Eine 15cm Ferritstab-Behelfsantenne hat z.b. 177 cm², der 40cm-Rahmen 1257 cm² und der hier vorgestellte Rahmen von etwa 40cm x 80 cm kommt auf 3200 cm"
Es ergeben sich folgende Forderungen an die Rahmenantenne: -"Große" Wirkfläche bei akzeptabler Handlichkeit. -Abgesetzter Betrieb mit mindestens 25m abgeschirmter Leitung. -Aktiver Verstärker in der Antenne als Verstärker- und Trennstufe. -Resonanter Betrieb (Vorselektion). -Reduzierung Windungszahl gegenüber Rahmen mit hohem Resonanzwiderstand. -Robuster Installationsdraht statt Kupferlackdraht. -Temperaturunabhängigkeit. -Möglichkeit der Parallelschaltung eines weiteren Abstimmkreises beim Empfänger -Robustheit für mobilen Betrieb. -bedingte Wetterfestigkeit.
Anstelle des BC550C wurde diesmal ein MPSA18 von einer alten Platine (MW-Radio) genommen, der Typ ist im toshiba-Datenblatt gut dokumentiert.
Wegen der höheren Spannung, die der Rahmen (trotz ungünstigerer länglicher Form gegenüber der Kreisform) lieferte, wurde die Anzapfung am Kreis niedrieger gewählt und die Verstärkung reduziert.
Mit dem "SAQ-VLF-panoramic-SDR v.098" für den PC kann man auch ohne aufwändige Messtechnik die Verhältnisse abschätzen:
Mit einem 2,2 kOhm-Widerstand anstelle des Rahmens sollte das Rauschen der Transistorstufe abgeschätzt werden, denn die erste HF-Verstärker-Stufe liefert ja den größten Rauschanteil.
Rechts daneben der Rahmen im Innenbereich, die Resonanzüberhöhung ist gut zu erkennen. Unten links ist die deutliche Verbesserung zu sehen, wenn man den Empfangsrahmen etwas nach draußen stellt. Was man nicht sehen kann: Die starke Störung im 8 kHz Bereich ist leise hörbar. Obwohl durch den Rahmen um weniger als 1/8 seiner Spannung herabgedrückt, ist auch HWU noch sehr stark.
Deshalb wird stets ein zusätzlicher Selektionskreis an den Kollektorkreis angeschaltet, er ist abstimmbar und beim Empfänger, maximal 30m von der Antenne entfernt, angeordnet. Weiteres hier: https://www.wumpus-gollum-forum.de/forum...7&thread=23
Das Bild rechts unten zeigt die Verbesserung, HWU liegt auf der höhe des Grundpegels bei 17,2 kHz. Damit allein wäre schon recht komfortabler SAQ-Empfang möglich.
Aber richtig ruhig wird es erst, wenn man die 50Hz-Einstellung wählt.
Aufbau: Der Rahmen ist stumpf zusammengefügt, verleimt und verschraubt. Die Einzelwindungen wurden zunächst gewickelt und erst darnach die Ecken des Holzrahmens abgerundet. (Der innendurchmesser verringert sich etwas beim Einbinden der 4 Einzelbündel.)
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Die letzten Tage um Neujahr herum waren von intensiven Störungen im VLF-Bereich geprägt: Der Empfänger ging in ungewohnt kurzen Abständen in die Begrenzung, gleichzeitig zeigte das kiwi-Web-SDR in Wilhelmshaven dicke "waagerechte rote Balken" im Wasserfall-Diagramm.
Das hat sich jetzt wieder beruhigt und es konnte eine Tonaufnahme mit dem "schwachen" RDL-Transmitter gemacht werden, wo auch immer der in Russland sein mag.
Im Sommer, wo es immer etwas "knistriger" wird, soll dann noch ein Vergleich mit einer aktiven Stabantenne gemacht werden.
Die 80cm x 40cm Rahmenantenne bringt in gedämpftem Umfeld (EG, 1. Betondecke) 5dB mehr Signal als der 40cm-Rahmen im Außenbereich. Der Störpegel ist aber ebenfalls 5 dB höher.
Ein Vergleich mit dem Artikel "Submarine communication antenna systems" (IRE-1959-05) zeigt, dass frühe amerikanische U-Boote "20 inch-multi turned loop" -Rahmen verwendeten, und damit eine Wirkfläche von 3142 cm² ausnutzen.