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Wumpus-Gollum-Forum von "Welt der Radios".
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Plattenschluß bei Drehkondensatoren
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23.10.13 09:03
wumpus 

Administrator

23.10.13 09:03
wumpus 

Administrator

Plattenschluß bei Drehkondensatoren

Hallo zusammen,

aus gegebenen Anlaß will ich eine Fehlermöglichkeit beim Aufbau eines Detektor-Empfängers erwähnen:

Den Plattenschluß zwischen Rotor- und Stator-Lamellen des Luft-Drehkondensators.

Ein solcher Plattenschluß kann auf dem ganzen Drehweg auftreten oder nur an bestimmten Drehpositionen.

Bevor also ein Luftdrehkondensator verwendet werden soll, wäre eine Ohm-Meter-Prüfung zwischen Rotor- und Stator des Drehkos sinnvoll.

Es darf an keiner Stelle des Drehweges eine leitende Verbindung zwischen den beiden Drehko-Kontakten messbar sein.

Wer manuell geschickt ist, kann solche Plattenverbiegungen wegjustieren. Von der alten Methode des Wegschmorens mittels Strom (in Reihe mit Glühbirne 25 Watt) rate ich ab.

Sinngemäß gilt der Hinweis für jeden Luftdrehko, also auch für den "echten" Radiobereich.


Gruß von Haus zu Haus
Rainer (Forumbetreiber)

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23.10.13 09:24
MIRAG 

WGF-Premiumnutzer

23.10.13 09:24
MIRAG 

WGF-Premiumnutzer

Re: Plattenschluß bei Drehkondensatoren

Hallo zusammen,

ich möchte noch hinzufügen, dass sich solche Schlüsse sehr einfach finden lassen. Ein kleiner Trafo (Trenntrafo) mit so 20V an den Drehko und eine kleine Glühbirne in Reihe zu diesem anschließen. Jetzt den Drehko langsam in dunkler Umgebung durchdrehen. Bei einem Plattenschluss leuchtet oder blitzt die Lampe auf und an betreffender Stelle zwischen Stator und Rotor blitzt es.

Jetzt einfach den Schluss mit einem Uhrmacherschraubendreher beseitigen und die Prozedur ggf. wiederholen.

23.10.13 10:17
wumpus 

Administrator

23.10.13 10:17
wumpus 

Administrator

Re: Plattenschluß bei Drehkondensatoren

Hallo Mirag,

da liegt auch genau das Problem: Die Funkelstellen können auch bei kleinen Spannungen zusammenbacken. Vorsicht ist also geboten, der Strom muß gering gehalten werden.

Oftmals sieht man schon mit aufmerksamen Auge, wo Plattenteile zusammenstoßen, ganz ohne Strom.



Gruß von Haus zu Haus
Rainer (Forumbetreiber)

23.10.13 14:02
Uli 

WGF-Premiumnutzer

23.10.13 14:02
Uli 

WGF-Premiumnutzer

Re: Plattenschluß bei Drehkondensatoren

wumpus:
Die Funkelstellen können auch bei kleinen Spannungen zusammenbacken. Vorsicht ist also geboten, der Strom muß gering gehalten werden.
Oftmals sieht man schon mit aufmerksamen Auge, wo Plattenteile zusammenstoßen, ganz ohne Strom.

Ich mache das mit einem kleinen Summer - ggfs Multimeter mit Durchgangs-Piepser.
1. wegen geringem Strom und 2. weil ich das eben oft GARNICHT gut sehe. Ich schiele dann mit Lupe und 2 Augen in den Drehko und hab dann nur noch die Ohren frei, um die Schluß-Stelle zu finden.
Auch ist mir meist ein Uhrmacher-Dreher viel zu grob - wäre nicht das erste Mal, daß in den 3 ersten Anläufen eher 3 neue Schlüße dazu kämen. Dann geh ich lieber in die Garage und schnapp mir meine Fühlerlehre, da ist für jeden Plattenabstand das richtige "Werkzeug" drin und man belastet den Drehko nicht so punktuell, was leicht zu häßlichen Verbiegungen führt :)

23.10.13 17:06
MIRAG 

WGF-Premiumnutzer

23.10.13 17:06
MIRAG 

WGF-Premiumnutzer

Re: Plattenschluß bei Drehkondensatoren

Okay, da habt ihr andere Erfahrungen. Bei zwei Drehkos von mir habe ich das schon so gemacht. Es hat funktioniert und es ist nichts zusammengebacken. Naja, dann werde ich es in Zukunft auch so wie der Uli machen

23.10.13 17:22
Uli 

WGF-Premiumnutzer

23.10.13 17:22
Uli 

WGF-Premiumnutzer

Re: Plattenschluß bei Drehkondensatoren

MIRAG:
Okay, da habt ihr andere Erfahrungen. Bei zwei Drehkos von mir habe ich das schon so gemacht. Es hat funktioniert und es ist nichts zusammengebacken. Naja, dann werde ich es in Zukunft auch so wie der Uli machen

Nein, wieso denn? Ich hab ja sicher nicht "die richtige" Methode gepachtet! Ich hab nur geschrieben, wie's für mich bisher gut funktioniert.
Wenn Du mit Deinem Schraubendreher gut zurechtkommst, dann machst Du das so! Halt ggfs mit einer weniger stromintensiven Kurzschluß-Anzeige. ;)

23.10.13 18:41
Andreas_P 

WGF-Nutzer Stufe 3

23.10.13 18:41
Andreas_P 

WGF-Nutzer Stufe 3

Re: Plattenschluß bei Drehkondensatoren

Hallo Freunde,

auch ich halte von dieser Art, den Kurzschluß auszubrennen nichts. Es ist mir mal bei einem Philips-Radio passiert. Dort wurden vielfach 2 verschiebbare Trommeln, die sich gegenüberstehen, statt des Drehkos verwendet. Das Material ist ja bei allen Drehkos sehr weich. Also passierte mir, was passieren muss, auf halber Strecke verschweißten sich die beiden Trommeln. Da kann man noch viel weniger machen, als beim herkömmlichen Drehko. Ich mache das ähnlich, wie Uli, mit dem Indikator vom Testgerät und immer vorsichtigem Nachjustieren.Achja, das Philips-Variometer konnte ich nur ersetzen, das war nun gänzlich hinüber. Bei Drehkos mit Zinkteilen, die aufgeblüht sind, bleibt eh nur noch der Ersatz.

23.10.13 19:42
MIRAG 

WGF-Premiumnutzer

23.10.13 19:42
MIRAG 

WGF-Premiumnutzer

Re: Plattenschluß bei Drehkondensatoren

Uli:
Nein, wieso denn? Ich hab ja sicher nicht "die richtige" Methode gepachtet! Ich hab nur geschrieben, wie's für mich bisher gut funktioniert.
Wenn Du mit Deinem Schraubendreher gut zurechtkommst, dann machst Du das so! Halt ggfs mit einer weniger stromintensiven Kurzschluß-Anzeige. ;)


Es wird sicherlich gar nicht "die Richtige" geben. Bloß ich finde, dass Deine Methode besser ist und deswegen werd ich sie ab jetzt anwenden.


Ach und Andreas, mir gehts bei meiner Methode nicht darum, den Schluss auszubrennen, sondern ihn lediglich sichtbar zu machen.

Zuletzt bearbeitet am 23.10.13 19:44

23.10.13 23:50
Andreas_P 

WGF-Nutzer Stufe 3

23.10.13 23:50
Andreas_P 

WGF-Nutzer Stufe 3

Re: Plattenschluß bei Drehkondensatoren

Hallo Mark,

ja, ist klar, mit 20 Volt und einem Lämpchen kann ja nichts passieren. Da hast Du nur leuchtet oder leuchtet nicht!

Zuletzt bearbeitet am 23.10.13 23:50

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