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Wumpus-Gollum-Forum von "Welt der Radios".
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Schellackplatten und Decelith-Folien
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13.08.08 21:57
Freed-Eisemann 

WGF-Nutzer Stufe 3

13.08.08 21:57
Freed-Eisemann 

WGF-Nutzer Stufe 3

Re: Schellackplatten und Decelith-Folien

Hallo Peter,

stimmt, "Chicago" ist eine Unterart des "Dixieland", aber halt eine sehr coole und solistenorientierte und eigentlich der erste ´weiße` Stil, der nicht nur eine Kopie der Musik der Schwarzen darstellte.

Und ja: die ersten Schallplatten-Aufnahmen von Louis Armstrong stammen aus seiner Zeit in Chicago im Orchester von King Oliver (hiervon habe ich einige wenige Originale auf "OKeH") - Wahnsinnsscheiben, aber eben noch nicht "chicago-style" ...

Die Preise für Schellacks und Walzen explodieren in der Tat - auch eine Folge der Globalisierung des Marktes (u.a. durch *(W)*), weil halt die Konkurrenten, nicht aber die erreichbaren Originale mehr werden. Manches pendelt sich aber auch ein.
Ich weiß ja nicht, ob du es kennst, aber es gibt noch das "VJM" (Vintage Jazz Mart / Herausgeber ist, glaube ich, Mark Berresford), ein periodisch erscheinendes Magazin mit einer Unzahl kleinerer und größerer Auktionen von Schellacks und anderen historischen Tonträgern. Ich habe gerade die Erreichbarkeit im Netz "nicht auf dem Schirm", aber das müßte man rauskriegen können (falls es Dir gar nicht gelingt, bitte noch mal melden !!!).

Übrigens auch von mir alles Gute und meine besten Wünsche zu Deiner hoffentlich baldigen Genesung (habe ich gerade in einer anderen Ecke des Forums gelesen) !!!!!!!!!!

Beste Grüße
Michael (F.E.)

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14.08.08 14:52
lasse.ljungadal

nicht registriert

14.08.08 14:52
lasse.ljungadal

nicht registriert

Re: Schellackplatten und Decelith-Folien

Hallo Michael,

ebenfalls vielen Dank für die Genesungswünsche.

Ich hoffe doch, dem WGF noch lange erhalten zu bleiben, weil es nach meiner Meinung kein besseres Forum für unser gemeinsames Hobby gibt.

Die Webseite "www.vjm.biz" habe ich auf Anhieb gefunden. Ich suche mit der Übersuchmaschine MetaGer und klicke die internationale Suche an.

Eine überaus interessante Webseite für Jazzfreunde, die ich mir heute abend in Ruhe anschauen werde.

Vielen Dank für den Tip !

Herzliche Grüße
Peter

Radiotechnik und Rundfunkempfang sind die größten Erfindungen des
vorherigen Jahrhunderts und bleiben uns trotz heutiger Digitalisierung
lange erhalten.

26.11.09 14:59
otti61 

WGF-Nutzer Stufe 2

26.11.09 14:59
otti61 

WGF-Nutzer Stufe 2

Re: Schellackplatten und Decelith-Folien

Hallo Freed-Eisemann

Dann schau mal auf mein Avatarbild oder wie sich das neuduetsch schimpft, vielleicht erkennst Du das was.

gruß otti

29.11.09 00:33
Freed-Eisemann 

WGF-Nutzer Stufe 3

29.11.09 00:33
Freed-Eisemann 

WGF-Nutzer Stufe 3

Re: Schellackplatten und Decelith-Folien

Hallo Otti,

sofern mich meine trüben (und müden !!) Augen nicht trügen, hast Du da ein Schneidegerät abgebildet, stimmt´s....?!? Ist das noch in Benutzung ?!?

Beste Grüße
F.E.

29.11.09 20:01
otti61 

WGF-Nutzer Stufe 2

29.11.09 20:01
otti61 

WGF-Nutzer Stufe 2

Re: Schellackplatten und Decelith-Folien

Hallo Fred,

Leider nicht.
Den Arm habe ich noch und auch ein Laufwerk.
Leider ist mir bei 2 mal Umziehen die originale Schneidedose von Neumann abhanden gekommen un dich habe auch noch keinen Ersatz gefunden. Den ursprünglichen Verstärker habe ich nie eingesetzt da man eine AD 1 nicht mehr bezahlen kann. Aber es geht auch anders. Meine erste eigene Platte, Du lachst Dich sicher weg, waren die Teens mir Give, give me give me your love....
Aber Du weißt ja, die Hoffnung stirbst zuletzt.

Gruß otti

29.11.09 23:25
Freed-Eisemann 

WGF-Nutzer Stufe 3

29.11.09 23:25
Freed-Eisemann 

WGF-Nutzer Stufe 3

Re: Schellackplatten und Decelith-Folien

Hallo Otti,

der Verlust der Dose ist ja wirklich ärgerlich - man sollte eigentlich nicht umziehen !! Mein letzter Umzug, bei dem ich innerhalb von zwei Tagen eine runde Vierteltonne Schellack durch die Gegend getragen habe, war auch nicht gut (und ich möchte nichts dazu sagen, wieviel (Schellack-!!!) Gewicht ich seitdem wieder zugelegt habe).

Im Übrigen sei beruhigt wegen Deiner Testaufnahme: mit irgendetwas muß man ja anfangen. Welches Rohmaterial hast Du benutzt ? Hier gibt es ja (s.o.) eine große Bandbreite von Gelatine bis zu Decelith ... original (blanko) Reichsrundfunkfolien sollte man vielleicht nicht mit Erzeugnissen moderner U-Musik verzieren ....

Beste Grüße
Freed

01.12.09 17:37
otti61 

WGF-Nutzer Stufe 2

01.12.09 17:37
otti61 

WGF-Nutzer Stufe 2

Re: Schellackplatten und Decelith-Folien

Hallo Freed,

Ja sowas ist ärgerlich, aber eben nicht mehr zu ändern. Alternativ habe ich es schon mit einer normalen alten Elektrodose versucht. Bei ca. 110 Volt Tonspannung hat die das sogar ganz gut gemacht, allerdings habe ich auch keine Schneidestichel mehr.
Wir haben damals Bastelfolien benutzt. Decelith war ja in der DDR auch weit verbreitet aber später dann doch schwer zu bekommen. Gelantine ist mir noch gar nicht begegnet und mit Wachs hat es gar nicht geklappt. Aufgespielt habe ich vom Band, von einem Topas weil ich dazu einen Aufnahmeverstärker gebaut hatte (eigentlich 2) mit ECL 82 und EL 84 und ECC 83. Eigenrlich wollten wir noch mehr Versuche machen. Da ich auch mal Galvaniseur gelernt habe, wollte ich Metallabzüge machen und die dann in Scheiben aus dieser backbaren Plastilina umwandeln. Dazu wollte ich dann auch eines meiner Topas- Laufwerke gleich zum Schneidelaufwerk umbauen. Der Motor hat ausreichend Kraft und man kann alles auch rückwärts laufen lassen. Ein alter Folienschneider hat mir gesagt daß man besser rückwärts schneiden sollte. Aber vielleicht werde ich die Sache an den langen Winterabenden mal wieder aufleben lassen.
Übrigens ist fast mein ganzes Schellack Archiv verloren gegangen. Das ist schmerzhaft weil in Aufnahmen von Hans Albers dabei hatte usw. Leider hatte meine Mutter damals die Räumwut und von Antiquitäten Null Ahnung.

Gruß Matthias

02.09.14 21:13
plattenschneiden 

WGF-Nutzer Stufe 2

02.09.14 21:13
plattenschneiden 

WGF-Nutzer Stufe 2

Re: Schellackplatten und Decelith-Folien

Ich habe noch viele ungebrauchte (neue) Gelantinefolien aus den 30er Jahren. Meine Schnitte sind zu leise. Vermutlich handelt es sich um die Anpassung des Schneidkopfs (Neumann R12b) an den Lautsprecherausgang.

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