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Wumpus-Gollum-Forum von "Welt der Radios".
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Aus gegebenen Anlass: Man sollte ein portables Radio im Haushalt haben
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17.07.21 13:17
Pentium4User 

WGF-Premiumnutzer

17.07.21 13:17
Pentium4User 

WGF-Premiumnutzer

Re: Aus gegebenen Anlass: Man sollte ein portables Radio im Haushalt haben

Die Frage ist auch, wie die lokalen Sender mit dem Programm versorgt werden, bei einigen großen Anlagen wie Donebach gab es da ja direkte Leitungen ins Studio, das wird aber bei der Vielzahl an Füllsendern zu teuer sein, entweder die nehmen Internet oder Satellit.

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17.07.21 15:54
wumpus 

Administrator

17.07.21 15:54
wumpus 

Administrator

Re: Aus gegebenen Anlass: Man sollte ein portables Radio im Haushalt haben

Hallo zusammen,

jedes Informations-System kann ausfallen. Es ist aber so, dass es nicht falsch wäre, möglichst mehre Info-Wege zu haben und da ist Radio eben auch ein Weg.

Sparzwänge (schlanker Staat) (KEF) haben ja Langwelle und Mittelwelle und Kurzwelle in deutscher Sprache in Deutschland abgeschafft. Das Sirenen-System zu teuer, Arzenei-Mittel, usw bevorraten: Nein zu teuer. Masken auf Vorrat, sowas brauchen wir nicht.

Wir haben ansonsten ja auch ein Prima-Warnsystem über SMS, DAB, Apps. Hat ja auch beim ersten Deutschland Test toll funktioniert (ironisch gemeint). Lautsprecherwagen hatten wir früher auch mal ...

p.s. Mit drei Langwellen-Rundfunksender könnte man Deutschland mit nötigen Informationen in Krisen / Katastrophen-Fällen versorgen. In so einigen Kisten in den ca. 30 Mio Haushalten dürfte es so einige AM-Radios geben, obwohl seit 2014 alle Sender off air sind.

Hätte, hätte, Fahrradkette.


Grüße von Haus zu Haus
Rainer, DC7BJ (Forumbetreiber)

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Zuletzt bearbeitet am 17.07.21 15:55

18.07.21 10:15
regency 

WGF-Premiumnutzer

18.07.21 10:15
regency 

WGF-Premiumnutzer

Re: Aus gegebenen Anlass: Man sollte ein portables Radio im Haushalt haben

Hallo Rainer,
dem kann ich nur beipflichten.

Außerdem: Ein Land, das Milliarden für alles mögliche raushaut, sich in eine hochfragile Energiewirtschaft hineinmanövriert, alle Bänder des Rundfunks bis auf DAB+ abschafft, sitzt auf einer Zeitbombe, was den Katastrophenschutz angeht.

Wie arrogant und sorglos muss man eigentlich sein, um ganze Frequenzbänder ungenutzt zu lassen? Warum gibt man die Mittelwelle z. B. nicht für Amateurklubs, Vereine und Organisationen frei? Aus Angst, die nicht kontrollieren zu können und mit der Anmaßung, die würden sich nicht an techn Vorschriften, Recht und Gesetz halten?
Grüße
Jan (regency)

18.07.21 15:11
MB-RADIO 

WGF-Premiumnutzer

18.07.21 15:11
MB-RADIO 

WGF-Premiumnutzer

Re: Aus gegebenen Anlass: Man sollte ein portables Radio im Haushalt haben

Na,ja,

Wir haben 2002 Hochwasser gehabt. Zum Glück wohnen wir nicht direkt am Wasser. Aber der Keller ist auch voll gelaufen. Anfangs konnte ich mit einer Pumpe das Wasser abpumpen. Aber dann hat man den Strom abgeschaltet und wir konnten nur noch mit Eimern schöpfen.
Ich will nur sagen, egal ob Radio geht oder nicht, du hast nur noch zu tuen dein Hab und Gut zu schützen so lange machbar.
Radio auf langen Wellen wäre natürlich bei längeren Stromausfällen und Abgeschnittenheit eine anhaltende Informationsquelle.

Nun und die Sirenen hat man dann auch nicht abgeschafft , sondern modernisiert. Die Wurden durch unheimlich laute Lautsprecher ersetzt mit denen man das Sirenensignal sowie auch sehr laute und sehr gut verständliche Durchsagen abstrahlen kann. Man hat wohl aus der Katastrophe gelernt.
Und die Hochwasserschutzbauten sind immer noch im Gange.

Damals ging zumindest das Festnetztelefon noch, was heute sich bei Stromausfall auch erledigt hat.


Nun, es muß wohl immer erst etwas schlimmes passieren. Dort wo die Sirenen abgebaut wurden, waren die wohl noch nicht von sowas betroffen.

Viele Grüße
Bernd
der in diesem Jahr bisher "trockene" Füße trotz massenhaft Regen behalten hat.

Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher. (Albert Einstein)

18.07.21 17:52
wumpus 

Administrator

18.07.21 17:52
wumpus 

Administrator

Re: Aus gegebenen Anlass: Man sollte ein portables Radio im Haushalt haben

Hallo zusammen,


nach meiner Kenntnis wurden die Sirenen teilweise abgeschafft und nur teilweise modernisiert je nach Bundesland und Gemeinderecht. Jedenfalls gibt es in ganzen Landstrichen keine Sirenen mehr. Im Fall der aktuellen Überflutungen mit Wasserstoßfrontengefahr hätten Sirenen Menschenleben retten können. Eine Sirene signalisiert: JETZT GIBT ES EINE AKUTE GEFAHR. Die Menschen wären sofort hellwach und aufmerksam. Leider wird die Bevölkerung kaum vorsorglich darüber aufgeklärt, wie gefährlich das Aufsuchen des Hauskellers sein kann.

Ich fände es gut, wenn man solche Information, wie z.B früher mit dem "siebenten Sinn" im TV verbreiten würde.

Grüße von Haus zu Haus
Rainer, DC7BJ (Forumbetreiber)

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18.07.21 20:39
Martin.M 

WGF-Premiumnutzer

18.07.21 20:39
Martin.M 

WGF-Premiumnutzer

Re: Aus gegebenen Anlass: Man sollte ein portables Radio im Haushalt haben

Pentium4User:
Die Frage ist auch, wie die lokalen Sender mit dem Programm versorgt werden, bei einigen großen Anlagen wie Donebach gab es da ja direkte Leitungen ins Studio, das wird aber bei der Vielzahl an Füllsendern zu teuer sein, entweder die nehmen Internet oder Satellit.

hallo,
üblichweise geschieht das über festmontierte Richtfunkstrecken. Deswegen haben die Antennentürme auch immer die kleinen verkapselten Parabolantennen mit installiert. Die benötigen garkeine Kabel und sind somit notfalltauglich, vorausgesetzt es gibt Strom.
lG Martin

19.07.21 19:37
WalterBar 

WGF-Premiumnutzer

19.07.21 19:37
WalterBar 

WGF-Premiumnutzer

Re: Aus gegebenen Anlass: Man sollte ein portables Radio im Haushalt haben

Martin.M:

Die benötigen garkeine Kabel und sind somit notfalltauglich, vorausgesetzt es gibt Strom.
lG Martin


... und nicht allzu starken Regen, z.B. 35 GHz.

22.07.21 10:47
wumpus 

Administrator

22.07.21 10:47
wumpus 

Administrator

Re: Aus gegebenen Anlass: Man sollte ein portables Radio im Haushalt haben

Hallo zusammen,

gestern wurde in einem Polit-Talk im Fernsehen das Thema "Cell Broadcast" angesprochen und als ein praktikablen Weg zur Bevölkerungswarnung im Katastrophenfall empfohlen. Ja, eine gute Idee, wenn Menschen ein Smartphone oder zumindest Handy mit SMS-Funktion haben. Na, das hat doch Jeder / Jede ! Nö, haben nicht alle Menschen, aber immerhin.

Nur muss in diesem Fall das Mobilfunknetz noch on air sein. In diesen Talk wurde auch schon wieder über Sirenenwarnung die Nase gerümpft, das wäre was aus dem kalten Krieg, man habe doch Mobilfunknetz.

Andererseits scheint es für einige Politikerin / Politiker (bis hin zur Bundeskanzlerin) eine neue interessante Erkenntnis zu geben: Ja so eine Sirene wäre auch nicht schlecht, die würde sogar ohne Mobilfunk funktionieren. Das macht mir Mut!

Aber so heißt es: Auch Sirenen müssten die Alarmnachricht erreichen. Stimmt, aber auch hier könnte sogar im Ort selbst zumindest manuell ausgelöst werden, wenn die Sirene Akku-betrieben ist. Das hätte bei der Lebensrettung im aktuellen Überschwemmungsfall schon geholfen.

Übrigens sind wohl auch teilweise die digitalen BOS-Funknetze ausgefallen, zumal die auch generell unter Versorgungslöcher zu leiden scheinen. Analog-Funk ging in Grenz-Pegelbereichen besser, verrauscht vielleicht, aber doch noch verständlich.

Bin gespannt, wie nun in den nächsten Wochen und Monaten die analoge Sirene wieder wegdiskutiert wird...

Grüße von Haus zu Haus
Rainer, DC7BJ (Forumbetreiber)

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22.07.21 11:08
ingodergute 

Moderator

22.07.21 11:08
ingodergute 

Moderator

Re: Aus gegebenen Anlass: Man sollte ein portables Radio im Haushalt haben

Hallo Rainer,

es gab (gibt?) auch die Idee den bundesweit empfangbaren DCF77 - Sender für die Information im Katastrophenfall zu nutzen, als Sirenenersatz. Wenn es dann im Supermarkt für'n 10-er kleine Warngeräte gibt, die nebenbei Wetter und Uhrzeit anzeigen und im Warnfall einen durchdrigenden Ton, einen (Billig-)Blitz (für die Gehörgeschädigten) und auf dem Display den Text: "Unwetter in Buxtehude, Begeben Sie sich auf die nächste Anhöhe" - natürlich dank des eingebauten GPS-Empfängers nur für Umgebung von Buxtehude, dann wäre das ja ein Gewinn - vorausgesetzt, die vielen billigen, bunten Schaltnetzteile aus chimärischer Produktion stören das 77 kHz-Signal nicht bis zur Unkenntlichkeit.

Viele Grüße

Ingo.

PS: Auch neuere Funkuhren und Smartphones könnten derartige Signale anzeigen, wenn man ihnen entsprechende Empfänger spendiert. Das separate Gerät könnte aber vielleicht mit einem Batteriensatz pro Jahr auskommen, wenn sich die Warnereignisse nicht zu häufig ereignen. Was nutzt mir eine Smartphonewarnung bei "Akku alle" und "Strom weg".
_____________
Analog bleiben!

Zuletzt bearbeitet am 22.07.21 12:01

22.07.21 11:09
Reflex-Kalle 

WGF-Nutzer Stufe 3

22.07.21 11:09
Reflex-Kalle 

WGF-Nutzer Stufe 3

Re: Aus gegebenen Anlass: Man sollte ein portables Radio im Haushalt haben

Zur (Vor-)Warnung ist Cell Broadcast gut geeignet, da ja zu der Zeit noch das Mobilefunk-Netz funktionieren wird. Wer sich unter Cell Broadcast nichts vorstellen kann, es sind z.B. die (Begrüßungs-)SMS, die man anfangs bekommt, wenn man sich in einem anderen Staat mit seinem Handy befindet und Hinweise enthält, wie es dort das genutzt werden kann. In Israel hat man so auch direkt nach der Einreise eine SMS bekommen, wo man sich sofort gegen COVID-19 impfen lassen kann.

Zuletzt bearbeitet am 22.07.21 11:11

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