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Ein neuer Zweikreiser...
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21.11.15 12:54
nobbyrad58 

WGF-Premiumnutzer

21.11.15 12:54
nobbyrad58 

WGF-Premiumnutzer

Re: Ein neuer Zweikreiser...

Hallo Jürgen, Hallo an Alle!

Der Katodenfolger als Trennstufe, einfach eine gute Idee So meine Überlegung: Wäre eine Anodenbasistufe als aperiodische "Antennenröhre" für nicht abgestimmte Antennen, also für normale Langdrahtantennen nicht auch gut? Die Vorteile sind da auch die gleichen; hoher Eingngswiderstand, niedriger Ausgangswiderstand nur die Spannungsverstärkung <1.
Dann die zweite Idee: Einen langen Ferritstab aus zusammengeschobenen Ferritringkernen bauen, also auf einem Kunstoff.- Holzstab zusammenstecken. Solche Ringkerne ;passender Al Wert vorrausgesetzt sind oft bei P.... und Co billig zu bekommen. Richtig gute , lange Ferritstäbe sind auch richtig teuer.

MFG Nobby

Zuletzt bearbeitet am 21.11.15 12:55

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21.11.15 18:43
Vorkreis 

WGF-Nutzer Stufe 3

21.11.15 18:43
Vorkreis 

WGF-Nutzer Stufe 3

Re: Ein neuer Zweikreiser...

Hallo Nobby,

es gibt sicher noch einige Möglichkeiten das was zu probieren. Ich lasse mich immer von der Überlegung leiten, die Selektion so weit wie möglich nach vorne zu legen. Deshalb behagt mir der Gedanke einer komplett aperiodischen Vorstufe nicht wirklich. Das ganze Spektrum wirkt ungefiltert auf die Mischstufe bzw. das Audion. Auch bin ich mir nicht sicher wie sich das auf die Rauschbilanz auswirkt. Auch wenn sie hier praktisch keine Verstärkung liefert und nur den Antenneneinfluß mindern soll. Hab allerdings schon Schaltungsvorschläge gesehen, bei denen vor die HF-Stufe eine aperiodische Stufe geschaltet wurde, um den Antenneneinfluß auf den Eingangskreis auszuschalten. Damit soll eine gut funktionierende Einknopfabstimmung möglich sein. Aber das erreicht man auch mit dem sogenannten Bandfilter-Zweikreiser bei weit weniger Aufwand.

Bei der Eingangsstufe mit Ferritantenne stellt sich die Frage ohnehin nicht, da sie abgestimmt ist und ihre Eigenschaften beibehält.

Die Idee mit der langen Ferritantenne habe ich bereits umgesetzt. Im Moment ist der Stab 40cm lang und die Wicklung über fast die gesamte Länge verteilt. Vielleicht experimentiere ich in dieser Richtung weiter. Guter Tipp mit den Ringkernen.

Übrigens gibt es im Moment beim Funkamateur Ferritstäbe 20x1cm für 5€ das Stück. Den Preis finde ich OK.

Gruß Jürgen

21.11.15 23:18
nobbyrad58 

WGF-Premiumnutzer

21.11.15 23:18
nobbyrad58 

WGF-Premiumnutzer

Re: Ein neuer Zweikreiser...

Hallo Jürgen!

Die Ringkern - Ferritantenne könnte ihre Stärken bei LW - VLF haben. Gute Ferritte für diesen Bereich sind oft nicht gerade billig.
Dein Aufbau des Zweikreisers ist ein Klassiker. Die Autoren Behn - Diefenbach haben fast genau so einen Zweikreiser (ohne Trennstufe natürlich) 1941 in dem Buch "Die Kurzwellen" Funkschau-Verlag veröffentlicht. Mehr Geradeaus gab es nicht, dann kommen schon die Super.

MFG Nobby

22.11.15 19:23
Herrmann 

WGF-Nutzer Stufe 3

22.11.15 19:23
Herrmann 

WGF-Nutzer Stufe 3

Re: Ein neuer Zweikreiser...

Hallo Jürgen!

Jetzt verstehe ich das Konzept deiner Vorstufe: Reduzierung der Spannungsverstärkung durch niedrigen Arbeitswiderstand, dadurch stabiler Betrieb.

Zwar geht der Vorteil der theoretisch höheren Spannungsverstärkung gegenüber einer Triode verloren, aber durch das Schirmgitter ist der Vorteil der hohen Eingangsimpedanz wegen Eliminierung der Gitter-Anoden-Kapazität weiterhin gültig, und auch diese Quelle der Selbsterregung bleibt ausgeschaltet.

Beim Betrachten deiner Schaltung und der Trennstufe ist mir die Idee gekommen, eine Anodenbasis- und eine Gitterbasisschaltung unmittelbar per Doppeltriode hintereinanderzuschalten. Der Vorteil gegenüber einer Kaskode wäre die etwas höhere Eingangsimpedanz, der Nachteil die geringere Spannungsverstärkung. (was in puncto Stabilität aber ebenfalls ein Vorteil ist).

Gruß
Herrmann

22.11.15 19:33
Herrmann 

WGF-Nutzer Stufe 3

22.11.15 19:33
Herrmann 

WGF-Nutzer Stufe 3

Re: Ein neuer Zweikreiser...

Hier der Entwurf der galvanisch gekoppelten "Anti-Kaskode".

Datei-Anhänge
antikaskode.png antikaskode.png (203x)

Mime-Type: image/png, 4 kB

23.11.15 18:26
Vorkreis 

WGF-Nutzer Stufe 3

23.11.15 18:26
Vorkreis 

WGF-Nutzer Stufe 3

Re: Ein neuer Zweikreiser...

Hallo Herrmann,

interessante Schaltung. Den Gitterwiderstand der ersten Triode würde ich weglassen, der belastet den Eingangskreis,
denn wir wollen nichts verschenken.
In die Anodenzuleitung dieser Röhre würde ich einen kleinen Widerstand zur weiteren Entkopplung einfügen.
Den gemeinsamen Kathodenwiderstand und den zweiten Anodenwiderstand durch Versuch ermitteln.
Sehr großer Eingangswiderstand, Gesamtverstärkung relativ gering, die Rückkopplungsspannung müsste von der 2.
Anode abgegriffen werden. Macht mich neugierig, werde ich demnächst mal aufbauen...

Gruß
Jürgen

13.12.15 13:26
Vorkreis 

WGF-Nutzer Stufe 3

13.12.15 13:26
Vorkreis 

WGF-Nutzer Stufe 3

Re: Ein neuer Zweikreiser...

Hallo Zusammen,

nach einiger Zeit des Empfangsbetriebes hat sich nun eine gewisse Frequenzabhängigkeit des Rückkopplungszweigs des Audions
bemerkbar gemacht. Offensichtlich sorgt die Eigenwelle des LC-Gliedes für Zieherscheinungen und unkontrollierbare Selbsterregung
im Bereich zwischen ca. 3 und 4 MHz.

Da ich aber keine Lust auf den Umbau der Spule und langes herumprobieren verspürte, habe ich den Drehko durch einen induktionsarmen Festkondensator ersetzt und stelle die Rückkopplungsspannung jetzt über ein Poti ein. Das funktioniert überraschend gut.
Ein- und Aussetzen der Schwingungen erfolgen stabil an der gleichen Stelle.



Gruß
Jürgen

Datei-Anhänge
1v1_Wechselstrom.dsn.png 1v1_Wechselstrom.dsn.png (205x)

Mime-Type: image/png, 56 kB

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