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Eigenbau-KW-Transceiver
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21.06.19 11:16
Metabastler 

WGF-Einsteiger

21.06.19 11:16
Metabastler 

WGF-Einsteiger

Re: Eigenbau-KW-Transceiver

HB9: Ich werde mal unsere Leute im Versand fragen wie das privat nach CH funktioniert.

Martin: Hab hier noch eine Siemens RS2015CL, die will 750W Heizung ... 5kV/3A .. 380W drive... zwei Griffe :D
Die steht schön neben einer TF SD1A im Regal. Müsste eigentlich noch einen Nuvi danebenstellen.
Im DaBla steht : for audio or radio applications wenn nur der Ausgangstrafo und die LS nicht so teuer wären... selbst bei 1kW SE

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21.06.19 11:45
Martin.M 

WGF-Premiumnutzer

21.06.19 11:45
Martin.M 

WGF-Premiumnutzer

Re: Eigenbau-KW-Transceiver

moin Henrik,

puh...
mein kleiner SK1 hat schon eine 40A träge.
Es könnte sein daß deine Birne in den Linearverstärker zum SK1 passt, das gibt dann 20kW netto : Radio
Da freuen sich die Stadtwerke
lG Martin

Zuletzt bearbeitet am 21.06.19 11:46

23.06.19 18:24
HB9 

WGF-Premiumnutzer

23.06.19 18:24
HB9 

WGF-Premiumnutzer

Re: Eigenbau-KW-Transceiver

Hallo zusammen,

es geht ein bisschen weiter, es gibt doch noch einige Stolpersteine. Ich habe mal die Dummy-Load zusammengenagelt, sie besteht aus 20 parallelgeschalteten 1k-Widerständen, welche mit einem Ventilator gekühlt werden, zudem habe ich noch einen Mess-Anschluss mit 40dB Dämpfung eingebaut, so kann man die HF-Spannung an der Dummy-Load bequem messen.



Der Frequenzgang des Messsignals ist für KW auf jeden Fall ausreichend:
Die weisse Kurve zeigt den nicht idealen Frequenzgang des Spektrum-Analysers und ist somit die Referenz, während die Differenz zur gelben Linie den Fehler in der Abschwächung darstellt. Der Frequenzbereich ist 0..200MHz und vertikal 10dB/Div. Somit also bis 100MHz perfekt und auch im 2m-Band noch brauchbar.



Auf 2MHz habe ich mal die Gegentakt-Endstufe ausgemessen, der Trafo ist noch nicht gut dimensioniert und funktioniert daher im oberen KW-Bereich noch nicht, da gibt es noch Handlungsbedarf, ebenso mit der Anpassung.

Hier ein Linearitätstest mit dreieckförmiger Amplitudenmodulation, die Spitzenleistung beträgt immerhin 70W. Der kleine Restfehler dürfte nicht stören, kann aber noch durch eine Hüllkurven-Gegenkopplung verbessert werden, wenn es nötig sein soll.



Hier noch die Spannungen an der Dummy-Load (hellblau) und an der Anode einer Röhre (gelb). Die Spannung an der Anode gebt bei maximalem Strom bis auf etwa 50V herunter, somit ist die Röhre voll durchgesteuert. Die Spitzenspannung beträgt etwa 1000V und die Leistung "nur" 60W, da die Anpassung nicht ganz stimmt, strommässig ist die Endstufe noch nicht voll ausgereizt.



Hier noch die Kathodenströme der beiden Röhren (weiss und gelb) bei 60W, blau ist die Spannung an der Dummy-Load. Man sieht deutlich, dass die Röhren im B-Betrieb arbeiten, die Ströme überlappen sich kaum (zweitunterste Linie ist Nullinie für Ströme). Die Skalierung ist 100mA/Div.



Als Nächstes muss ich den Ausgangstrafo und das Pi-Filter sauber zum Laufen bringen, dabei wird auch gleich der Ausgangsteil sauber verdrahtet. Durch die Trafokopplung bekommt man gratis die galvanische Trennung des Ausgangssignals von der Anodenspannung, was ein Vorteil und zudem eine zusätzliche Sicherheit ist. Weiter werden so die HF-Strompfade entflochten, was zur Stabiliät beiträgt.

Gruss HB9

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Dummyy.JPG Dummyy.JPG (8x)

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Frequenzgang.PNG Frequenzgang.PNG (8x)

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30.06.19 14:47
HB9 

WGF-Premiumnutzer

30.06.19 14:47
HB9 

WGF-Premiumnutzer

Re: Eigenbau-KW-Transceiver

Hallo zusammen,

der Ausgangstrafo ist jetzt gemacht und hat schon mal bis 14MHz funktioniert:



Für höhere Frequenzen braucht es primärseitig noch eine Schwingkreisspule, um die Schaltungskapazitäten zu kompensieren, da die Streuinduktivität des Trafos nur bis etwa 15MHz eine Kompensation mit dem Ausgangsfilter ermöglicht. Die Oberwellenunterdrückung ist mit über 60dB sehr gut, da die Endstufe selber dank Gegentaktschaltung nur wenig Oberwellen generiert.

Für eine möglichst geringe Streuinduktivität sind die beiden Primärwicklungen zusammen mit der Sekundärwicklung trifilar gewickelt. Damit die Isolation zwischen Primär- und Sekundärseite sicher ist, sind die Drähte der Primärwicklungen in einem Teflon-Schlauch, so wird auch die Wicklungskapazität etwas kleiner.

Nun kommen die Spule für die oberen Kurzwellenbänder sowie die Schwingkreise der Vor- und Treiberstufe an die Reihe. Die Linearität der Hüllkurve kann bei Bedarf in der Software noch verbessert werden, da noch Analogeingänge frei sind, um das gleichgerichtete HF-Signal einzulesen und so eine Hüllkurven-Gegenkopplung zu machen. Daneben kann man natürlich durch passende Einstellung des Arbeitspunktes das Problem möglichst an der Wurzel packen.

Gruss HB9

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Mime-Type: image/jpeg, 98 kB

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