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Graetz: F291 (F 291), Maharani
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08.07.09 12:47
yehti 

WGF-Nutzer, Stufe II

Re: Graetz: F291 (F 291), Maharani

Moin!
Noch ein Nachtrag:
Der Zeilentrafo aus der Umbauanleitung hat die Könignummer ZTR023,
bei HR Diemen HR 2264 CB.
Gruß Gerrit

Genereller Hinweise: Wer sich an die Reparatur oder Reinigung oder Restaurierung eines Radios, Fernsehers, usw. wagt
und dabei das Gerät öffnen will, sollte zuvor die Sicherheitshinweise des Forums lesen.

Vor Eingriffen in Geräte bitte diese Hinweise lesen: Was ich auf gar keinen Fall machen sollte!
08.07.09 13:19
oldeurope

nicht registriert

Re: Graetz: F291 (F 291), Maharani

Hallo Jürgen rf,
beim Zeilentrafo wickeln, bin ich an HV-Spulen >16KV gescheitert, vor allem deshalb, weil die >60ger Jahre 'Trafos' nicht viel Platz bieten. Ich helfe mir dann mit einer Cascade. Gefällt mir aber nicht. Mich würde interessieren wie Du soche HV-Wickel realisierst.

Vielen Dank,
Gruss Darius

08.07.09 21:15
roehrenfreak 

Moderator

Re: Graetz: F291 (F 291), Maharani

Hallo Darius,

HS-Wickel habe ich nach ebenfalls erlittenem Schiffbruch nicht mehr versucht zu restaurieren. Mir ist beim Zerlegen einer alte Scheibenwicklung einmal aufgefallen, daß man damals hauchdünnes, gewachstes Papier als Lagenisolation verwendet hat und dies mit dem Wickeldraht gemeinsam Windung für Windung mit eingewickelt hat. Da fehlen mir einfach die Möglichkeiten. Der HS-Wickel muß sehr kapazitätsarm sein, damit er sich nicht durch die dadurch entstehenden Verluste selbst aufheizt und zerstört. Ganz alte ZTR hatten deshalb sogar eine kreuzgewickelte HS-Spule (habe ich noch irgendwo - ausgeschlachtet aus einem alten Grundig mit 70°-Bildrohr).

Wichtig und unbedingt zu beachten ist der Wickelsinn. Ist der falsch herum bricht die HS bei der kleinsten Belastung durch den Strahlstrom sofort zusammen (Bläh-Effekt wie bei einer tauben DY...)

Den Anoden(-primär-)wickel bekommt man mit normaler Folienzwischenlage plus einer dünn eingepinselten Schicht Epoxydharz recht gut in den Griff. Das Harz schützt nicht nur vor Spannungsüberschlägen - es verhindert zeilenfrequentes, mechanisches Schwingen der Windungen, was die Wicklung nach kurzer Zeit zerstören würde.

Bitte nur Epoxyd-Harze mit realtiv langer Topfzeit verwenden, auch wenn es zu einer "Sauerei" ausartet. Aber nur so entsteht eine ho-mogene, dichte Wicklung ohne mechanische Vorverspannung durch Schrumpfeffekte und Rissbildung wie man sie von Polyesterharz leidlich kennt.

Vielleicht hilft Dir das auch zur Herstellung von HS-Spulen weiter.

Freundliche Grüsse,
Jürgen rf

Noli turbare circulos meos (Störe meine KREISE nicht! - Archimedes)

Zuletzt bearbeitet am 08.07.09 21:19

Genereller Hinweis: Die Anwendung der Groß/Kleinschreibung erleichtert die Lesbarkeit von Beiträgen..
09.07.09 09:13
oldeurope

nicht registriert

Re: Graetz: F291 (F 291), Maharani

Hallo Jürgen,
ich versuche einen Kern zu finden, der grössere Abstände zulässt. Dann bekomme ich den HV-Wickel in den Griff.

Gruß Darius

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