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Röhrennetzgerät, Heathkit IP2717
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15.06.17 11:18
Martin.M 

WGF-Premiumnutzer

15.06.17 11:18
Martin.M 

WGF-Premiumnutzer

Röhrennetzgerät, Heathkit IP2717

kleine Restauration, vollwarmes Netzgerät IP2717 (4 Röhren + 2 Stabis)

Es bietet :
bis zu +400V mit max 125mA,
neg. Gitterspannung bis unter -100V 1mA,
Heizausgang 6,3V 4A + Heizausgang 12,6V 2A



Röhrenfassungen für 2 verschiede Sockel?


alle Teile und Platinen gewaschen, alle Kondensatoren geprüft, Gerät geprüft OK.



fertig, der freut sich jetzt auf Arbeit. Ideal für kleinere Experimente auf dem Tisch.
Eine Tasse Kaffe hält er auch zuverlässig warm mit den beiden 6L6GC. Seitlicher Tragegriff ist vorhanden, 7,5kg



lG Martin

Zuletzt bearbeitet am 15.06.17 11:24

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18.11.17 08:58
Martin.M 

WGF-Premiumnutzer

18.11.17 08:58
Martin.M 

WGF-Premiumnutzer

Re: Röhrennetzgerät, Heathkit IP2717

hallo alle,
da ich ein Unstabilität im Leerlauf feststellen konnte wurde das Gerät nun doch mit frischen Elkos versehen,
es ist altersbedingt doch unumgänglich das so zu machen. Dabei ist unbedingt drauf zu achten 450V Typen, oder höher, zu verwenden wo solche eingesetzt sind. Der Abgleich muß genau vorgenommen werden. Die Verschaltung ist etwas trickreich, es kann ab Null Volt eigestellt werden. Allerdings hat es auch kein Problem damit eine verkehrtgepolte Spannung abzuliefern wenn es auf Null Volt steht und nicht richtig justiert worden ist, und das mögen Elkos nun wirklich garnicht. Beim Abgleichen am besten +100V einstellen, leicht belastet, und dann auf +100,0V abgleichen. Dann zudrehen und die Null V justieren. Negative Spannung am Ausgang, auch kurzfristig, möglichst vermeiden. Die beiden Trimmer für Nennspannung und Offset beeinflussen sich gegenseitig etwas, daher ist das im Wechsel genau einzustellen. Auf Nr. sicher geht man indem die Nullposition so eingestellt wird daß es ca + 0,5V liefert am Ausgang, so ist sicher daß auch bei einer leichten Verschiebung des Arbeitspunktes keine Umpolung auf Nullposition stattfinden kann.
Für den Standbye Schalter gilt: "Warnung vor dem Hund!"
Da er die Gasstabis abschaltet kann folgendes passieren:

Wenn Ausgangsspannung eingestellt ist auf einen niedrigen Wert, zB 12V:
STBY schalten,
die Spannung kann nun ANSTEIGEN bis knapp an die 60V um dann wieder zu sinken bis sie weg ist.
Sollte eine Transistorschaltung dranhängen die nur 30V verträgt ist die ein Reparaturfall. Daher bleiben wir beim Arbeiten mit Heathkit bei altbewährter Technik: Zieht man vorn beide Stecker raus ist die Spannung weg, nur das ist sicher.

Wie es dazu kommen kann.
Die -150V von den beiden Stabis bildet die Regelreferenz für die Endröhren. Schaltet man nun STBY dann bricht diese Referenz schneller weg als die Restladung des großen Siebelkos, defakto lassen die großen Röhren nun mehr und mehr durch und die Spannung steigt am Ausgang an. Richtig wäre gewesen: Stabis im STBY in Betrieb lassen und nur den Ausgang für -U abschalten. Die Abschaltung des Lastausgangs geschieht durch Abregelung der Röhren.



lG Martin

Zuletzt bearbeitet am 18.11.17 09:22

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