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Wumpus-Gollum-Forum von "Welt der Radios".
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Röhrenlebensdauer AUS-EIN Schalten
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23.03.18 14:47
HB9 

WGF-Premiumnutzer

23.03.18 14:47
HB9 

WGF-Premiumnutzer

Re: Röhrenlebensdauer AUS-EIN Schalten

Hallo zusammen,

um wieder auf das ursprüngliche Themo zu kommen:

Es gibt noch weitere Gründe, warum man ein Röhrengerät nicht kurz nach dem Ausschalten wieder einschalten soll:

- Die Gleichrichterröhre (falls vorhanden) hat mit heisser Kathode noch volle Emission, der Ladeelko ist aber entladen, dadurch fliesst ein hoher Einschaltstrom, der die Kathode altern lässt oder bei schlechter Konstruktion (z.B. VY2) zum Durchbrennen des Anschlussdrahtes in der Röhre führen kann.

- Bei Fernsehern bleibt die Kathode der Zeilenendröhre recht lange emissionsfähig, während die Kathode der Oszillatorröhre recht schnell 'kalt' ist. Schaltet man dann ein, zieht die Horizontalstufe viel Strom und die Zeilenendröhre und Boosterdiode werden stark überlastet, bis die Oszillatorröhre wieder schwingt. Sind aber alle Röhren kalt, startet der Oszillator, bevor die Endröhre viel Strom zieht, und es gibt keine Überlast.

- stark gegengekoppelte NF-Verstärker können wild schwingen, wenn die Endstufenröhre noch warm ist, aber die Vorstufe bereits kalt ist beim Wiedereinschalten. Das ist zwar für die Röhre meistens ungefährlich, aber je nach Frequenz haben es die Lautsprecher nicht gerne.

Gruss HB9

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27.03.18 11:14
WalterBar 

WGF-Premiumnutzer

27.03.18 11:14
WalterBar 

WGF-Premiumnutzer

Re: Röhrenlebensdauer AUS-EIN Schalten

Hallo zusammen,

einige Röhren der Gründerzeit in den USA waren bezüglich häufigen EIN-AUS-Schalten sehr unempfindlich. Es waren die Röhren mit thorierten Wolframdrähten der Typen UV-201A, CX-301A usw., die statt der gewohneten Weissglut nur dunkelrot glühen sollten. Um Batteriekapazität zu sparen, wurden die Heizungen oft per Drehschalter Detektor - Stufe 1 - Stufe 2 während des Abstimmens über das Band nach Belieben ein- und ausgeschaltet, und nur der Detektor (meist eine gasgefüllte Röhre) lief durch. Auch die Regenerierungsanweisungen von Cunningham und Westinghouse, die die Heizspannung nach einem Zeitplan zum Teil mehr als verdoppelten, lassen eine Robustheit vermuten. Kritisch war lediglich das zu lange Heizen bei erhöhter Spannung, denn das Thorium verbrauchte sich dann schneller. Die Hersteller gaben aber zu bedenken, dass eine Verwechslung von Anoden- und Heizspannung das Ende des Heizfadens bedeuten würde.

In diesem Zusammenhang wäre es interessant zu erfahren, wie empfindlich der Heizfaden der 3NF wirklich war/ist?

Gruss
Walter

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