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Ferritstab-Sekundär-Detektor für Fernempfang
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05.04.26 19:39
basteljero 

500 und mehr Punkte

05.04.26 19:39
basteljero 

500 und mehr Punkte

Ferritstab-Sekundär-Detektor für Fernempfang

hallo!
Die erfolgreichen Vorversuche an dieser Stelle
https://www.wumpus-gollum-forum.de/forum...8&page=2#16
waren Anlass, den Fernempfangs-Detektor nochmal etwa anzupassen und an dieser Stelle in gebündelter Form einzustellen.

Die beiden Stäbe sind nun waagegrecht angeordnet, die MW-Wechselspulen wie folgt hergestellt:

-2 Lagen Papier (mit etwas Luft wg. Krümmung und Toleranzen der Stäbe)
-Im Ofen bei 110°C trockengebacken und dann in Parrafin bei dieser Tempferatur getränkt.
-2 Lagen Teflon-Band im Gegensinn zur geplanten Wickelrichtung
(Die Enden dienen so gut zur Fixierung der Litze)
-HF-Litze mit Anzapfung bei 3/4 der Gesamtwindung.
- Litze nicht getränkt oder lackiert.

Ein 6mm Buchenholzstab (ebenfalls mit Teflon-Band umwickelt) besitzt Einkerbungen gegen
Verdrehen der Kontakte, die mit selbstklebenden und verzinntem Kupferleitband gemacht wurden.

Teflon als Werkstoff wäre natürlich etwas besser, aber es sollte wieder mit "alten" Materialien und Methoden
gearbeitet werden.

So sind die Träger für die Ferritstäbe aus Holz, einige Stunden im Ofen durchgetrocknet und
gründlich paraffiniert, so dass es keine Feuchte aufnehmen kann, was die dielektrischen Eigenschaften wieder
verschlechtern würde.



Schaltung
Verlustarmer Aufbau wurde beibehalten, keine Schalter, kurze Verbindungen, möglichst wenig Kontakte.
Behelfsantenne direkt senkrecht 3m zur Spule.
Nur für den Außeneinsatz und Außenantenne ist eine Antennenklemme zwecks Zugentlastung vorhanden.

Die Spulen haben nur eine Anzapfung bei 3/4 für hochohmigen Abgriff oder (gedreht) bei 1/4 für niederohmigen
Anschluß des Detektors.
Im primären Antennenkreis sind 2 Induktivitäten bei einer Spule wählbar, die "angehängten toten Windungen"
sorgen zwar für messbare Verluste, sind praktisch aber ohne Bedeutung.

Hinzugekommen ist eine statische Abschirmung des Kastens im NF-Teils (ab Diode), weil sonst
Brumm-Einstreuungen auftreten, denn die NF liegt bei maximaler Nachverstärkung bei nur 3 mVpp.
Die BBC würde bei dieser Einstellung auch tagsüber den Verstärker stark übersteuern.
Schon aus diesem Grund kommt auch nur ein batteriebetriebener Kopfhörer-Verstärker in Frage.

Variable Kopplung
Im Gegensatz zu Schalenkernen haben die Ferritstäber ein großes Streufeld, so dass genauso wie bei
den alten Detektor-Empfängern mit variabler Kopplung gearbeitet werden kann.
Bei größerer Entfernung erhält man zwei recht scharf abstimmbare Kreise, bei geringerer Entfernung
maximale Lautstärke und bei zu geringer Entfernung hat man einen "Doppelhöcker-Effekt" wie bei
einem ZF-Filter.

Arbeiten an der Behelfsantenne
Die Zickzack-Drahtantenne (20m 1,5 mm²) im Kriechboden mit darunter liegendem Gegengewicht
hat eine Kapazität von etwa 250 pF.
So kann die übliche Serien-Schaltung ("Schaltung kurze Wellen") wie bei einer großen Antenne
durchgespielt werden.

Es ist aber wegen der kleinen HF-Spannungen nur nachts an empfindlichen Hörer starke Stationen
gut hörbar.
Mit hoher NF-Nachverstärkung dagegen kann die SD101C-Detektor-Diode hochohmig an 330 kOhm
mit ausreichendem Pegel gefüttert werden, geschätzt etwa 60mVpp für "radio caroline" auf 648kHz
tagsüber.
Der einstellbare Vorstrom der SD101C ist zwingend, an einem bestimmten Punkt (40mV am 330 kOhm-Widerstand
mit parallelem Oszi) steigt die NF-Spannung erheblich an, um bei höherem Strom dann wieder extrem abzufallen.

Im optimalen Arbeitspunkt ist der differentielle Innenwiderstand der Diode also optimal an die Last
angepasst.


Spulen-Windungszahlen
Etwas abhängig von Ferritstab-Länge. Für großes L-C-Verhältnis 100 Wdg. unter MW-Bereich bis 60 Wdg.
für den oberen Bereich.
Für die 100 Wdg-Spule wird im primär-Kreis z.B. die für den darüberliegenden Bereich verwendet.

Empfangsversuche
Dachboden-Antenne, mit NF-Nachverstärkung:
Selektion fast wie beim normalen Super, nur "Zweiknopf-Bedienung". Sender auch knapp überm
Grundrauschen empfangbar. Kopplung "unterkritisch", d.h. unterhalb maximaler Lautstärke.
Die hohe Güte der Kreise mit geringer Belastung macht's möglich, umfasst man den Antennendraht
und stellt den Antennenkreis nach, ist der Sender kaum noch zu hören.

Detektor-Empfang;
Doppeldraht ca 14m, Aufhängepunkt 10m Höhe, Anpassungs-Trafo, modifizierter 32 Ohm In-ear Hörer.
Tagsüber die beiden hier (JO43IV) überhaupt hörbaren "Caroline" und "BBC5 live" auch mit modifiziertemhttps://www.wumpus-gollum-forum.de/forum/thread.php?board=3&thread=130&page=2#19
Gute Erdung wichtig.
"In Ear-Hörer" und verlustarmen Übertrager gut, gegen Abend weitere britische und andere Stationen.
https://www.wumpus-gollum-forum.de/forum...mp;thread=158#1

Gruß
Jens

Zuletzt bearbeitet am 13.04.26 20:17

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Ferritstab-Fernempfangs-Detektor_2026-04-02.jpg Ferritstab-Fernempfangs-Detektor_2026-04-02.jpg (52x)

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12.04.26 20:37
basteljero 

500 und mehr Punkte

12.04.26 20:37
basteljero 

500 und mehr Punkte

Re: Ferritstab-Sekundär-Detektor für Fernempfang

Hallo,
-Koffer-Radio als grid-dip-meter-

Eines der ältesten und vielseitigsten Prüfgeräte ist der "Dipper".
Erklärung hier:
https://www.jogis-roehrenbude.de/Leserbr...er/Dipmeter.htm

Wenn der Detektor-Fan gleichzeitig Radio-Liebhaber oder gar Radio-Sammler ist, hat er den
für MW in Form eines Koffer-Radios mit Ferritstabantenne in 99,5% aller Fälle bereits stehen.

Nach Verbesserung der Antennen-Erdung und einigen neuen Radials kam heute "Radio ???" bzw.
"Radio Seagull" an die Hörgrenze, auch wenn nur (noch) extrem leise.

Problem:
es ist nur dann etwas zu hören, wenn beide Kreise, also der primäre Antennen-Kreis und der
sekundäre Dioden-Kreis exakt abgestimmt sind.
Gleichzeitig muss die Vorspannnung der Diode stimmen.

Fölgende Vorgehensweise erwies sich als sehr nützlich:

- Sekundär-Kreis abseits der Empfangsfrequenz einstellen.
- Diode abstecken
- Antennen-Zuleitung etwa 50 cm über dem Radio so plazieren, dass die Richtung mit den
Wicklungen des Radio-Ferritstabes übereinstimmt (90°-Winkel zur Ferritstab-Achse)
Der Ferritstab des Radios darf nicht mit den Spulen des Detektors koppeln.

Das sieht bei diesem Ferritstab-Detektor von oben gesehen dann so aus:



- Den gewünschen Sender im Radio einstellen (hier 747 kHz, Harlingen, 100 Watt, 230 km)
- Primären Antennen Kreis auf Resonanz abstimmen.
Maximale Lautstärke im Radio
Die Lautstärke steigt wegen der Leistung der Hochantenne erheblich an.
- Den sekundären Kreis abstimmen, und zwar jetzt auf lautstärke-Minimum.
(Geht das nicht, kann der Kreis die Zielfrequenz nicht erreichen oder irgendwas ist "faul"

-Diode einstecken
Die Lautstärke steigt etwas an, wenn der Kopfhörer-Übertrager angepasst ist.
-Antennendraht wieder von Radio entfernen.

Die Abstimmung des Detektors ist jetzt exakt und seine Funktion im Wesentlichen überprüft.

Wieder mal eine alte Methode die sich gut adaptieren lässt.
----
Wenn man den Hörer bespricht, kann man übrigens sehr hübsch Karaoke im Kofferradio machen...

----
Nachtrag (zum Detektor-Empfang):
747 kHz Mittags ist "Radio Emmeloord" an der Grenze zur Sprachverständlichkeit, der LPMA-Sender hat beeindruckende 30m-Masten-
https://petersdxcorner.nl/netherlands/qs...eloord-747-khz/
Hörer ein selbstgebauter Stetophon-Hörer aus einem Druckkammer-Treiber und selbstgewickeltem Übertrager.
https://www.wumpus-gollum-forum.de/forum...mp;thread=158#5
Abends "Radio Seagull" am Radnde der Sprachverständlichkeit. Sender vermutlich "Jenni Baynton", die in Harlingen liegt.
https://radioseagull.com/#listen_info.html

Vergleich Tagesempfang mit Web-SDR http://dl4eeckiwi.proxy.kiwisdr.com:8073/
Caroline, 748 kHz : -82 dBm, gute Sprachverständlichkeit
BBC5live , 693 kHz : -73 dBm, komfortabler Empfang. Mit 400 Ohm-Hörer wie Caroline
Emmeloord, 747 kHz : - 96 dBm, sehr leise. Mit 4000 Ohm-Hörer nicht nachweisbar.

Vorspannung Diode bei starkem Signal
Bei stärkerem Signal bringt die Vorspannung der SD101C keinen Lautstärkegewinn.
Es sind aber die Verzerrungen hörbar geringer.

unterkritische Kopplung bei starkem Signal
Abends sind die Signale sehr stark. Radio Caroline sehr laut, so dass die Kopplung noch
loser gemacht werden kann als bei Tages-Empfang.
Der Empfänger ist dann sehr trennscharf und es lassen sich benachbarte Sender unterschiedlicher
Stärke gut trennen.

Fazit:
Man sollte beim Detektor auf keinen Fall auf eine variable Kopplung verzichten.

Gruß
Jens

Zuletzt bearbeitet am 14.04.26 10:00

Datei-Anhänge
Kofferradio als grid-dip-meter.jpg Kofferradio als grid-dip-meter.jpg (37x)

Mime-Type: image/jpeg, 85 kB

19.04.26 18:07
basteljero 

500 und mehr Punkte

19.04.26 18:07
basteljero 

500 und mehr Punkte

Re: Ferritstab-Sekundär-Detektor für Fernempfang

Hallo,

Herbert G. Mende hat in seinem lehrreichen Aufsatz "Zeitgemäßer Detektorempfang" (1940 / 1947)
im wesentlichen zwei Detektoren beschrieben:
Einen, der "Aus dem Vollem" schöpft und einen "Aus dem Nichts heraus"

Zitieren:
Es wurde deshalb überlegt, wie man ein Detektorgerät bauen kann,
ohne daß auch nur eine Schraube oder eine einzige Klemme vorhanden ist.
Es geht, es geht sogar nicht einmal schlecht; ein solcher Empfänger bringt
im Gegenteil recht brauchbaren Empfang.

(Sonderdruck Funkschau 3, der Suchbegriff "Zeitgemäßer Detektorempfang liefert verschiedene Ergebnisse
im Netz)

Die Rubrik hier hat "Detektor-Technik" als Überschrift, und so sollen die Elementaren Punkte
nochmals wiedergegeben werden, die Mende nennt:
Zitieren:
1. Die Antenne muß die beste sein, die sich unter den gegebenen Umständen überhaupt errichten läßt;
sie soll keine abgeschirmte Ableitung bekommen und muß durch eine gute Erdleitung ergänzt werden.
2 Je einfacher die Schaltung ist, desto weniger verlustbehaftete Einzelteile können in Erscheinung treten.
3. Die Spulen müssen möglichst verlustarm sein. Besonderer Wert ist auf sauber ausgeführte Anzapfungen zu legen.
4. Der Abstimmkondensator soll Luftdielektrikum haben.
5. Die Resonanzschärfe des Schwingungskreises soll möglichst groß sein (L/C-Verhältnis).
6. Der Zeitaufwand für die Suche nach dem geeigneten Detektor macht sich immer bezahlt !
7. Die Empfangsleistung ist in erster Linie von den örtlichen Bedingungen abhängig

Tagsüber gibt es hier am Standort nur 2 Sender (Caroline und BBC) auf MW, da genügt auch der
Primär-Empfänger.
Punkt 2 wäre damit schon mal abgearbeitet.
Wegen Punkt 3 Einsatz eines Ferritstabes (heruntergefallen und in zwei Teile zerbrochen).
HF-Litze (von einem ZF-Filter). Die letzte der 4 Wicklungsteile kann bei
Bedarf abgetrennnt werden.
("dead-End switch")

Der 8cm-Ferritstab dient gleichzeitig zu Abstimmung, was einen hinnehmbaren Kompromiß bezüglich der maximalen
Spulengüte bedeutet, wie der Versuchsaufbau zeigte. Dafür entfällt der Drehko, er wird gegebenenfalls durch
gute Folien-Kondensatoren ersetzt. (Punkt 4, 7)
Punkt 5 wird durch hohe Windungszahl erfüllt, 120 Windungen HF-Litze (von einem ZF-Filter abgewickelt)

Punkt 6 "Die Suche nach einem guten Detektor" entfällt, die BAT15 (leider hier nur als unbedrahtete BAT15 04EW
erwies sich allen hier vorhandenen Dioden ohne Vorspannung als überlegen, benötigt aber in Sperrichtung
offensichtlich Schutzdioden (6x 1N4148).

"Aus dem Nichts" gefiel mir, nur zwei "skelettierte" Holzleisten und Scheiben, zusammengeleimt und
mit leimgetränktem Naturfaserband fixiert.
Dann wieder in Paraffin (Kerzenabfälle) ausgekocht.
So sieht der rustikale Taschen-Detektor im Versuchsstadium aus:


We Mende habe ich mir nochmal die Dachkapazität und den Strahlungswiderstand + Verlustwiderstand
dazugezeichnet. es erschien zunächst etwas widersprüchlich, dass man einen hohen Strahlungswiderstand
anstrebt. Dazu kommt auch noch, dass der günstigstenfalls einige 10 Ohm beträgt.
An der Spule wiederum greift man mit der Diode hochohmig (geschätzt 50 kOhm) ab.
Dazu befindet sich das ganze Empfangssystem im Schwingendem Zustand, mit der
dazugehörigen Resonanzüberhöhung.
immerhin werden etwa 40mV HF für brauchbaren Empfang an der Diode benötigt, geliefert
nur durch die Antenne.

Aufbau:
Die in ear-Hörer im Gehörschutz passen ganz gut und sind verhältnismäßig empfindlich, vor allem
werden Windgeräusche unterdrückt, die im Außenversuch imer sehr stören.

Etwas Unbefriedigend noch der gezeigte Netztrafo, der hörbare Verluste erzeugt.
Hier muß wohl wieder gewickelt werden.
Immerhin waren selbst an der Behelfsantenne etwa ab 20:00 einige MW-Sender deutlich zu hören,
"talk sport" brüllend laut (für Detektor-Verhältnisse)
Nachtrag:
Doch nicht wickeln , es konnte ein AÜ für eine EL41 verwendet werden.
Der ist , jetzt wechselseitig ohne Luftspalt geschichtet, nur unwesentlich leiser als die selbstgewickelten
etwas größeren Übertrager mit 4 Kammern:
https://www.wumpus-gollum-forum.de/forum...58&page=1#8

Nun ist auch mit dem modifizierten in Ear-Hörer BBC (693 kHz) selbst an der Behelfsantenne abends leise hörbar.
Die von Mende genannten 100 kOhm, die optimal für die Dioden-Anpassung sein sollen, werden in etwa erreicht.
Nur der diesbezüglichen Artikel von Reyner war ums Verrecken nicht zu finden, aber ein passendes Lehrbuch
aus den 1920ern:
"radio enginieering", 1925
https://www.worldradiohistory.com/BOOKSH...ring-Reyner.pdf

Gruß
Jens

Zuletzt bearbeitet am 19.04.26 22:56

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Ferritstab-primär-MW-Taschendetektor_2026-04-19.jpg Ferritstab-primär-MW-Taschendetektor_2026-04-19.jpg (12x)

Mime-Type: image/jpeg, 160 kB

03.05.26 00:12
basteljero 

500 und mehr Punkte

03.05.26 00:12
basteljero 

500 und mehr Punkte

Re: Ferritstab-Sekundär-Detektor für Fernempfang

Moin,
Herrliches Sommerwetter bot die Gelegenheit, die Ferritstab-Empfänger mal an
"großer" Antenne zu testen.
Dafür wurde ein Standort gewählt, der auf einem zugeschütteten Betonklotz von etwa 9m Höhe
liegt und hohe Bäume als Aufhängepunkte bereitstellt.



Mit google maps wurden zunächst die Größenverhältnisse abgeschätzt.

Der MW-Primär-Detektor zeigte sich an der Antenne völlig überfordert, es schlugen KW-Stationen
durch und überdeckten den eigentlichen MW-Bereich völlig.

Ohne jegliche KW-Störung der Sekundär-Detektor (Bild), hier waren wieder die 648 kHz und 693 kHz in
komfortabler Lautstärke zu hören. Tagsüber-Bodenwelle .
Extrem leise und gerade mal soeben an der Nachweisgrenze "radio Emmeloord"
oberhalb der BBC auf 747 kHz.
Den gut hörbar zu machen wird vielleicht nicht möglich sein, er liegt beim etwas entfernt
aufgestellten Panasonic- GX700-Kofferradio gerade mal knapp überm Rauschen bei voll
aufgedrehtem Lautstärke-Regler.

Bei abgestimmter Antenne (Detektor-Primärkreis) muss der Regler dann fast auf Null gedreht
werden und Emmeloord ist im Radio verhältnismäßig rauschfrei zu hören.

Die Aktion wird auf jeden Fall wiederholt werden, der Druckkammer-Treiber kann vielleicht noch
etwas empfindlicher gemacht werden.
Die Antenne geht auch noch einige Meter höher-Mit der richtigen "Steinschleuder-Technik".

Denkbar wäre noch ein zweiter, paralleler Draht zur Erhöhung der Dachkapazität sowie eine
erhöhte Anzahl von Radials unter der Antenne.

Man darf beim Detektor niemals zu früh aufgeben, denn wegen der "logarithmischen Gleichrichtung" der
Detektor-Diode tauchen die Sender bei geringer Verbesserung "wie aus dem Nichts" auf.
Ich denke, daher rührt der alte Begriff "Ansprechschwelle des Detektors" her.

Gruß
Jens

Zuletzt bearbeitet am 03.05.26 01:10

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Empfang_2026-05-02.jpg Empfang_2026-05-02.jpg (8x)

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