundliche Grüße von Dietmar

Zuletzt bearbeitet am 18.10.15 13:29

18.10.15 13:39
NorbertWerner 

WGF-Premiumnutzer

18.10.15 13:39
NorbertWerner 

WGF-Premiumnutzer

Re: Ein- und Auslöten bedrahteter Bauteile für Reparaturzwecke

Hallo Volker,

was für ein schöner alter Weller. Ich habe damals(1978) in der Firma den gleichen Lötkolben verwendet. Mit den Lötstellen hatte ich aber kein Problem. Ja, es ist immer gut einen zweiten Lötkolben zu besitzen. Man kann weiterarbeiten und auch den anderen Lötkolben reparieren.
Für diese Lötkolben gab es damals auch spezielle (sehr teure) Einsätze, aber die waren umständlich. Da man ja nicht warten wollte bis die Temperatur runter war, hat man den Einsatz im heissen Zustand (bei ausgeschalteter Heizung natürlich) gewechselt. Ich habe hier noch einen Einsatz zum auslöten eines 14Pin TTL's.
Was mein defektes Heizelement angeht, das hat mir jetzt doch keine Ruhe gelassen. Bevor die Anschlussdrähte herausfielen bröselte es aus dem Zwischenraum, zwischen Aussen- und Innenhülle. Ich habe den oberen Teil mit einem 7mm Bohrer abgedreht und die Innenhülle (stark zerquetscht) dann herausgezogen. Zum Vorschein kam ein kleiner, parallel gewickelter, Heizdraht, sowie sehr feine (wahrscheinlich Keramik) Brösel.
Mich verwundert es nur, dass dieser dünne Heizdraht so lange hält und dass es bei den geringen Abständen zu den Hüllen keinen Kurzschluss gibt.

Gruss
Norbert




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