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Experimente zur Funkentelegraphie (home made fritter / coherer)
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11.08.13 21:29
MB-RADIO 

500 und mehr Punkte

11.08.13 21:29
MB-RADIO 

500 und mehr Punkte

Re: Experimente zur Funkentelegraphie (home made fritter / kohärer)

Hallo Joe,

na prima, daß Du es doch in Griff bekommen hast.

Das mit der Wiederholfrequenz hatte ich ja schon mal geschrieben. Die Spule braucht eine gewisse Zeit bei einem gewissen Strom um in die Sättigung zu geraten (max. übertragbare Energie).
Bei Dir begrenzt durch den Innenwiderstand des Akkus mit Kabel sowie der Schaltzeit der Relais. Dadurch erreichst Du eine bestimmte maximale Taktfrequenz.
Eventuell bringt eine Zündspule für Transistorzündung noch eine Verbesserung.
Die Taktfrequenz mußt Du so wählen, daß die Spule gerade beim erreichen der Sättigung vom Strom unterbrochen wird.

Ich weiß schon, in der Praxis ist das nicht so einfach umsetzbar - elektronisch geht das viel leichter.

Trotzdem weiterhin viel Erfolg

Bernd

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    12.08.13 21:08
    joeberesf 

    500 und mehr Punkte

    12.08.13 21:08
    joeberesf 

    500 und mehr Punkte

    Re: Experimente zur Funkentelegraphie (home made fritter / kohärer)

    Hallo Bernd, hallo Funkenfreunde,

    der Zerhacker läuft ganz prima und heute konnte ich endlich eine gedämpfte Welle erzeugen und aufzeichnen.
    An die Funkenstrecke kam nun ein Serienkreis bestehend aus einer 250uH Spule mit 6 Anzapfungen und einem
    russischen 10KV / 330pF Kondensator. Das Verändern der Frequenz gelang so zwischen ca. 540kHz und 2MHz durch
    entsprechende Auswahl der Anzapfung. So höher die Frequenz, um so größer war die Ausgangsamplitude.
    Die auftretende Spitzenspannung in der Messspule war nicht ganz ungefährlich und betrug, je nach Abstand zur Schwingkreisspule
    und Frequenz, bis über 1kV Spitze / Spitze. Die Leistung wäre sicherlich nicht groß gewesen
    aber zum ordentlichen Zucken hätte es gereicht. Auch hatte ich etwas Angst um das kleine
    akkubetriebene LCD- scopemeter nachdem ich meinen RFT- NF- Generator schon zerschossen habe.

    Hier mal wieder der Messaufbau mit den beiden Spulen. Der 10KV Kondensator liegt vor der Funkenstrecke
    in dem Steingutnapf.
    Die Funkenstrecke war aus Sicherheitsgründen auf Sparflamme eingestellt. 1- 2mm sollten für diesen Versuch reichen.
    Herrlich diese fliegenden Aufbauten. Jetzt kommt noch der Empfangskreis dazu.

    Viel Spaß und Gruß

    Joerg


    Kraut und Rüben...


    Messspule und Schwingkreisspule


    ...und das kam raus.. t/Div = 2us U/Div=100V / Ein Oszillator ohne Röhre oder Halbleiter..genial oder?


    Zuletzt bearbeitet am 12.08.13 22:39

    Datei-Anhänge
    Funkenoszillator.JPG Funkenoszillator.JPG (533x)

    Mime-Type: image/jpeg, 107 kB

    Schwingkreisspulen mit Abgriff.JPG Schwingkreisspulen mit Abgriff.JPG (519x)

    Mime-Type: image/jpeg, 118 kB

    gedämpfte Welle.JPG gedämpfte Welle.JPG (542x)

    Mime-Type: image/jpeg, 34 kB

      13.08.13 07:40
      wumpus 

      Administrator

      13.08.13 07:40
      wumpus 

      Administrator

      Re: Experimente zur Funkentelegraphie (home made fritter / kohärer)

      Hallo Joerg,

      Du sprichst von einem Serien-Schwingkreis. Auf welcher Frequenz ist der denn in Resonanz?

      Bei Deinem Startschaltbild am Anfang dieses Threads ist nur eine HF-Auskoppelspule (ohne Schwingkreis-Kondensator) zu sehen, die zusammen mit der Antenne irgendwo auch eine Resonanz haben wird, aber wo?

      Bei dem Jubiläumsversuch in Sacrow 1997 wurde ja der Slaby/Arco-Versuch nachgeholt:
      http://www.welt-der-alten-radios.de/gesc...-beginn-16.html

      Ich konnte damals den Versuch bei einem Funkmessdiest-Labor-Auto miterleben. Man beobachtete mit einer Art Spektrum-Analyzer den HF-Bereich von 0 Hz bis 50 Mhz. Das "Sendesignal" strahlt extrem breitbandig von ca. 5 kHz bis 30000 Khz mit leichtem Abfall nach oben. Es gab lediglich eine leichte Feldstärkenerhöhung bei ca. 21 Mhz. Die Antenne zum Turm hoch und die Spule werden wohl dort eine gewisse Resonanz gehabt haben oder die Antenne wirkte dort so gut, weil hier /4 auftrat.


      Gruß von Haus zu Haus
      Rainer (Forumbetreiber)

        13.08.13 10:05
        MB-RADIO 

        500 und mehr Punkte

        13.08.13 10:05
        MB-RADIO 

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        Re: Experimente zur Funkentelegraphie (home made fritter / kohärer)

        Hallo Rainer,

        in dem Schaltplan ist das noch nicht enthalten, ist nur auf obigem Foto zu sehen.

        Ich habe mir mal erlaubt den entsprechenden Ausschnitt etwas aufzuhübschen.


        Viele Grüße
        Bernd

        Zuletzt bearbeitet am 29.04.15 09:20

        Datei-Anhänge
        Funkenoszillatorausschnitt.JPG Funkenoszillatorausschnitt.JPG (528x)

        Mime-Type: image/jpeg, 153 kB

          13.08.13 13:48
          joeberesf 

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          13.08.13 13:48
          joeberesf 

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          Re: Experimente zur Funkentelegraphie (home made fritter / kohärer)

          Hallo Rainer, Hallo Bernd, hallo zusammen,

          es ist der Aufbau den Bernd mit dem Ausschnitt dokumentiert hat. Am Anfang des Beitrags (Seite 1)
          sieht man den alten Plan der Braunschen Schaltungsweise. Hier und auch in der Spice- Simulation
          ist der prinzipielle Aufbau mit Kondensator und Spule in Reihe zu sehen. In der Braunschen Schaltung sind zwei Leidener Flaschen
          gesetzt ( oben und unten ), ansonsten identisch mit meinem Aufbau. (K1, K2, g1)

          Die Koppelspule ist hier nur für das scopemeter gedacht.
          Es ist keine Erde und keine Antenne angeschlossen oder induktiv gekoppelt.

          @wumpus:"Du sprichst von einem Serien-Schwingkreis. Auf welcher Frequenz ist der denn in Resonanz?"

          Mit den Abgriffen und mit der damit verbundenen Verkleinerung der Induktivität von 250uH auf 20uH, konnte ich
          gedämpfte Wellen von 540kHz- 2MHz erzeugen. Mit den 6 Abgriffen ergaben sich insgesamt 7 Möglichkeiten zur
          Resonanzfrequenz. Volle Spule (250uH) / 330pF gemessen 540kHz und z.B. oberster Abgriff mit 20uH/330pF / 2MHz
          Über das komplette Spektrum des Signals sagt das noch nicht viel aus, das müsste ein Analyser zeigen. Mit dem
          scopemeter konnte ich zusätzlich nur noch die 10Hz Taktung der Funkenstrecke entdecken.
          Diese stört allerdings das komplette LW/MW Band auf 30m bis ca. 1600kHz.

          So funktioniert es:

          Der Kondensator wird über den Funkeninduktor bis zur maximalen Spannung geladen. Dann
          kommt es aufgrund des Abstands der Funkenstrecke zum Überschlag. In der Zeit des Überschlags
          entlädt sich der Kondensator über die Funkenstrecke und die Schwingungen setzen ein bis die Energie
          im Kreis durch die Innenwiderstände des Schwingkreises abgebaut ist. Siehe Spice. Ist der Funke erloschen
          ist auch keine Spannung mehr im Kondensator vorhanden.
          Je nach Frequenz ist die Energie im Bereich von ca. 10-50us abgebaut und die gedämpfte
          Welle ausgeschwungen.
          In dieser Zeit ist der Funke noch nicht gelöscht und damit der Stromkreis nicht unterbrochen.
          Dann beginnt das Spiel von neuem. 10x in der Sekunde wird der Schwingkreis angestoßen.

          Lieber Rainer, ich glaube das Slaby- Arco hier den Marconi Apparat genutzt haben. Ich kann die
          Leidener Flasche nicht in Deinem schönen Link finden. Slaby- Arco entwickelten dann ein echtes
          Schwingkreissystem dazu. Die Braunsche Variante ist dann mit einer weiteren Spule
          für Erde Antenne ausgerüstet um den Schwingkreis nicht so stark zu bedämpfen.


          Marconi- Aufbau / nur mit Eigenschwingung der Antenneninduktivität / Kapazität




          Slaby- Arco Aufbau / Der Sender ist mit meinem Aufbau identisch.




          Gruß

          Joerg

          P.S. Hier noch mal die beiden Bildchen von Seite 1





          Zuletzt bearbeitet am 14.08.13 09:44

          Datei-Anhänge
          Marconi.JPG Marconi.JPG (545x)

          Mime-Type: image/jpeg, 60 kB

          Slaby_Arco.JPG Slaby_Arco.JPG (616x)

          Mime-Type: image/jpeg, 58 kB

            15.08.13 23:32
            joeberesf 

            500 und mehr Punkte

            15.08.13 23:32
            joeberesf 

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            Re: Experimente zur Funkentelegraphie (home made fritter / kohärer)

            Hallo Funkenfreunde,

            nun habe ich im improvisierten Aufbau die erste Fritterempfängervariante
            zusammengebastelt.

            Teppichklebeband, Isolierband, Filzfüsschen für Hartgewebegrundplatte, Drehko, FolienC,
            Fritter und Stützfüßchen. Die Spule ist absichtlich horizontal angeordnet und wird beim
            Oszillator dann auch so sein.

            Morgen will ich sehen, ob eine Abstimmung möglich ist. Für den Nachweis des niederohmigen Ansprechens
            wird ein Pieper zwischen M1, M2 gehängt.
            Hier könnte auch ein Relais oder eine 6V- Fahrrad- Glühlampe in Reihe mit einer Batterie sitzen.
            Es ist prinzipiell der Slaby- Arco Aufbau...ein Primärempfänger mit nur einer Spule.

            Der Funkenoszillator wird an der obersten Anzapfung mit ca. 2MHz und 1KV Anfangsamplitude
            gedämfte Wellen erzeugen. Funkenstrecke 1-2mm. Das reicht für den Anfang.

            Das mögliche Frequenzband des Empfängers liegt an der 100uH Anzapfung rechnerisch zwischen
            1,3MHz- 2,8MHz. Mal sehen wie breit die Resonanzkurve ist....ohne zusätzliche Antenne / Erde
            könnte sich das noch im Rahmen halten. Abstand 2-3m. Min. 7V Impuls braucht der Cu- Fritter zum
            durchsteuern. Das Beklopfen ist noch Handarbeit...

            Gruß

            Joerg





            Zuletzt bearbeitet am 16.08.13 00:08

            Datei-Anhänge
            Frittplan_Vers_1.JPG Frittplan_Vers_1.JPG (520x)

            Mime-Type: image/jpeg, 57 kB

            Fritterempfänger Vers_1.JPG Fritterempfänger Vers_1.JPG (492x)

            Mime-Type: image/jpeg, 86 kB

              16.08.13 00:07
              regency 

              500 und mehr Punkte

              16.08.13 00:07
              regency 

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              Re: Experimente zur Funkentelegraphie (home made fritter / kohärer)

              Hallo Joerg,
              ein wirklich schöner Versuchsaufbau!! Wann können wir morgen auf Mittelwelle deine Experimente verfolgen?

              Schöne Grüße, Jan
              P.S. Haben die beiden Plattenpakete des Drehkos wirklich die gleiche Kapazität, sehen so unterschiedlich aus.

                16.08.13 00:32
                joeberesf 

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                16.08.13 00:32
                joeberesf 

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                Re: Experimente zur Funkentelegraphie (home made fritter / kohärer)

                Hallo Jan,

                das knattern der Funkenstrecke müsstest Du so zwischen 100-1600kHz mit einem super empfindlichen
                Empfänger hören können. 20:00

                Ich bin schon total gespannt ob es klappt. Mit dem 100nF Kondensator muss ich noch ein bisschen
                spielen. Ich habe mit Spice simuliert....das sah gut aus,...der darf mir nicht die Anfangsamplituden verbiegen.

                Ja,...das zweite Plattenpaket ist exakt gleich, da der Abstand der Platten viel enger ist. Warum man solch eine Konstruktion
                gewählt hat, kann ich nicht sagen. Auf dem Bild kann man das schlecht sehen. Hier eine andere Perspektive.
                Der Masseschleifer am Rotor ist wohl mal entfernt worden und beide Rotoren sind mit einem dünnen Silberdraht
                verbunden worden. Daher die Reihenschaltung...


                Gruß

                Joerg



                Zuletzt bearbeitet am 16.08.13 00:37

                Datei-Anhänge
                Drehko 2x280pF.JPG Drehko 2x280pF.JPG (508x)

                Mime-Type: image/jpeg, 87 kB

                  16.08.13 10:10
                  MB-RADIO 

                  500 und mehr Punkte

                  16.08.13 10:10
                  MB-RADIO 

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                  Re: Experimente zur Funkentelegraphie (home made fritter / kohärer)

                  Hallo Joe und Alle,

                  eine sehr Dokumentationsreihe wieder- und alles so schön erklärt - gefällt mir sehr gut.

                  eine Frage zur Schwingkreisspule des Fritters: Macht sich das Kurzschließen der Teilwicklung nicht ungünstig als zusätzliche Bedämpfung des Schwingkreises bemerkbar - wo Du doch jedes Volt brauchst ?

                  Im Ruhezustand wird der Kreis weiterhin mit dem Fritterwiderstand bedämpft. Je hochohmiger Der im Ruhezustand ist, um so höher wird die Empfindlichkeit des Fritterempfängers sein.

                  Anstatt des 100nF KT-Kondensators (gewickelt ohne stirnseitige Metallisierung) wäre eine Keramikscheibe besser. Im Moment, wo der Fritter niederohmig wird, wirst Du wohl oder übel ein "Verbiegen" der Kurve sehen - ist ja eine schlagartige Belastungsänderung am Schwingkreis. Und wenn der Fritter angesprochen hat, ist der Zustand des Schwingkreises sowieso Wurscht.

                  Unterschiedlich große Plattenpakete mit gleicher Kapazität stammen aus der Röhrentechnik. Das kleine Paket ist z.B. für den Eingangskreis, wo nur eine kleine Spannung anliegt und das Große für den Oszillator, wo es die Anodenspannung aushalten muß. Um Platz zu sparen macht man den Plattenabstand nur so groß , wie nötig.

                  Soweit mein Senf dazu.

                  Viel Erfolg
                  Bernd

                    16.08.13 16:53
                    joeberesf 

                    500 und mehr Punkte

                    16.08.13 16:53
                    joeberesf 

                    500 und mehr Punkte

                    Re: Experimente zur Funkentelegraphie (home made fritter / kohärer)

                    Hallo Bernd,

                    meine Antwort in blau in Deinem Text

                    MB-RADIO:
                    Hallo Joe und Alle,

                    eine sehr Dokumentationsreihe wieder- und alles so schön erklärt - gefällt mir sehr gut.

                    Danke für Dein Lob...ich mag es sehr meine Versuche und Forschungen so gut wie möglich
                    zu dokumentieren...auch wenn ich manchmal daneben haue.

                    eine Frage zur Schwingkreisspule des Fritters: Macht sich das Kurzschließen der Teilwicklung nicht ungünstig als zusätzliche Bedämpfung des Schwingkreises bemerkbar - wo Du doch jedes Volt brauchst ?

                    Ja,.. jede Anzapfung ist für den Detektorfreund Gift, da hast Du völlig recht. Hier geht es aber noch nicht um hohe Kreisgüte
                    etc.. sondern um prinzipielle Versuche und Erfahrungen. Die Spannung im Schwingkreis ist auch viel höher als im
                    Detektorkreis wo es auf jedes Millivolt ankommt. Die Spulen mit den Anzapfungen sind aber zum Experimentieren
                    wunderbar, da man so flexibel wird. Später,..in einem finalen Aufbau will ich auch auf das 75m Band gehen und
                    große Silberdrahtluftspulen verwenden.

                    Im Ruhezustand wird der Kreis weiterhin mit dem Fritterwiderstand bedämpft. Je hochohmiger Der im Ruhezustand ist, um so höher wird die Empfindlichkeit des Fritterempfängers sein.

                    Mit dem Multimeter schwankt der Gleichstromwiderstand zwischen 500k und mehreren MOhm.
                    Über die Impedanz kann ich noch nichts sagen...ist halt nur ein vielleicht kapazitiv wirkendes Kupfergranulat.


                    Anstatt des 100nF KT-Kondensators (gewickelt ohne stirnseitige Metallisierung) wäre eine Keramikscheibe besser. Im Moment, wo der Fritter niederohmig wird, wirst Du wohl oder übel ein "Verbiegen" der Kurve sehen - ist ja eine schlagartige Belastungsänderung am Schwingkreis. Und wenn der Fritter angesprochen hat, ist der Zustand des Schwingkreises sowieso Wurscht.

                    Später muss der Kondensator auf jeden Fall aus Keramik sein. Ich brauche aber erst mal ein paar Basisergebnisse. Wenn ich
                    den Empfänger mit einer Sekundärspule ausstatte (Braunsche Schaltung) kann der Kondesator wegfallen. Mal sehen....
                    Beim Anschluss von Erde und Antenne geht der Kreis in die Knie und da wäre dies zweckmäßig.

                    Unterschiedlich große Plattenpakete mit gleicher Kapazität stammen aus der Röhrentechnik. Das kleine Paket ist z.B. für den Eingangskreis, wo nur eine kleine Spannung anliegt und das Große für den Oszillator, wo es die Anodenspannung aushalten muß. Um Platz zu sparen macht man den Plattenabstand nur so groß , wie nötig.

                    Na klar, da hätte ich eigendlich selber darauf kommen können... Spannungsfestigkeit, das ist auch hier mein
                    Thema. Bald bin ich im Besitz eines 10kV / 1000pF Vakuumdrehkos im Glaskolben. Für die Thematik Funkentelegraphie
                    ein sehr wertvolles Bauteil...und fürs Ouge och !
                    Dieser wird dann die Frequenz bestimmen und damit fallen die Anzapfungen weg. Am Oszillator !

                    Soweit mein Senf dazu.

                    Viel Erfolg
                    Bernd

                    Danke und Gruß

                    Joerg

                    Zuletzt bearbeitet am 16.08.13 20:23

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                      fritter   Schwingkreis   Antenne   Allerdings   MB-Radio   Spannung   Experimente   Funkenstrecke   vielleicht   coherer   Zuletzt   Grüße   bearbeitet   natürlich   Klopfer   eigentlich   Funkenfreunde   Empfänger   Empfindlichkeit   Funkentelegraphie