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Wumpus-Gollum-Forum von "Welt der Radios".
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SD, HD, Ultra HD, 8 k - TV
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01.09.18 11:55
wumpus 

Administrator

01.09.18 11:55
wumpus 

Administrator

SD, HD, Ultra HD, 8 k - TV

Hallo zusammen,

solange ist es garnicht her, da sah man in SD klassisches analoges Fernsehen mit Bildröhren. Die gab es dann sogar noch im Breitformat.

Zwischenzeitlich hat man "HD-Ready" schon fast wieder vergessen, sogar Full HD wirkt schon leicht antiquiert. Wir sollen gefälligst 4 k - Fernseher kaufen, 8 k wetterleuchtet schon am Horizont.

War vor einigen Jahren noch 32 Zoll Bilddiagonale der Hit, müssen es jetzt zumindest 40 (besser 43 Zoll oder mehr) sein. In welches Wohnzimmer passt eigentlich harmonisch ein 55-75 Zoll Fernseher?


Wie dem auch sei, ich bin noch bei harmlosen 40 Zoll Bilddiagonale und betrachte aus drei Meter Entfernung. Da liegt Full HD schon an der Auflösungsgrenze für meine Augen. Um mehr Details erkennen zu können, müßte ich auf 1,5 Meter bis 2 Meter an den Schirm heran.

4 K sendet wohl derzeit noch kein Programmanbieter? Aber für die eigenen Fotos oder Videos kann 4 k schon eine feine Sache sein.

3D ist wohl wieder in der Versenkung verschwunden, ich nutze das auch kaum noch, nur für ein paar Fotos mit einer meiner 3D-Kameras.

8 K braucht das jemand? Vielleicht in großen Räumen, Säälen, Kneipen-TV bei Fußballübertragungen.

75 Zoll und 8 k, in besagten großen Räumen, vielleicht nicht schlecht.

Einen Vorteil könnte ich bei 8 K erkennen: Eine Zoom-Funktion, sodass ich beim Fernsehen das Bild zoomen könnte, das würde dann nicht sofort in die "tote" Vergrößerung rutschen.


Grüße von Haus zu Haus
Rainer, DC7BJ (Forumbetreiber)
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Zuletzt bearbeitet am 01.09.18 11:57

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01.09.18 12:28
Bernhard45 

WGF-Nutzer Stufe 3

01.09.18 12:28
Bernhard45 

WGF-Nutzer Stufe 3

Re: SD, HD, Ultra HD, 8 k - TV

wumpus:

4 K sendet wohl derzeit noch kein Programmanbieter?


Dafür werben aber die Privaten schon ganz schön für Ihre UHD Versionen über HD+ Mit einem Programmsuchlauf auf einem 4K-tauglichen Sat-Receiver wirst da einiges finden können.

Im Netz ist 4K schon lange bei den Videos angekommen, da reicht dann auch die einfache Youtube-App auf dem 4K-TV aus.

---
Bei Fragen zum Umbau oder zur Modernisierung von Röhrenradios mittels SDR, DAB+, Internetradio, Firmwareentwicklung oder einfach nur Kontakt - bitte Email unter: mbernhard1945(at)gmail(dot)com

mein PGP-Key unter: http://pgp.mit.edu/ Keyword: mbernhard1945

Zuletzt bearbeitet am 01.09.18 12:30

01.09.18 13:05
ELEK 

WGF-Nutzer Stufe 2

01.09.18 13:05
ELEK 

WGF-Nutzer Stufe 2

Re: SD, HD, Ultra HD, 8 k - TV

Hallo,

cooles Thema ;) Ich als Bildröhren-Fan und TV-Bastler mußte mich nun auch mit der neuen Technik befassen, die zugegeben ca. in 2009/2010 eine akzeptable und heute überragende Bildqualität gegenüber der Tube erreicht hat, meine "bittere" Erkenntnis: Die Röhre hat verloren... aber wenn etwas besser ist, erkenne ich das neidlos an, ohne die Wurzeln zu vergessen...

Ein großer Bildschirm macht mit steigender Auflösung durchaus Sinn, ist sogar Voraussetzung für höhere Auflösungen.
Man gewöhnt sich auch schnell an ein schönes großes Bild, nach wenigen Tagen nimmt man die große Bildfläche nicht mehr als besonders (groß) wahr. Der Betrachtungsabstand sollte...muß ja auch mit steigender Auflösung sinken...
(der große 70cm-Röhrenfernseher wirkt plötzlich wie ein portable für den Zelturlaub...)

Die komplizierten Zusammenhänge zu Auflösung, menschliches AUge, Abstand, Bildröße hab ich auch noch nicht zu 100% weich, aber meiner Erfahrung nach reicht HD und "3/4 HD" für normales Fernsehen DICKE aus, ja selbst SD kann mit guten Geräten auch bei großem Bild akzeptabel aussehen, ich hab kein HD+, schaue aber auch selten dieses Bullsh*t-TV.

Ich würde heute empfehlen, bei mittlerem Wohnzimmer (ca. 3...4m Betrachtungnsabstand) nicht unter 55 Zoll zu kaufen, eher noch 65 Zoll, ich hab 55 Zoll und es reicht mir sehr gut aus, auch Filme (egal welche Auflösung) machen mit größerem Bild einfach mehr Spaß.

4K: Eigentlich ist das schon Spielerei ! Muß man nicht haben, mMn. ! aber ... leider geil ;) sich mal ab und zu ein paar 4K-Demos (natürlich v yt) reinzuziehen, mich fasziniert dann auch die Aufnahmetechnik, die heute zur Verfügung steht.
Da 4K-TVs mit 55 Zoll ab ca 600 Euro zu haben sind, sollte man nicht auf Krampf reine HD-Geräte mehr suchen, "gefühlt" ist das HD-Bild mit 4K-Glotzen auch noch etwas besser, vielleicht, weil die Technik insgesamt etwas besser ist und reine HD-geräte einen älteren Stand der Signalverarbeitung haben (dickes Fragezeichen?).

Angesichts der overkill-Bilder in 4K würde ich sagen: bei mehr als 4K bin ICH (!) raus...

Teurere Glotzen (ambilight, 1000 Euro...) funktionieren besonders mit DVD und anderen SD-Quellen besser als die günstigeren, bei HD oder 4K sehe ich (!) keinen Unterschied.

Nicht zuletzt ist zwar die Technik auf atemberaubendem Stand, leider fehlt heute zunehmend der content.
GEZ-Lügen- und Hetz-TV, Aggro-Reality-As*i-TV, Kaufmich-Kanäle... NO FU**ING WAY !!!
Was bleibt, sind Tier- und Naturfilme mit atemberaubenden Zeitlupen und ganzganz wenige ausgewählte Sendungen... und Filme on demand, DVDs...

Ich hab noch nie so selten TV geschaut wie in den letzten 6...8 Jahren.

Soweit meine Erfahrungen,
Gruß IngoZ

...was mir noch einfällt: Bei großen Videoleinwänden, wo der Zuschauer direkt davor steht, kann >4K natürlich Sinn machen, logisch... hat dann aber natürlich nur wenig mit TV/Kino zu tun. (Wieviel K hat eigentlich analoges Kino ? ich glaube mich zu erinnern, daß ein analoger, organischer Film garnicht so wenig Bildpunkte hat!)

Zuletzt bearbeitet am 01.09.18 13:11

02.09.18 15:22
HB9 

WGF-Premiumnutzer

02.09.18 15:22
HB9 

WGF-Premiumnutzer

Re: SD, HD, Ultra HD, 8 k - TV

Hallo zusammen,

die Auflösung oder Anzahl Pixel ist keine so eindeutige Sache. Da gibt es einerseits die Auflösung des Videosignals, andererseits die Auflösung des Bildschirms, also die Anzahl darstellbarer Pixel. Dabei ist die Auflösung des Videosignals für den (subjektiven) Qualitätseindruck nicht so relevant, bei bewegten Bildern kann das Gehirn nur sehr wenig Information aufnehmen. Die Anzahl Pixel des Bildschirms dagegen sind viel relevanter, denn eine niedrige Pixelzahl ergibt ein "körniges" Bild mit Aliasingeffekten, was sehr störend sein kann. Aus diesem Grund war die Bildröhre lange unschlagbar, da diese eben "analog", also pixelfrei war (bei Monochrom-Röhren, bei Farbbildröhren stimmt es nicht ganz, aber da der Strahl immer dicker als die Lochmaske ist, stimmt es näherungsweise ebenfalls).
Somit macht eine hohe Pixelzahl beim Bildschirm unabhängig von der Videosignalqualität Sinn. Signale mit niedriger Auflösung (PAL- oder gar VHS-Quellen) werden dabei durch eine Art Oversampling auf die hohe Auflösung hochgerechnet, wobei die Qualität dieser Hochrechnung durchaus geräteabhängig und sehr unterschiedlich ist. Es ist erstaunlich, was mein VHS-/DVD-Receiver aus einem VHS-Band herausholt...
Bei der Wiedergabe habe ich dann die Wahl zwischen Full-HD (Computer-Monitor an HDMI-Schnittstelle), VGA (analog YUV) oder PAL. YUV auf dem Röhrenmonitor hat sibjektiv die gleiche Qualität wie Full-HD, während YUV auf dem LCD-Monitor widerlich anzusehen ist, weil der dann effektiv 800*600 Pixel darstellt, statt zu interpolieren, was ein sehr körniges Bild ergibt. PAL macht ebenfalls eine gute Falle (viel bessere Qualität als die meisten damaligen Fernsehsender), störend sind nur die PAL-typischen Farb-Flimmereffekte bei feinen Konturen, wobei diese dank DSP-PAL-Generator weitestgehend eliminiert wurden und auch von der Qualität des PAL-Dekoders abhängen.

Somit mein Fazit: Ein "Pixel"-Monitor (also alle Technologien ausser Bildröhre) braucht eine möglichst hohe Auflösung, damit das Bild nicht "körnig" ist, zudem muss die Videosignalaufbereitung das angebotene Signal mit hoher Qualität auf die Auflösung des Bildschirms hochrechnen. Die Anordnung der Farbpixel spielt ebenfalls eine Rolle, die Dreieck- (Delta-) Anordnung ist dabei ideal, weil so bei Linien unabhängig von der Richtung nie Pixel gleicher Farbe den Linienrand bilden. Bei Streifen-Anordnung (z.B. Trinitron-Röhren und viele LCDs) bekommen dann Linien parallel zur Streifenstruktur (meistens vertikal) farbige Ränder, wobei der Effekt mit zunehmender Pixelzahl weniger störend wird.

Bei der Signalquelle dagegen spielt die Auflösung bei bewegten Bildern keine grosse Rolle, was ja bekanntlich auch bei den Kompressionsverfahren ausgenutzt wird. Ungünstig ist allenfalls, wenn die Auflösung des Videosignals fast gleich ist wie vom Bildschirm, weil dann die Umrechnung sehr aufwendig wird und daher meistens nicht gemacht wird.

Gruss HB9

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