| Passwort vergessen?
Sie sind nicht angemeldet. |  Anmelden

Sprache auswählen:

Wumpus Gollum Forum von
Wumpus Welt der (alten) Radios
Sie sind nicht angemeldet.
 Anmelden

SAQ-Detektor "Jonathan"
  •  
 1 2 3 4
 1 2 3 4
17.08.25 21:14
basteljero 

500 und mehr Punkte

17.08.25 21:14
basteljero 

500 und mehr Punkte

Re: SAQ-Detektor "Jonathan"

Hallo Martin,
Das mit dem "Einschwingen" ist sicherlich der Grund, warum es mit scharfem im VLf-Bereich
so ruhig wird und die "Knackstörungen" weggebügelt sind.
Von unseren "Bootsankern" sind wir ja hohe Präzision in der Mechanik gewöhnt, aber ich
schätze dass, könnte man in eines der Systeme hineinschauen, einem die Spucke wegbleiben würde.
Du hast ja mit deinem Telefunken ideale Vergleichsmöglichkeiten...
Gruß
Jens

!
!!! Fotos, Grafiken nur über die Upload-Option des Forums, KEINE FREMD-LINKS auf externe Fotos.    

!!! Keine Komplett-Schaltbilder, keine Fotos, keine Grafiken, auf denen Urheberrechte Anderer (auch WEB-Seiten oder Foren) liegen!
Solche Uploads werden wegen der Rechtslage kommentarlos gelöscht!

Keine Fotos, auf denen Personen erkennbar sind, ohne deren schriftliche Zustimmung.

Den Beitrag-Betreff bei Antworten auf Threads nicht verändern!
18.08.25 08:25
Reflex-Kalle 

500 und mehr Punkte

18.08.25 08:25
Reflex-Kalle 

500 und mehr Punkte

Re: SAQ-Detektor "Jonathan"

basteljero:


Da gerade ein kleiner SAQ-Röhrenempfänger (was auch sonst) fertiggestellt wurde, bot es sich an, den resonanten
Ausgangsübertrager versuchsweise durch 10W-Ela-Übertrager zu ersetzen.
Der 250 Ohm-Kopfhörer wurde an 0-16 Ohm angeschlossen.
Dann ist nur noch der 800 Hz-Schalenkern-Resonanzkreis wirksam, entkoppelt durch 2 Röhren. ("Nullkopplung").
NF-inus-generator an das Steuergitter der ersten Röhre.
https://www.wumpus-gollum-forum.de/forum...0&page=2#18


Du schreibst hier im Thread SAQ-Detektor "Jonathan" was über einen SAQ-Röhrenempfanger und verlinkst auch noch dorthin. Muss man/ich nicht verstehen, warum du es nicht dort geschrieben hast, wo es passt und hingehört.

Gruß

(Reflex-)Kalle

06.05.26 19:51
basteljero 

500 und mehr Punkte

06.05.26 19:51
basteljero 

500 und mehr Punkte

Re: SAQ-Detektor "Jonathan"

Moin,
-Artikel Funk und Ton 1950 Heft 9

Ohne die verwendeten großen Schalenkerne wäre SAQ-Detektor-Empfang wahrscheinlich nicht möglich gewesen,
darüber hinaus zeigten die gewickelten Probespulen die beste Güte für 17,2 kHz etwa in dem Bereich von 500-800
Windungen. Parallelkapazität dann etwa 500 pF

Für den NF-Resonanzübertrager wurde der Luftspalt des Schalenkernes beseitigt (Eingeschobener Ferritstab)
und eine etwas höhere Windungszahl als optimal experimentell ermittelt, Parallelkapazität irgendwo bei 50 nF.

Hier nochmal die Gütekurven, die entscheidend für das Projekt waren.


Nun konnte ein Artikel aus einer alten Zeitschrift von 1950 ausgegraben werden der zeigt, wie die Fachleute
von "Wandel und Goltermann" seinerzeit vorgegangen sind.

(Verwendet wurde ein 32mm-Topfkern mit Sirufer 4-Material, s. Datei-Anhang.)

So werden beispielsweise die Eisenkern-Verluste ermittelt, und als unwesentlich ausgeklammert.
Das lässt sich praktisch in die heutige Zeit auf Ferrit-Schaltnetzteil-Kerne übertragen, die sich aus
defekten Teilen gewinnen und (meist) auseinanberbacken lassen.

Weitere Aspekte:
- unterhalb 3 kHz nur dier rein ohmsche Wicklungswiderstand entscheidend.
- Der Wickelrtaum ist hier voll auszunutzen (Einkammer-Wicklung + Volldraht)
- Die Hauptwicklung kommt in die unterste Lage und nimmt den meisten Raum ein.

Folgendes Schnittmuster aus dem Artikel gefiel mir besonders gut:


Viele weitere Details wird in dem Artikel erläutert, es wird nachvollziehbar,
warum in den auseinandergenommenen Schalenkernen der Wickelraum voll ausgenutzt wurde
("Grundverlustfaktor") und für unterschiedliche Induktivitäten unterschiedliche Drahtdurchmesser
benutzt wurden.

Zitieren:
Es gibt also für eine vorgegebene Induktivität, die bei bestimmten Frequenz betrieben werden soll, einen bestimmbaren
günstigen Drahtdurchmesser oder, was das gleiche ist, einen ganz bestimmten Wickelraum, den man bewickeln muß,
um die optimale Spulengüte zu erhalten.

Gruß
Jens

Zuletzt bearbeitet am 06.05.26 20:10

Datei-Anhänge
Beispiel-Gütekurven_2025-04-06.jpg Beispiel-Gütekurven_2025-04-06.jpg (8x)

Mime-Type: image/jpeg, 141 kB

Funk und Ton 1950-09 Bildzitat Wandel und Goltermann-Artikel.jpg Funk und Ton 1950-09 Bildzitat Wandel und Goltermann-Artikel.jpg (8x)

Mime-Type: image/jpeg, 342 kB

Topfkern Bildzitat Funk und Ton 1950 Heft 9.jpg Topfkern Bildzitat Funk und Ton 1950 Heft 9.jpg (11x)

Mime-Type: image/jpeg, 69 kB

14.05.26 21:47
basteljero 

500 und mehr Punkte

14.05.26 21:47
basteljero 

500 und mehr Punkte

Re: SAQ-Detektor "Jonathan"

Hallo zusammen,

An dieser Stelle wurde der Oszillator für einen Transistorempfänger mittels Uhrenquarz
synchronisiert.
https://www.wumpus-gollum-forum.de/forum...d=22&page=1

Das war nun Anlaß, die Sache auch mal mit einer höheren Oberwelle zu versuchen,
denn da liegen noch so einige Glasquarze in der Grabbelkiste rum.

Denn die Frequenz des Thyratron-Oszillators musste ständig nachjustiert werden, und machte
es notwendig, einen Frequenzzähler ständig zu beobachten und dann nachzujustieren.

Versuche mit Aussiebung der Oberwelle des Heterodyne-Überlagerers auf höhere Quarz-
Frequenz war zwar erfolgreich, aber es musste die Quarz-Kapazität neutralisiert werden.
Der kreis vor dem Quarz benötigte daher eine Spule, an der eine gegenphasige Spannung
abgegriffen werden konnte.

Es ging dann wesentlich einfacher mit einem Resonanzkreis nach dem Quarz.

Der Quarzkristall war ein 98,2 kHz Quarz im gerissenen Glasgehäuse, in dieser
Schaltung wurde er mit "Dremel"-Schleifer solange geschliffen, bis die Zielfrequenz
von 16,5 kHz erreicht wurde.



Wenn die TX4b zündet entsteht ein negativer Nadelimpuls, der den Quarz zum Schwingen anregt
und auch den Resonanzkreis nach dem Kreis.

Der kreis ist, wie in solchen Fällen üblich, etwas oberhalb der Quarzresonanz eingestellt, damit der
Quarz in seiner Serien-Resonanzfrequenz schwingt.

Die verwendeten Superhellen kleinen LEDs (Weichnachts-LED-Batterie-Lichterkette) sind
empfindliche Indikatoren.
4 Stück 1N4148-Dioden verringern die Ansprechschwelle der LED.
(Am Kreis liegen etwa 0,6Vpp 99 kHz Hochfrequenz an

Eine weitere LED ist als Verpolungsschutz geschaltet.

Bei Synchronisation des Thyratron-Oszillators leuchtet die LED auf.
Es wird nicht auf maximale Helligkeit eingestellt, sondern etwas darunter, damit
der Oszillator nicht aus dem Haltebereich fällt.
Die Frequenz "eiert" etwas, was eine Helligkeitsänderung der LED zur Folge hat.
( Die TX4b ist eine gasgefüllte Röhre und arbeitet nach dem Prinzip der Ionisierung)

Fällt der Oszillator aus der Synchronisation, erlischt die LED.

Die beiden nächstgelegenen Synchronisationsfrequenzen 99 kHz / 5 = 19,8 kHz
und 99 kHz / 7 = 14,14 kHz liegen außerhalb des Einstellbereiches des Oszillators.

Gruß
Jens

Zuletzt bearbeitet am 14.05.26 22:11

Datei-Anhänge
Heterodyne-Überlagerer-TX4b-und 99 kHz-Quarz_2026-05-14.jpg Heterodyne-Überlagerer-TX4b-und 99 kHz-Quarz_2026-05-14.jpg (2x)

Mime-Type: image/jpeg, 305 kB

 1 2 3 4
 1 2 3 4
KU916t-Kohlmikro-Verstärker   Büroklammer-Selenzellen-Detektor   Verstärker   Heterodyne-Überlagerungs-Röhre   bearbeitet   Monachor-Druckkammer-Treiber   Antenne   Detektor-Gleichstrom-Vorspannung   Jonathan   De-Forest-Audionröhren-Detektor-Ersatz   Heterodyne-Überlagerungsspannung   Zuletzt   Hz-Schalenkern-Resonanzkreis   Weichnachts-LED-Batterie-Lichterkette   Mikrofonkapsel-Regenerierung   SAQ-Detektor   110V-Leuchtstoffröhren-Starter   wumpus-gollum-forum   WirelessTelegraphy-WithSpecialReferenceToTheQuenched-SparkSystem   Heterodyne-Überlagerer