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Wumpus-Gollum-Forum von "Welt der Radios".
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Umfrage zur genutzten Antenne
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15.04.16 02:17
NorbertWerner 

WGF-Premiumnutzer

15.04.16 02:17
NorbertWerner 

WGF-Premiumnutzer

Re: Umfrage zur genutzten Antenne

Hallo zusammen,

im Kurzurlaub zu Ostern war ich mal wieder im Bayrischen Wald. In LAM gab es einen wunderschön geschmückten Brunnen, von dem ich Aufnahmen gemacht habe. Als ich mir zu Hause die Bilder anschaute fiel mir erst die Leitung auf, die ich erst für eine Spannungsversorgung gehalten hatte. Wenn man allerdings genauer hinschaut, dann erkennt man direkt über dem Brunnen eine grosse gespannte 2-Element Antenne.





Gruss
Norbert

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Antenne1.jpg Antenne1.jpg (288x)

Mime-Type: image/jpeg, 400 kB

Antenne2.jpg Antenne2.jpg (296x)

Mime-Type: image/jpeg, 277 kB

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23.01.17 19:54
GeorgK 

WGF-Premiumnutzer

23.01.17 19:54
GeorgK 

WGF-Premiumnutzer

Re: Umfrage zur genutzten Antenne

Mit dieser Antenne war leider nicht viel Erfolg zu melden.

13 Windungen (je 1 cm Abstand) immer abwechselnd innen und aussen. 13 Windungen CuL Draht 0,8 mm.
Jetzt versuche ich es mit ebenso 13 Windungen, aber immer auf einer Seite. Abstand werde ich mal auf 5 mm verändern.
Durchmesser ist 80 cm an den längsten Teilen. Wie bei den Lehrtes Spulen dachte ich mal einen ungeraden Tortenauschnitt an. also 9 X.

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rahmenantenne 9eck.JPG rahmenantenne 9eck.JPG (296x)

Mime-Type: image/jpeg, 26 kB

24.01.17 09:34
wumpus 

Administrator

24.01.17 09:34
wumpus 

Administrator

Re: Umfrage zur genutzten Antenne

Hallo Norbert,

da ja die Antennen-Enden an verschiedenen Häusern befestigt sind, wird das kein einzelner Funkamateur montiert haben, sondern vielleicht eine Club-Station des DARC oder der Gemeinde. Zumal ja ein Gebäude von der Gemeindeverwaltung zu sein scheint. Ist der Marktplatz von Lam. Das Örtchen ist mir aus den siebziger Jahren gut bekannt, weil mein Vater im Nachbarort Lohberg ein kleines Hotel betrieb.



Gruß von Haus zu Haus
Rainer (Forumbetreiber)

"Vom Mund zum Ohr auf dem Strahle der elektrischen Kraft!"

08.02.17 23:41
NorbertWerner 

WGF-Premiumnutzer

08.02.17 23:41
NorbertWerner 

WGF-Premiumnutzer

Re: Umfrage zur genutzten Antenne

Hallo Rainer,

ehrlich gesagt, ich verstehe nicht, dass man eine Richtfunkantenne baut, die man nicht ausrichten kann.
Zu Ostern werde ich wieder dort in der Nähe einen Kurzurlaub machen. Ich werde mir das dann mal genauer anschauen.

Zu diesem Thema, ich verwende seit einiger Zeit eine Loop (2m Umfang). Sie ist zwar nicht in Resonanz für den SRF1 auf 101,5MHz, aber trotzdem ist der Empfang vom Säntis (ca.160km) sehr gut.
Für den Empfang des DARC aus Wien habe ich mir jetzt einen parallel zuschaltbaren 500pF Drehko an die Loop angebracht. Auch hier ist der Empfang recht gut, obwohl ich keine Koppelschleife verwende.

Was Lohberg angeht, da hatten wir letztes Jahr eine Einladung zur Geburtstagsfeier von einer Bekannten, die kurz vor mir Geburtstag hat. Ich muss sie mal fragen wie das Hotel hies. Ich weiss nur noch, dass es sich auf der linken Seite einer dort endenden Strasse befand und man hatte einen herrlichen Ausblick in ein (kleines) Tal.

Gruss
Norbert

10.03.22 15:55
WalterBar 

WGF-Premiumnutzer

10.03.22 15:55
WalterBar 

WGF-Premiumnutzer

Re: Umfrage zur genutzten Antenne

Hallo zusammen,

diese Woche ging eine lang geplante Überholung meiner Dipolantenne

https://www.wumpus-gollum-forum.de/forum...d=83&page=1

über die Bühne, die wegen Corona 2 Jahre später als geplant stattfand. Ich
brauchte eine helfende Hand und wollte das nicht mit meiner Frau durchziehen.
Nach mehr als 20 Jahren ist der Fiberglassmast rissig und wasserdurchlässig
geworden. Das Wasser fand dann seinen Weg innerhalb des Rohres in den Dachboden,
das am Fusspunkt mit Altbeständen "Pampers" aufgefangen werden musste. Ein
simples Abdichten des Rohres war aus elektrischen Gründen nicht ratsam, weil dort
eine 450 Ohm - Zweidraht - Bandleitung geführt wurde.



Allerdings wurde die Zeit genutzt, passende Fiberglasstäbe zu finden, was
nicht einfach war. Die schwere "Von der Ley" Ausführung war nicht mehr
erhältlich. Die im normalen Amateurfunk-Antennenbau angebotenen Stangen
waren alle mechanisch zu schwach ausgelegt. Meine Wahl fiel auf militärische
Fiberglasstangen der Firma König, die als Gerüst für Tarnnetze verwendet werden.
In der Bucht sind diese neu (10 Stück 85 Euro) noch immer erhältlich. Als
einzigen Nachteil muss ich erwähnen, dass nun die Verwendung von 300 Ohm
Bandleitung nötig ist, weil der engste Durchmesser der gesteckten Rohre
17 mm beträgt. Die nutzbare Länge je Stab sind 1,2 Meter, der Aussendurch-
messer ist etwas weniger als 40 mm, innen 30 mm, Zapfenlänge 10cm. Im Kopf
ist ein 3cm Teflonstab verbaut. Zur Einspannung sind zwei Alurohre (Aussen 50 mm,
innen 40 mm) eingeklebt worden.





Der Speisepunkt ist nun 40% höher, weil das Standrohr mit 8,4 Metern um 2,4
Meter länger ist. Ausserdem konnte der Dipol mit 2x19m einen Meter länger
werden. Damit sank die Eigenresonanz von 4050 auf 3950 kHz. Eine Abstimmung
auf Resonanz ist nicht ratsam, damit man noch einen Abstimmspielraum für
den symmetrischen Tuner hat. Damit ist die Antenne von 160m bis 6m nutzbar.
Wie man sieht, ist ein Landeplatz für Vögel vorgesehen. Es geschah vor Jahren,
dass sich ein Greifer so im Coroplast verhakt hat, dass er minutenlang kämpfen
musste, um die Freiheit wieder zu erlangen. Danach kam wieder die beschriebene
"Pampers"-Aktion zum Einsatz. Als das Wetter besser war, musste der Speisepunkt
neu abgedichtet werden. Da standen die 20 Tannen noch, und es war eine ziemlich
anstrengende Kletteraktion. Man wird nicht jünger.

Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang der Artikel von ZS6BKW mit dem
Titel "ZS6BKW Antenne – Wunderantenne für 5 Bänder ohne Traps" sowie
"ZS6BKW als T-Antenne auf 160m". Naja, mit Wunder hat das nichts zu tun.
Der Autor zeigt mit Smith-Diagrammen auf, dass man prinzipiell ohne
Antennenanpassgerät auskommt, wenn der Strahler aus 2x13,75m besteht
und die Feederleitung genau 12,2m lang ist, ehe der Übergang zum Koaxkabel
stattfindet. Wichtig ist die genaue Einhaltung des Wellenwiderstands der Feeder
(hier wohl 392 Ohm, Nominalwert x Verkürzungsfaktor). Naja, mein Ansatz
ist das nicht.




Gruss
Walter

Nachtrag: In allen Anwendungen gab es leichte Verbesserungen.
Droitwich 198 kHz (658km) stieg im Detektor auf eine angenehme Lautstärke an.
Bezüglich SNR zählt jeder Meter Antennenhöhe. Die Abhängigkeit geht in dritter
Potenz ein. Insofern ist das nicht nur für den Sendeamateur interessant.

Zuletzt bearbeitet am 15.03.22 16:18

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Fiberglas_nach_2_Jahrzehnten.jpg Fiberglas_nach_2_Jahrzehnten.jpg (37x)

Mime-Type: image/jpeg, 315 kB

Material_neuer_Dipol.jpg Material_neuer_Dipol.jpg (31x)

Mime-Type: image/jpeg, 156 kB

Dipolspeisepunkt.jpg Dipolspeisepunkt.jpg (33x)

Mime-Type: image/jpeg, 142 kB

Neuer_Dipol_2x19m.jpg Neuer_Dipol_2x19m.jpg (32x)

Mime-Type: image/jpeg, 213 kB

15.03.22 15:26
basteljero 

WGF-Premiumnutzer

15.03.22 15:26
basteljero 

WGF-Premiumnutzer

Re: Umfrage zur genutzten Antenne

Hallo,
Wenn man "nur" empfangen will, bietet sich eine der ältesten Antennenformen an:
Die abgestimmte Spulenantenne (Rahmenantenne) ist bei mir zum Standard geworden.
Sie ist im Dachboden installiert, von Hand 180° drehbar und wird mittels Motor abgestimmt.
Eine Rahmen geht von 520 kHz bis 1750 kHz, ein weiterer, 90° versetzter Rahmen von 1700 kHz
bis 6,2 MHz.
Ein festmontierter ist für den KW-Bereich zuständig.

Der miteinander verbundenen drehbaren Rahmen sind hier ausführlich beschrieben:
www.wumpus-gollum-forum.de/forum/thread....6&page=3#29

Deshalb habe ich mich für diese Antennenform entschieden:
Richtwirkung:
-Sender auf gleicher Frequenz lassen sich durch "Ausnullen" gut trennen.
-Ebenso Störungen aus dem Nahfeld ausblenden.
Selektion:
Der Rahmen stellt einen zusätzlichen Resonanzkreis dar, besonders im KW-Bereich verschwinden durch
ihn nicht vorhandene "Geistersender". (Auswirkung durch die Spiegelfrequenz, die üblichen Röhrenradios haben
nur einen Vorkreis, der bei Zwischenfrequenzen um die 470 kHz ungenügend ist.)
Resonanzanhebung:
Auch bei Verwendung einer Koppelschleife ist die Ausgangsspannung eines auf Resonanz abgestimmten
Rahmens hoch genug, dass ein normales Röhrenradio über 75 Ohm-Koax angeschlossen werden kann.
-Störungen durch den Empfänger selbst
Mein Reiseempfänger hat eine Buchse für eine externe Antenne, die eingebaute wird dann abgeschaltet.
(https://www.wumpus-gollum-forum.de/forum...=386&page=2)
Ein externer Rahmen ist der eingebauten Antenne haushoch überlegen, wie die Aufnahme im
Anhang zeigt. Der Empfänger war dabei im Dachboden etwa 3m vom Rahmen entfernt und störte
mit seiner digitalen Signalverarbeitung nicht mehr sich selbst.

Gruß
Jens

Zuletzt bearbeitet am 17.03.22 22:56

Datei-Anhänge
MW-interne Antenne_vs_Rahmen-extern__1242kHz.mp3 MW-interne Antenne_vs_Rahmen-extern__1242kHz.mp3 (37x)

Mime-Type: audio/mpeg, 55 kB

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