Das Zeitalter der Maschinensender ist sehr spannend, trotz Suchmaschinen ist die Suche nach Informationen recht mühsam. Deshalb sollen in diesem Thread einige gefundene Infos und Verweise rein. Sendestelle Nauen Der Großfunkstelle Nauen kam besondere Bedeutung zu, weil die Übersee-Kabelverbindungen mit Ausbruch des 1 Weltkrieges abgetrennt wurden. Auch diese Erfahrung ein Grund, sich in Schweden für einen weitreichenden Maschinensender zu entscheiden, die Haupt-Gegenstation war "Rocky Point", geplant als gewaltiges Sender-System mit 12 sternförmig angeordneten Antennen. Rufzeichen WQK (In deutscher Sprache nachzulesen in der ETZ (Elektrotechnischen Zeitschrift) 1923, vol., s.782.)
Ausführliche Berichte über Nauen finden sich in der ETZ 1919, vol40 h t t p s://archive.org/details/elektrotechnische-zeitschrift-40.1919
Wesentlicher Unterschied zur Alexanderson-Maschine (nach dem Fessenden-Prinzip): Die Maschinen laufen mit verhältnismäßig niedriger Drehzahl, die zu erzielende Frequenz wird mit ruhenden Frequenzumformern mit hohem Wirkungsgrad (90%) erzielt.
Deren Blechstärke beträgt nur 1/5 (0.07 mm) des später üblichen dünnen Dynamobleches von 0,35mm für verlustarme Trafos oder Übertrager.
Empfangs-Station Geltow 1914 wurde in Geltow und der Gegenstation von Nauen, Sayville das Feinste vom Feisten verwendet: -Der hochwertige E5-Empfänger (h t t p s://seefunknetz.de/e5.htm). -Der mechanische 3-stufige Tonverstärker (h t t p s://seefunknetz.de/anti.htm) Im Laufe des Jahres 1914 kam auf Sayville dazu: -Die Lieben-Röhre als Heterodyne-Überlagerer (Prinzip nach Fessenden, Rückkopplung nach Meisser) (h t t p s://archive.org/details/jahrbuch-der-drahtlosen-telegraphie-und-telephonie-vol-8/page/456/mode/2up)
Die Leistung des Systems war derart fortgeschritten, dass in der amerikanischen Presse diskutiert wurde, ob es denn technisch überhaupt möglich wäre, regelmäßig Presse-Mitteilungen aus Deutschland zu erhalten und nötigten Taylor zu einem Artikel in der "electrical world" (h t t p s://archive.org/details/sim_electrical-world_1914-09-26_64_13/page/616/mode/2up
Zitieren:Diese Telefonrelais werden ausschließlich von den Telefunken-Unternehmen verwendet und scheinen die hierzulande üblicherweise erhältlichen vergleichbaren Geräte in ihrer Empfindlichkeit zu übertreffen. Der zweite Grund ist, dass die Übertragung möglicherweise über Dauerwellen erfolgte, die für Empfänger mit herkömmlichen Geräten nicht hörbar sind. Durch den Einsatz von nach dem Überlagerungsprinzip arbeitenden, oszillierenden Vakuumröhren, die „Schwebungssignale“ erzeugen, welche durch die erwähnten Relais weiter verstärkt werden können, wäre es Sayville möglich gewesen, Signale zu interpretieren, die für die üblicherweise zur Übersetzung von über Dauerwellen übertragenen Nachrichten verwendeten Ticker-Empfänger völlig zu schwach waren.
Es zeigt sich aus dieser Quelle, dass der "aperiodische Universal-Verstärker" bereits Ende Mai 1913 weitgehend für die praktische Erprobung durchgebildet war. Es lohnt sich sehr, das Original daraus zu extrahieren. h t t p s://w w w.radiomuseum.org/forum/lieben_roehre_versuche_vom_jahr_1913.html?language_id=1
Die wichtigste natürlich der Bericht von Eugen Reisz, einem der Konstrukteure der ersten praktisch nutzbaren Verstärkerröhre : h t t p s://archive.org/details/elektrotechnische-zeitschrift-34.1913/page/1359/mode/2up
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