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Wumpus-Gollum-Forum von "Welt der Radios".
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Kathodenbasisverstärker
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17.01.20 11:37
basteljero 

WGF-Nutzer Stufe 3

17.01.20 11:37
basteljero 

WGF-Nutzer Stufe 3

Re: Kathodenbasisverstärker

Hallo Florian,
Habe eben mal bei meinem "Körting Dynamic-Stereo" nachgeschaut:
Ebenfalls EI60 Kern, beide Endröhren (EL84) gemeinsamer,überbrückter Kathodenwiderstand 200 Ohm.
Anodenstrom angegeben mit moderaten 21mA.
Leistung war offensichtlich bei zwei EL84-A-Endstufen nicht so das Problem.
Beide Übertrager zusammen auf das Chassis-Blech geschraubt, einer "von oben", der andere "von unten".
Bilder : http://www.radiomuseum-bocket.de/wiki/in...ic_821/70_20730
Die beiden in ihrer Bauart unterschiedlichen Lautsprecher (jeweils Bässe+Mitten) mit ihren unterschiedlichen Resonanzen
kann man auch dort sehen, ebenso die kleine NF-Drossel.
Schaltung im GFGF, Endstufen-Prinzip wie von Wumpus hier auf Seite1 gepostet.

Es macht einfach Spass mit dieser Art von Geräten Radio zu hören, da die oft aufdringlichen Tiefen kleinerer, moderner
Bass-Reflex-Systeme fehlen, ebenso die teilweise unangenehmen Höhen von Metall-Kalotten-Lautsprechern.
Vielleicht werde ich mal getrennte, nicht überbrückte 400 Ohm Kathodenwiderstände einsetzen um zu sehen, ob der
"Kern-Magnetisierungs-Effekt" überhaupt groß wahrnehmbar ist.
Jens

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20.01.20 14:57
Florianska 

WGF-Premiumnutzer

20.01.20 14:57
Florianska 

WGF-Premiumnutzer

Re: Kathodenbasisverstärker

Was ist mit bder Frage gemeint??

06.09.20 21:36
Florianska 

WGF-Premiumnutzer

06.09.20 21:36
Florianska 

WGF-Premiumnutzer

Re: Kathodenbasisverstärker

Hallo Technikfreaks,

ich möchte das Thema Endverstärker mit Pentode ohne Kathodenelko noch einmal aufgreifen, da mir ein noch seltenerer Schaltungsentwurf in die Hände gefallen ist, bzw. auch das passende radio, doch dazu später mehr.
Jedenfalls habe ich zu dem angehängten Schaltungsentwurf 2 Fragen an die Theoretiker der Röhrentechnik.
Wie wird das hier bei einem Teil des Ausgangstrafo in der Kathodenleitung gehändhabt.
Diese Wicklungen liegen ja nicht direkt an Masse, sondern über das 38 kHz. Filter.
In der Version vor dem Einsatz eines FM-stereo-Decoders liegen die 2. Anschlüsse der Wicklungen direkt an Masse.

Die 2. Frage bezieht sich auf die unsymmetrische Vorstufenschaltung, eine Seite direkte Verbindung Anode der Vorstufe zur Kathode der Treiberstufe, die andere Seite mit der Verstärkungskorrektur über einen Spannungsteiler zum Gitter (klassische RC-Koppelung).

Kommen wir nun zum Gerät:
Eine Messeversion von der Hannovermesse 1962 für 1700 DM statt ~1000 DM für die "Normalversion" der Kuba Ascona.
Es handelt sich um ein Imperialchassis 612aN das N steht für Nachhall.
Statt dieses feature wie Nordmende oder Graetz durch einen Regler im Plattenspielerfach zu steuern, hat Imperial eine eigene Frontplatte für diese Version herstellen lassen und den Regler auf der Achse des Lautstärkereglers platziert, zusätzlich findet sich im "Gebiss" eine Taste Nachhall.
Die Ankoppelung erfolgte über eine 4. Wicklung eines ebenfalls extra dieser Version vorbehaltenen Ausgangstrafos.

Mit besten Grüßen
Florianska

06.09.20 23:02
ingodergute 

Moderator

06.09.20 23:02
ingodergute 

Moderator

Re: Kathodenbasisverstärker

Hallo Florianska,

gleichspannungsmäßig liegen die Katoden in beiden Fällen auf Masse. Der 38kHz-Parallelschwingkreis in den Katodenleitungen verringert in beiden Endstufen das 38kHz-Signal.
Die Gittervorspannung wird durch den Gesamtanodenstrom (halbautomatisch) erzeugt.

Die Vorstufenschaltung sorgt dafür, dass beide Endstufen gegenphasig angesteuert werden. Im linken Kanal wird das Signal hinter dem Lautstärkeregler durch zwei Katodenbasisstufen je einmal um 180 phasengedreht, hat also am Endröhrengitter die gleiche Phase wie am Lautstärkeregler, während im rechten Kanal, die erste Stufe die Phase um 180° dreht und die zweite als Gitterbasisstufe dies nicht tut.

Die Lautsprecher sind aber ebenfalls gegenphasig angeschlossen an den Ausgangstrafo, so dass die Lautsprecher gleichphasige Signale bekommen. Der Sinn wird wohl darin bestehen, Stromspitzen auf der Anodenleitung zu vermeiden. Wenn eine Endstufe einen Stromanstieg verzeichnet, wird die zweite einen sinkenden Anodenstrom haben. Im Ergebnis kann die Kapazität der Netzteilelkos und die Anodenspannungsversorgung insgesamt sparsamer ausgelegt werden bei gleichem Klangergebnis.

Viele Grüße

Ingo.
_____________
Analog bleiben!

Zuletzt bearbeitet am 06.09.20 23:08

06.09.20 23:20
Florianska 

WGF-Premiumnutzer

06.09.20 23:20
Florianska 

WGF-Premiumnutzer

Re: Kathodenbasisverstärker

Hallo das stimmt (fast) so
Aus einem 609 Chassis (Vorgänger des 611/612), bzw. dessen Beschreibung kann ich mich noch entsinnen, dass bei mono das wie ein Gegentaktverstärker geschaltet sein sollte.
Das würde ja hier bei der unterschiedlichen Phasendrehung in der Kombination aus Vor- und Treiberstufe auch funktionieren.
Jetzt ist mir auch der Sinn der Verstärkungseinstellung klar, eine Gitterbasisstufe verstärkt nicht genauso wie eine Kathodenbasusstufe.

Wie sieht das denn bei der Schaltung der Kathoden auf eine Wicklung des Ausgangstrafos mit der Gegenkoppelung aus?

Beste Grüße

Florianska

06.09.20 23:28
ingodergute 

Moderator

06.09.20 23:28
ingodergute 

Moderator

Re: Kathodenbasisverstärker

Florianska:
Wie sieht das denn bei der Schaltung der Kathoden auf eine Wicklung des Ausgangstrafos mit der Gegenkoppelung aus?
Ich denke, die Gegenkopplungshilfswicklungen in den Kathoden dienen zwei Zielen: Zum Einen wird die Endstufe selbst linearisiert und zum zweiten wird die Verstärkung der Endstufe unabhängiger von Exemplaschwankungen der eingesetzten Röhre.

Der zweite Gegenkopplungszweig geht ja vom Lautsprecherausgang auf die erste Verstärkerstufe und da stimmen ja die Phasen, weil die Ausgangswicklungen unterschiedlich gepolt angeschlossen sind.

Man hat also neben der Endstufe noch eine "Über-Alles-Gegenkopplung" für den gesamten Verstärker, in der sich auch noch eine zuschaltbare (Schalter hi1, hi2) Höhenanhebung (hohe Frequenzen werden weniger gegengekoppelt) und Tiefenanhebung (Tiefen werden weniger gegengekoppelt - Schalter de3, gh3) befindet.

VG Ingo.

_____________
Analog bleiben!

Zuletzt bearbeitet am 06.09.20 23:34

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