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Funkbetrieb auf 160 und 600m und darüber hinaus
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14.01.24 16:58
DK1IS 

WGF-Nutzer Stufe 2

14.01.24 16:58
DK1IS 

WGF-Nutzer Stufe 2

Re: Funkbetrieb auf 160 und 600m und darüber hinaus

Hallo Walter und Kollegen,

interessante Ergebnisse! In dem Zusammenhang fiel mir ein altes LF-MF-PA-Modul ein, das sein Dasein als Fragment in meinem Keller fristet - vielleicht kann es jemand gebrauchen? Es umfasst in einem großen 19-Zoll-Einschub (brutto BxHxT 485x223x500; Basis ist ein Hagenuk-MF-Tuner):

- ein MF-Luft-Variometer von Hagenuk, 120 ... 550 uH, max. 20 A,
- den original Ferrit-Spartrafo mit 8 Anzapfungen, der zur Anpassung zwischen PA und Variometer geschaltet wird,
- den original Antennenstromwandler mit nachgerüsteter Messbereichsumschaltung und Kombi-Anzeige,
- als "Beigabe" eingebaut diverse Fragmente einer früheren Transistor-PA (Kleinschütze, Kühlkörper mit 3 Ventilatoren, Treiber-Trafo, Filter, Buchsen usw., aber ohne MOSFETS)

Das Variometer ist in Topform und hat einen Feintrieb mit Skala; die PA-Fragmente sollte man am besten ausschlachten. Das Teil würde für € 40,- plus Porto (11 kg) den Besitzer wechseln und käme ab etwa 35 m Draht (z.B. 80-m-Dipol als T-Antenne) auf 630 m in Resonanz. Besteht Interesse? Bilder anbei.

73 es gl auf MF,
Tom, DK1IS

Datei-Anhänge
P1100806-1.JPG P1100806-1.JPG (19x)

Mime-Type: image/jpeg, 286 kB

P1100808-1.JPG P1100808-1.JPG (22x)

Mime-Type: image/jpeg, 203 kB

P1100809-1.JPG P1100809-1.JPG (18x)

Mime-Type: image/jpeg, 248 kB

P1100810-1.JPG P1100810-1.JPG (18x)

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14.01.24 19:34
WalterBar 

WGF-Premiumnutzer

14.01.24 19:34
WalterBar 

WGF-Premiumnutzer

Re: Funkbetrieb auf 160 und 600m und darüber hinaus

Hallo Tom,

das wäre in der Tat ein Schnäppchen, das niemand ablehnen kann, der mit
der Materie vertraut ist. Ich werde gleich eine Mail hier schreiben.

Was ich nicht erwähnt habe:

Das kleine Variometer ist momentan in meiner Anpasskette das schwächste
Glied und erwärmt sich derart, dass das SWR in den 2 Minuten Sendezeit
durch Verstimmung auf 1:2 ansteigt. Nach 2 Minuten "Durchwärmung"
kehrt das SWR auf 1:1,2 zurück. Mehr als der theoretische Antennen-
wirkungsgrad ist halt nicht erreichbar. Die Natur lässt sich nicht
"belöffeln". Trotzdem lohnt sich der Aufwand in die Grenzregion vorzu-
dringen, denn die steigende Spannungsüberhöhung am Antennenfusspunkt
geht einher mit fallenden Verlusten in den Anpassgliedern.

Gruss
Walter

Zuletzt bearbeitet am 14.01.24 19:57

19.01.24 12:04
WalterBar 

WGF-Premiumnutzer

19.01.24 12:04
WalterBar 

WGF-Premiumnutzer

Re: Funkbetrieb auf 160 und 600m und darüber hinaus

Hallo Tom, hallo zusammen,

das Hagenuk Variometer funktioniert vorzüglich und hat die ERP-Leistung
um weitere 1,5 dB steigern können.

Hagenuk hat sich notgedrungen von der zivilen Seefahrt abgewendet und
bedient heute den militärischen Bereich. Das Variometer von Tom DK1IS
gab es als einzelnes Anpassgerät und war auch Bestandteil des weit
verbreiteten Mittelwellensenders MS400 mit zwei QB8/200 und 250W
Ausgangsleistung auf 7 Quarzfrequenzen zwischen 420 und 512 kHz
und (natürlich Morsetelegrafie A1 bzw. A2). 500 kHz war die internationale
Not- und Anruffrequenz. 200 Seemeilen Reichweite waren kein Problem.

Der Fusspunktwiderstand der T-Antennen an Bord von Schiffen konnte sehr
stark variieren, ist aber grundsätzlich sehr niederohmig gewesen. Deswegen
musste die Impedanz des 50 Ohm Senders mit einem breitbandigen Ringferrit
heruntergeteilt werden. Es sind theoretisch 30 Einstellkombinationen möglich.
Für meine nicht gerade optimalen Verhältnisse gelten die Anzapfungen 1 und 5.





Für den endgültigen Aufbau werde ich einen Drehko und ein weiteres,
kleineres Variometer für 160m vorsehen.



Wenn alles fertig ist, kommt noch eine vergleichende SWR-Kurve hinzu.

Gruss
Walter

Hier ist sie:



Zur Zeit der höchsten Tagesdämpfung registrierte WSPRnet noch 22 Stationen
zwischen 53 und und 1606 km Entfernung, entsprechend SNR +10 und -23dB.

Nachtrag vom 26.01.2024:

Neben der Resonanztransformation für das 160m-Band habe ich natürlich auch
die Variante mit dem Hagenuk-Ferrit-Transformator ausprobiert. Nun ist der
Strahlungswiderstand hier natürlich eine Grössenordnung höher und liegt bei
ca. 3 Ohm, sodass die Unterschiede im Gegensatz zu 630m marginal sind.
Es hat sich gezeigt, dass die 160m Rollspule an der Anzapfung 3 am besten
funktioniert. Bei 630m-Betrieb darf sie sogar angeschlossen bleiben.



Zuletzt bearbeitet am 26.01.24 13:24

Datei-Anhänge
Hagenuk_ATU_MF_Ferritübertrager.jpg Hagenuk_ATU_MF_Ferritübertrager.jpg (9x)

Mime-Type: image/jpeg, 217 kB

Hagenuk_Variometer_Test.jpg Hagenuk_Variometer_Test.jpg (8x)

Mime-Type: image/jpeg, 329 kB

160_630.jpg 160_630.jpg (8x)

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Hagenuk_ATU_SWR.jpg Hagenuk_ATU_SWR.jpg (6x)

Mime-Type: image/jpeg, 55 kB

160m_630m_Matchbox.jpg 160m_630m_Matchbox.jpg (5x)

Mime-Type: image/jpeg, 226 kB

19.01.24 12:24
DK1IS 

WGF-Nutzer Stufe 2

19.01.24 12:24
DK1IS 

WGF-Nutzer Stufe 2

Re: Funkbetrieb auf 160 und 600m und darüber hinaus

Hallo Walter,

schön, dass sich das Variometer bei Dir schon bewährt hat! Danke auch für die Überweisung; ist gerade eingegangen. Ja, Platz gibt es genug im (aufgeräumten) Einschub - der fordert ergänzende Einrichtungen geradezu heraus. Ich habe hier noch einen zweiten Einschub im Einsatz; er bildet die ferngesteuerte Abstimm-Plattform für MF und LF. Für LF ist antennenseitig noch eine selbstgebaute Honigwaben-Spule (1,75 mH / Q=540) nachgeschaltet, die für Quasi-Dauerstrich radial von innen nach außen von Kühlluft durchblasen wird; siehe meine QRZ.com-Seite. Umschaltung erfolgt via Vakuum-Relais; der Zwischentrafo ist ebenfalls selbstgebaut (50-30-12 Ohm).

Na dann: viel Erfolg beim weiteren Umbau!

Vy 73 es best dx,

Tom, DK1IS
www.qrz.com/db/dk1is

Zuletzt bearbeitet am 19.01.24 12:26

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