| Passwort vergessen?
Sie sind nicht angemeldet. |  Anmelden

Sprache auswählen:

Wumpus-Gollum-Forum von "Welt der Radios".
Fachforum für Sammler, Interessierte, Bastler
Sie sind nicht angemeldet.
 Anmelden

Die LOEWE Mehrfachröhre 3NF testen
  •  
 1 2 3 4
 1 2 3 4
17.01.20 16:46
WalterBar 

WGF-Premiumnutzer

17.01.20 16:46
WalterBar 

WGF-Premiumnutzer

Re: Die LOEWE Mehrfachröhre 3NF testen

Hallo zusammen,

heute kam ich dazu, eine mir zugeschickte 3NF im Funke W19 im fliegenden Aufbau zu testen, nachdem sie in meinem OE333-Nachbau recht ordentlichen Empfang und gute Lautstärke brachte. Die Endtriode zog bei der Prüfspannung von 150 Volt einen Strom von etwas über 8 mA, was einer Emission von 40% entspricht und ganz ordentlich ist.

Die Audiontriode zieht über den internen Anodenwiderstand um die 20µA, was aber ausreichend zu sein scheint. Ich konnte es natürlich nicht lassen und habe vorsichtig den Bodendeckel entfernt. Einen herausgeführten Anschluss zur Anode der Eingangsstufe konnte ich nicht entdecken, dafür aber einen zum Wendel aufgewickelten Draht zum H+ Anschluss. Ist das Original und kann sich jemand einen Reim drauf machen?



Gruss
Walter

Zuletzt bearbeitet am 17.01.20 16:47

Datei-Anhänge
3NF_1-Ohm_Wendel am H+.jpg 3NF_1-Ohm_Wendel am H+.jpg (175x)

Mime-Type: image/jpeg, 634 kB

!
!!! Fotos, Grafiken nur über die Upload-Option des Forums, KEINE FREMD-LINKS auf externe Fotos.    

!!! Keine Komplett-Schaltbilder, keine Fotos, keine Grafiken, auf denen Urheberrechte Anderer (auch WEB-Seiten oder Foren) liegen!
Solche Uploads werden wegen der Rechtslage kommentarlos gelöscht!

Keine Fotos, auf denen Personen erkennbar sind, ohne deren schriftliche Zustimmung.
17.01.20 18:21
WoHo 

WGF-Premiumnutzer

17.01.20 18:21
WoHo 

WGF-Premiumnutzer

Re: Die LOEWE Mehrfachröhre 3NF testen

Guten Abend Walter

Nach meinem Dafürhalten ist das eine gewollte Anpassung, um die richtige Heizspannung zu erreichen.

Ich denke, dass man damit die Fertigungsstreuungen (der Heizfäden) aufgefangen hat...

Gruß aus NL, Wolfgang

17.01.20 19:33
WalterBar 

WGF-Premiumnutzer

17.01.20 19:33
WalterBar 

WGF-Premiumnutzer

Re: Die LOEWE Mehrfachröhre 3NF testen

Guten Abend Wolfgang,

ja das macht Sinn und sieht auch "Original" aus. Ich habe es aber so noch nicht gesehen und auch nicht davon gelesen. Meine Vermutung ist, dass die Röhre später in den 1930'ern gefertigt wurde.

Gruss
Walter

17.01.20 19:40
WoHo 

WGF-Premiumnutzer

17.01.20 19:40
WoHo 

WGF-Premiumnutzer

Re: Die LOEWE Mehrfachröhre 3NF testen

...... oder ist die 3NF mal von Loewe repariert worden? Ist da was zu erkennen ?

Bekanntlich konnte man defekte einsenden....


Gruß aus NL

18.01.20 09:19
WalterBar 

WGF-Premiumnutzer

18.01.20 09:19
WalterBar 

WGF-Premiumnutzer

Re: Die LOEWE Mehrfachröhre 3NF testen

Hallo Wolfgang,

nein, Spuren - gleich welcher Art - sind nicht zu erkennen. Auch mit der Lupe ist im Bereich des in der Fassungswandung aufliegenden Glases nichts zu erkennen. Auch keinen Staub im Bodenhohlraum - wahrscheinlich war ich der erste, der den Bodendeckel gelüftet hat. So etwas ist auch selten. Im Fuss erkennt man das mit Schreibmaschine geschriebene Etikett der Seriennummer 1001036. Das kann natürlich auch Oktober 1936 bedeuten. Das glaube ich aber nicht, denn ich hatte auch schon die Nummern 647338 und 849179 auf dem Messtisch. Über eine Million Stück wären aber schon echt eine Hausnummer !!






Gruss
Walter

https://www.welt-der-alten-radios.de/tec...roehren-69.html

Zuletzt bearbeitet am 18.01.20 10:15

Datei-Anhänge
3NF-1.jpg 3NF-1.jpg (179x)

Mime-Type: image/jpeg, 270 kB

3NF-2.jpg 3NF-2.jpg (189x)

Mime-Type: image/jpeg, 78 kB

18.01.20 09:50
wumpus 

Administrator

18.01.20 09:50
wumpus 

Administrator

Re: Die LOEWE Mehrfachröhre 3NF testen

Hallo Walter,


auch ich habe noch keine solche Spule im Sockel gesehen. Kannst Du den Widerstandswert der Spule ermitteln (durch durchstechen mit einer Nadel am anderen Ender der Spule)?

Wenn das ein "Null-Widerstand" ist, bliebe ja eigentlich nur eine gewünschte Wirkung als HF-Drossel möglich?

Grüße von Haus zu Haus
Rainer, DC7BJ (Forumbetreiber)

Welt der alten Radios:
http://www.welt-der-alten-radios.de

Wumpus-Gollum-Forum:
http://www.wumpus-gollum-forum.de/forum

Virtuelle Voxhaus-Gedenktafel:
http://www.voxhaus-gedenktafel.de

Wumpus bei youtube:
https://www.youtube.com/user/MyWumpus

18.01.20 10:05
WalterBar 

WGF-Premiumnutzer

18.01.20 10:05
WalterBar 

WGF-Premiumnutzer

Re: Die LOEWE Mehrfachröhre 3NF testen

Hallo Reiner,

ich muss überlegen, wie ich eine genaue Widerstandsmessung realisieren kann. Überschlägig sind es aber knapp 1 Ohm.


Gruss
Walter

18.01.20 10:53
WoHo 

WGF-Premiumnutzer

18.01.20 10:53
WoHo 

WGF-Premiumnutzer

Re: Die LOEWE Mehrfachröhre 3NF testen

Guten Morgen zusammen

Die Widerstandsmessung würde ich so realisieren:



Also eine Spannungsmessung über den Heizvorwiderstand machen und dann Opa Ohm in Erinnerung rufen

Die Idee, dass da was Abnormales mit der Röhre gemacht wurde, kam bei mir auf, weil die Anschlussdrähte alle mit einem Rüschschlauch überzogen sind. Normalerweise ist nur einer davon isoliert. Bei extra herausgeführter 1. Anode sind es dann zwei...

Noch ein Verdacht(!):
Wurde der Sockel -aus welchen Gründen auch immer- mal entfernt und später wieder angesetzt, wobei dann plötzlich die Drähte zu kurz waren und man diese verlängern musste? Mit einem Isolierschlauch darüber sieht das viel besser aus? Wie gesagt, nur eine Vermutung....

Gruß aus NL, Wolfgang

Zuletzt bearbeitet am 18.01.20 11:04

Datei-Anhänge
3NFvunten-fr2.jpg 3NFvunten-fr2.jpg (185x)

Mime-Type: image/jpeg, 87 kB

18.01.20 11:17
WalterBar 

WGF-Premiumnutzer

18.01.20 11:17
WalterBar 

WGF-Premiumnutzer

Re: Die LOEWE Mehrfachröhre 3NF testen

Hallo Wolfgang,

eine Zeichnung wäre nun wirklich nicht nötig gewesen.

Bei 4,0V aus dem Labornetzgerät fliessen 440 mA und es fallen 0,426 Volt an dem Widerstand ab. Rechnerisch sind es also 0,97 Ohm.


Gruss
Walter

25.01.23 17:30
WalterBar 

WGF-Premiumnutzer

25.01.23 17:30
WalterBar 

WGF-Premiumnutzer

Re: Die LOEWE Mehrfachröhre 3NF testen

WoHo:

Die Kapazitäten der Röhrenfassung sind nicht so wichtig, weil
bei den hohen Ra's die Anodenkapazitäten entscheidend sind!


Hallo Wolfgang,

im neuen Buch von Eisenbarth wird mehrfach die Wichtigkeit der kapazitätsarmen
Röhrenfassung betont. Als Anodenstrom der ersten Stufe wird 0,01 mA genannt.
Vorläufer des OE333 war der NF333 mit den beiden Röhren LA77 und LA101.
Hier hat man aus dem gleichen Grund sogar sowohl auf einen Röhrensockel
als auch auf eine Fassung verzichtet. Die Röhrendrähte wurden auf kürzestem
Weg mit den Glimmerkondensatoren und Vakuumwiderständen unter dem
Holzchassis verlötet. Die Instabilität der Widerstände erkärt sich aus der
Fertigungsmethode: Es wurde ein Glasstab in eine Flamme gehalten, bis
es zu einer Russablagerung kam. Parallel wurde ein Ohmmeter angeschlossen.
Wenn der Widerstand erreicht wurde, wurde das Glasröhrchen in einer äusseren
Glasröhre eingeschmolzen. Die Kondensatoren bestanden aus Kupferblech und
Glimmer. Sowohl Widerstände als auch Kondensatoren mussten 400 Grad
Celsius überstehen, die beim Ausglühen der Anodenbleche in einem HF-
Wechselfeld entstanden.

In meinen OE333-Nachbau hatte ich vor Jahren zuerst eine 8-polige
Aussenkontaktfassung verwendet. Bei Verbindung meiner ersten 3NF
mit Krokodil-Prüfschnüren gab die Röhre auf MW keinen Mucks von sich,
während sie bis heute trotz 9 Megohm Anodenwiderstand mit eingebautem
Originalsockel funktioniert.


Gruss
Walter

https://www.wumpus-gollum-forum.de/forum...&thread=104

Zuletzt bearbeitet am 26.01.23 17:01

 1 2 3 4
 1 2 3 4
Verstärkungsfaktor   „Röhrenfassung“   Mehrfachröhre   Aussenkontaktfassung   rainers-elektronikpage   Ausgangswechselspannung   Zuletzt   Krokodil-Prüfschnüren   10%-Kohleschichtwiderstände   Anodenwiderstand   Glimmerkondensatoren   Ortsempfängernachbau   Transistor-Nachbildung   bearbeitet   Wolfgang   Doppelweg-Gleichrichterröhre   Wumpus-Gollum-Forum   welt-der-alten-radios   Fassungs-Kapazitäten   Gittergleichrichtung