| Nach Jahren wieder einarbeiten ins Thema Detektor & Audion |
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21.03.26 10:08
wumpus  Administrator
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21.03.26 10:08
wumpus  Administrator

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Re: Nach Jahren wieder einarbeiten ins Thema Detektor & Audion
Hallo zusammen,
es kommt ja auch immer darauf an, was man am Empfangsort an Senderpegeln erwarten kann. Sind diese Pegel eher gering, rate ich von der Nutzung eines modernen üblichen niederohmigen Ohrhörers mit Koppeltrafo ab. Denn diese Hörer sind nicht auf hohen Wirkungsgrad optimiert, auch der Trafo bringt Zusatzverluste. Detektoren haben aber nichts an Energie zu verschenken .
Wenn möglich würde ich versuchen einen historischen 2000 bis 4000 Ohm Kopfhörer zu beschaffen. Damit kommt der Detektorempfänger besser zurecht. Kristallhörer wären auch gut, sind aber heute schwerer zu beschaffen und haben zumeist die bekannten Aussetzprobleme.
Die Antenne direkt an das heiße Ende des Schwingkreises zu legen, reduziert den Abstimmbereich des Detektors und seine Selektivität (auch schon bei relativ kurzen Antennen).
Dabei kommt es darauf an, was man erreichen will: Nachts viele entfernte Sender relativ leise zu empfangen oder wenige Sender, die aber möglichst laut.
Geht es also um einen gewünschten Sender, den aber laut, kann man heiß ankoppeln und den Frequenzbereich für diesen Sender in Bandmitte plazieren.
Das Thema Detektoren wird bei Wumpus Welt der Radios auch behandelt: https://www.welt-der-alten-radios.de/detektor-6.html
Grüße von Haus zu Haus Rainer, DC7BJ (Forumbetreiber)
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Zuletzt bearbeitet am 21.03.26 10:09
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21.03.26 12:37
basteljero  500 und mehr Punkte
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21.03.26 12:37
basteljero  500 und mehr Punkte
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Re: Nach Jahren wieder einarbeiten ins Thema Detektor & Audion
Moin, Zunächst mal ein link zu dem Bausatz, hat lange gedauert, bis google den ausgespuckt hat: https://www.onbuy.com/de/p/detektorradio...p;extac=5180056
Modulatoren für AM scheinen da eher nachgefragt zu werden, z.B. dieser hier: https://de.aliexpress.com/item/100500554...ayAdapt=glo2deu
Natürlich sind die gesetzlichen Bestimmungen bla, bla, bla, zu beachten, damit das Programm der vielen Schaltnetzteile in der Umgebung nicht gestört werden kann.
Das wäre eine möglicherweise bessere Alternative zu einem "umgestrickten" Franzis-Bausaz und man braucht sich über die Einspeisung der NF keine Gedanken zu machen.
Was übrigens sehr gut funktioniert: Anstelle einer Drahtantenne eine große 1-Windungs-Schleife 82,5 x 3m oder so lose vom Ferritstab des Oszillators mit 1 oder 2 Windungen auskoppeln.
Das bringt starkes Signal in unmittelbarem Nahbereich und nimmt sehr stark mit der Entfernung ab. Es braucht dann vermutlich auch keine Antenne an die Detektor-Bausätze angeschlossen werden.
(Ich benutze mal den Plural, obwohl ich die Befürchtung habe, dass die Teilnehmerzahl bei so einem Projekt mit der Anzahl der Lehrkräfte identisch sein könnte.)

Nebenbei: Wenn man sich den Schaltplan anschaut scheint es möglich zu sein, das Ding auch mit geringen Änderungen als Detektor mit nachfolgender NF-Verstärkung zu benutzen. Vielleicht sogar mit aperiodischer Vorstufe.
Gruß Jens
Zuletzt bearbeitet am 21.03.26 12:45
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