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Wumpus-Gollum-Forum von "Welt der Radios".
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Probleme mit und Fragen zu meinem Ve301dyn (W)
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09.01.13 14:59
Pluspol 

WGF-Premiumnutzer

09.01.13 14:59
Pluspol 

WGF-Premiumnutzer

Re: Probleme mit und Fragen zu meinem Ve301dyn (W)

Hallo Olaf

In der "Bucht" gibt immer wieder Angebote (Konvolute) an Bauteilen aus alten ausgeschlachteten Radios. Ob da die gesuchten Werte an Widerstände und Kondensatorwen in Größe und Leistung dabei sind bleibt allerdings offen.
Bei den Kondensatoren lassen sich alte Hüllen mit modernen Kondensatoren füllen und wieder mit der Teermasse vergießen.
Man erlebt gegenwärtig den Boom, dass häufig alte Radios total zerlegt als Einzelstücke verkauft werden.
Damit lassen sich aus der Sicht der Anbieter höhere Einnahmen erzielen, als beim Komplettverkauf des Radios.
Die Preise für Altteile sind gewöhnungsbedürftig.
Wer das braucht und will, muss es dann akzeptieren.
Für den 30 KOhm-Widerstand gehen auch zwei 15 KOhm oder 15,X KOhm-Typen in Reihe o.ä.

Freundliche Grüße von Dietmar

Zuletzt bearbeitet am 09.01.13 15:01

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09.01.13 16:28
olli031971 

WGF-Nutzer Stufe 3

09.01.13 16:28
olli031971 

WGF-Nutzer Stufe 3

Re: Probleme mit und Fragen zu meinem Ve301dyn (W)

Hallo Olaf,

da ist ja nicht mehr viel Orginal. Im Anbetracht der auch falsch dimensionierten Elkos hab ich so meine Zweifel, ob das alles so passt - vom optischen Aspekt der Klotzkondensatoren mal abgesehen.
Aber da du die Teile ohnehin ersetzen willst gleicht das fast einem Neuaufbau.
Zunaechst solltest du das Geraet nicht weiter betreiben, bevor du den Status nicht kennst.

Was moechtest du tun ?

Wenn neu aufbauen, benoetigst du eine Stueckliste. Ein Werkstattbuch koennte diese Liste liefern. Ich habe leider nur Schaltbilder.
Der Neuaufbau ist nicht schwer, da der VE recht uebersichtlich ist.

Es liegt an dir.
Gruss
Oliver

09.01.13 17:42
wumpus 

Administrator

09.01.13 17:42
wumpus 

Administrator

Re: Probleme mit und Fragen zu meinem Ve301dyn (W)

Hallo Olaf,

vielleicht ist mein letzter Beitrag doch nicht von allen gelesen worden. Ich hatte dort erwähnt, Einblick in das Telefunken-Werkstattbuch genommen zu haben. Auch Telefunken hat diesen Gemeinschaftsempfänger VE301dyn (W) gebaut. Die von mir genannten Spannungen und Ströme sind also autorisiert!

Ob nun 28 K oder 30 K als Wert für den Widerstand zur Stabilisierung des Stroms durch die Erregerwicklung sind im Grunde genommen egal.

Ich würde auch nicht weiter einfach irgendwelche Bauteile tauschen, sondern die Quelle der zu hohen Spannung am 28000 Ohm Widerstand ermitteln. Dazu habe ich die derzeit relevanten Fragen bezüglich von Spannungen und Strömen gestellt. Erst nach einer entsprechenden Messung macht es Sinn über eventuell zu tauschende Teile nachzudenken.

Es ist auch egal ob die beiden Netzteil-Lade/Siebkondensatoren nun 4 F oder 4,7 F haben. Wichtig ist hier nur, dass sie 360 / 220 Volt Gleichspannung aushalten.

Nochmals, ich vermute derzeit falschen (zu geringen) Stromfluß durch die Endstufenröhre. Das kann an der Gitter-1-Spannung liegen und/oder an der Schirmgitterspannung (dort könnte auch der 100 k hochohmig geworden sein. Die Schirmgitterspannung soll 75 Volt haben. Ich warte also in Ruhe die Messungen ab.....


Gruß von Haus zu Haus
Rainer (Forumbetreiber)

09.01.13 18:40
OlafT 

WGF-Einsteiger

09.01.13 18:40
OlafT 

WGF-Einsteiger

Re: Probleme mit und Fragen zu meinem Ve301dyn (W)

Hallo Rainer,
Deinen letzten Beitrag habe ich sehr aufmerksam gelesen, der ist weder in Vergessenheit geraten bzw. von mir überlesen worden!
Mir geht es bei dem Gerät schließlich darum, ihn auf einen technischen Stand zu bringen, wo ich ihn problemlos stundenlang laufen lassen kann.
Von daher werde ich - wie oben schon erwähnt - am Wochenende auf Spurensuche gehen und das Gerät nach Deinen Tipps durchmessen und berichten.
Vom blinden Austauschen von Teilen halte ich auch nichts, an einem Automotor wechselt man auch nicht einfach auf Verdacht den Zahnriemen, wenn der Motor nicht anspringen will.
Mir schwebt erst für später vor, die großen Netzelkos wieder auf den Originalzustand "zurückzubauen" (neue Teile in die alten, vorhandenen Elkos einbauen). Das aber erst, wenn ich den Fehler gefunden habe.
Mir macht das Gerät sehr viel Spaß, vor allem jetzt mit den ganzen D.R.P.-Röhren von Telefunken, und der Spaß soll nicht in ein/zwei Wochen mit einem verkokelten Gerät enden. Ich möchte mich erst mal für längere Zeit an einem funktionierendem Gerät erfreuen und viel Radio hören.
@ Oliver: Wie eben geschrieben, möchte ich den VE später schrittweise zurückbauen. Wobei mich die "schmutzige Unterwäsche" (bis auf die Netz-Elkos) jetzt nicht wirklich so sehr stört. Aber evtl. in vier bis acht Wochen...
Viele Grüße
Olaf

Zuletzt bearbeitet am 09.01.13 18:45

09.01.13 18:53
olli031971 

WGF-Nutzer Stufe 3

09.01.13 18:53
olli031971 

WGF-Nutzer Stufe 3

Re: Probleme mit und Fragen zu meinem Ve301dyn (W)

Hallo Olaf,

wenn dich die Kloetzchen nicht stoeren ist das ok. Wichtig ist fuer dich ja die Betriebssicherheit - somit benoetigen wir zum einen die Messwerte wie vom Rainer angefragt zwecks Fehlersuche und zum Anderen solltest du die Verdrahtung mit dem Schaltplan abgleichen - inkl der Bauteilewerte. Nicht dass die Kloetzchen auch zu klein sind (max Betriebsspannung).

Gruss
Oliver

12.01.13 15:44
OlafT 

WGF-Einsteiger

12.01.13 15:44
OlafT 

WGF-Einsteiger

Re: Probleme mit meinem Ve301dyn (W) - Messwerte

Hallo zusammen,
getreu dem Motto "Wer viel misst, misst viel Mist" habe ich mich jetzt mal drangegeben, die Spannungen im Gerät zu kontrollieren. Stromfluss erst mal nicht, weil die "wilde Verlöterei" mir da drin zu kriminell ist.
Mir ist aufgefallen, dass die Spannungen nach Schaltplan im Gerät generell nicht stimmen.
Über den 450-Ohm-Widerstand z.B. fielen 14 Volt statt 11,5 Volt ab, an anderer Stelle habe ich 250 statt 220 gemessen. Schirmgitterspannung z.B. 104 Volt statt 75. Ich habe schon am Messgerät gezweifelt...
Den 450-Ohm-Widerstand selber nachgemessen, der hat 566 Ohm.
Daraufhin habe ich mal die Widerstände und Kondensatoren kontrolliert, ob die getauschten Teile auch die richtigen Werte haben. Soweit ist dem so.
Mir fiel aber ein 4,7 k-Ohm-Widerstand auf, den ich nach Schaltplan nirgendwo finden konnte. Auf dem Bild vom Chassis ist das der große, hellbraune, der unter dem Bügel von den ehemaligen beiden Netzelkos liegt. Mehrmals genau kontrolliert, nicht gefunden.
Ich habe den Verdacht, dass der als 5000-Ohm-Widerstand zusätzlich eingebaut wurde, aber übersehen wurde, dass dies ja die Erregerspule ist. So war der auch verbaut, Habe den kurzerhand entfernt, und siehe da: Alle Werte nähern sich dem, wo sie hinsollen.
Schirmgitterspannung von 104 auf 92 Volt gesunken, Die 260 Volt am 30k-Ohm-Widerstand sind auf 229 Volt, am 450-Ohm-Widerstand fallen jetzt 12,3 statt 14 Volt ab, an einem weiteren Messpunkt nun 208 statt 237 (Soll: wohl 200).
Der VE selber funktioniert weiterhin einwandfrei, lediglich der 30k-Ohm-Widerstand wird immer noch heiß, die Erregerspule bleibt übrigens kalt.
Die Schirmgitterspannung ist ja mit 92 Volt immer noch sehr hoch, kann das an den 566 Ohm vom 450-Ohm-Widerstand liegen?
Grade nachgeschaut, über die Erregerspule fließen 22mA!
Viele Grüße
Olaf

Zuletzt bearbeitet am 12.01.13 15:52

12.01.13 17:46
wumpus 

Administrator

12.01.13 17:46
wumpus 

Administrator

Re: Probleme mit und Fragen zu meinem Ve301dyn (W)

Hallo Olaf,

die Sache mit dem 460 Ohm ist wichtig. Wenn Du da 566 Ohm hast, kann das die Ursache für die restlich zu hohe Spannung am 28000 Ohm sein. Der sollte wirklich 460 Ohm haben, dann wird die Gitervorspannung auch geringer, die Schirmgitterspannung geht runter und die Spannung am 28000 Ohm ebenfalls.

Die Gittervorspannung von 11,5 Volt MUSS erreicht werden, dann stimmen höchstwahrscheinlich auch die anderen Spannungen, nachdem Du den Fremdeingriff mit dem 5000 Ohm beseitigt hast.



Gruß von Haus zu Haus
Rainer (Forumbetreiber)

12.01.13 18:27
OlafT 

WGF-Einsteiger

12.01.13 18:27
OlafT 

WGF-Einsteiger

Re: Probleme mit meinem Ve301dyn (W) 450 Ohm Widerstand getauscht

Hallo Rainer,
habe den 450-Ohm ausgetauscht, leider gab es keinen 450-Ohm bei einem Fachhandel hier vor Ort, habe mich für einen 470-Ohm-Widerstand (0,5 Watt) entschieden.
Der ist nun drin, die Gittervorspannung nun von 12,3 auf 10,4 Volt gesunken, die andere von 92 auf 88 Volt (Soll: 75 Volt).
Das passt ja eigentlich immer noch nicht wirklich, vor allem, weil die 11,5 Volt nicht erreicht werden, sondern nun unterschritten.
Die 228 Volt am 30k-Ohm-Widerstand sind auch geblieben.
Bin nun etwas irritiert!
Gruß Olaf

Zuletzt bearbeitet am 12.01.13 18:29

13.01.13 10:07
OlafT 

WGF-Einsteiger

13.01.13 10:07
OlafT 

WGF-Einsteiger

Re: Probleme mit meinem Ve301dyn (W)

Guten Morgen,
... kleines Update und weitere Fragen.
"Kleiner Nebeneffekt": Der 28k-Ohm-Widerstand wird zwar noch heiß, aber nicht vergleichbar mit vorher. Finger kann ich jedoch immer noch nicht drauflassen.
Was anderes: Klangqualität vom VE. Ich bekomme WDR2 perfekt rein (Langenberger Sender). Sprache wird einwandfrei wiedergegeben, auch bei hoher Lautstärke. Musik allerdings weniger. Tiefen werden verzerrt, gleichzeitig bleiben aber die Mittel- und hohen Töne klar bzw. sauber. Liegt das am Lautsprecher? Wie kann ich das testen? Einen normalen Lautsprecher anschließen, um zu sehen, ob die Verzerrungen vom Gerät kommen, geht ja wohl nicht.
Und noch was: Habe gesehen, dass die Erde vom Netzkabel am VE nicht angeschlossen ist. Ich kenne das eigentlich so, dass die Erde an das Metallchassis kommt? Ist das sinnvoll bei so einem alten Gerät? Gab ja damals auch keine Erde.
Viele Grüße und schönen Sonntag noch
Olaf

13.01.13 14:01
wumpus 

Administrator

13.01.13 14:01
wumpus 

Administrator

Re: Probleme mit und Fragen zu meinem Ve301dyn (W)

Hallo Olaf,

Du bewegst Dich mit den zuletzt genannten Werten eigentlich schon im Toleranzbereich. Die 11,5 Volt exakt wären schon noch besser, aber so geht es. Es sei denn, die Bassverzerrungen waren vor Änderung des 560 OHM auf 470 Ohm nicht da?

Der 450 Ohm wird immer sehr warm. Wenn er z.B. 50-60 Grad, lässt man die Hand nicht mehr dran.

Prüfe also bitte durch Rücktausch des 470 zum 560 Ohm, ob dass Bass-Zerren weggeht.

Die Sache mit dem Schuko-Stecker (Original gab es damals kein Schuko, also auch keine Verbindung des Chassis mit dem Netz-Schutzkontakt) ist ein wenig problematisch. Ich selbst würde sicherheitshalber KEINE Verbindung vom Chassis zum Schutzkontakt des Steckers legen. Andere werden das anders sehen.



Gruß von Haus zu Haus
Rainer (Forumbetreiber)

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