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Wumpus-Gollum-Forum von "Welt der Radios".
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Idee? - Antrag auf Erlaubte Minisender
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06.09.14 11:29
Stefan02 

WGF-Nutzer Stufe 2

06.09.14 11:29
Stefan02 

WGF-Nutzer Stufe 2

Idee? - Antrag auf Erlaubte Minisender

Hi,
hier möchte ich mal eine Idee vorstellen, die mir schon länger durch den Kopf geht. Es geht darum, ähnlich wie die "rettet unsere Radios" Aktion, eine Aktion ins Leben zu Rufen für die (entlich-) Freigabe von "kleinst-" AM Radiosendern für Zuhause.

Da in diesem Forum die "Zeichenzahl" leider stark limmitiert ist, werde ich dieses Thema wohl auf mehrere Beiträge aufteilen müssen.

Zuerstmal, worum geht es?

Wie gerade euch sicher bekannt ist, steht eine Abschaltung der Deutschen Mittelwellensender ja mehr oder weniger "in naher Zeit bevor", und außer den Ausländischen Sendern dürfte dann wohl ziemliche Stille herrschen, auf den Frequenzen der Lang und Mittelwelle(n) zumindest Tagsüber. Dies ist natürlich nicht förderlich, wenn man seinen Radio abgleichen möchte, oder einen gebaut hat, und testen möchte etc pp.

Abhilfe schafft hier ein kleine Sender - der je nach dem was er "können muss" auf einer kleinen Platine realisiert werden kann, oder auch eine "riesen Schaltung" werden kann. Allerdings ist die Gesetzeslage hier in Deutschland (und generell EU?) hier nicht umbedingt förderlich für den Radiofreund. Es gibt hier "wenigstens" die Regelung, das rein induktive Übertragungen im Mittelwellenbereich (generell bis ca 30Mhz) erlaubt sind. Allerdings wird der Bastler dann oftmals vor die Hürde gestellt, einen Sender zu bauen, bei dem er auch sicherstellt bzw. nachweisen kann, das dieser die Werte einhält, und aus eigener Erfahrung scheint man auch direkt von der Bundesnetzagentur "mal diese, mal eine andere" Antwort zu erhalten, wenn man nachfragt, ob man denn auf der Frequenz einen Sender bauen dürfte. Mal heist es ja, das sei erlaubt, solange man die Leistung einhält, ein anderes mal sind die Aussagen diesbezüglich eher wenig positiv (diese Info´s habe ich über 3. und Nachforschungen erhalten).

Über den Sinn - und Unsinn - des Radiosammelns, der Antiken Technik kann man streiten. Der Röhrenradio klinge besser, als ein modernster, digitaler NF Verstärker im hohen Preissegment, kombiniert mit ebenso teuren Lautsprechern. Natürlich ist das nicht der Fall, aber viele Leute verbinden (meiner Meinung nach) mit dem Röhrenradio auch die Erinnerungen an diese Zeit - natürlich - schöne Erinnerungen "Ach, wie schön war doch damals die Zeit". Mir selbst gehts so, wenngleich ich mit meinen noch <30Jahren da eher ein "90er Jahre" Kind bin, und mit der Technik aus dieser Zeit eher Erinnerungen verbinde, als mit Röhrenradios.

Meine Idee wäre also, das es eine Petition o.ä. gibt (die am besten jemand erstellt, der sich da auskennt, und das schonmal gemacht hat). Diese läuft über 1-2 Monate, und es werden Unterschriften gesammelt - und diese dann als Brief o.ä. (natürlich in digitaler Form) an die Bundesnetzagentur geschickt. Der Kernpunkt dieses Briefes wäre die Freigabe für "Bastlerzwecke" der LW und MW Frequenzen, dazu komme ich aber im Detail im 2. Post.

Mich selber würde es doch sehr wundern, wenn wir bei dieser Petition (die nicht nur hier stattfindet, sondern in allen "uns bekannten" Bastlerforen erwähnt wird) insgesamt 250 Unterschriften zusammenbekämen - eine Zahl, worüber man eher Schmunzeln kann. Aber wenn man dann doch diese Zahl + Forderung an die BNETZA schickt, dann "denken sie eventuell wenigstens mal drüber nach".

Das "selber Senden" beispielsweise in den USA schon lange Standard ist, ist sowieso ein Thema für Sich. Ich habe Videos gesehen, von Plattenspielern aus den 40er JAhre - selbst die hatten schon einen eingebauten AM Sender das man die Musik auf&acute;s damalige Autoradio übertragen konnte. Scheinbar legal...

Das die Bundesnetzagentur zu kompromissen bereit ist (scheinbar) sieht man wunderbar an "Freenet". Diese "Sonderlösung" des Jedermannfunks bei 149Mhz mit 0,5W ist eine rein-Deutsche Lösung. Und da es in den Nachbarländern auf diesen Frequenzen scheinbar Behördenfunk gibt, gibts sogar extra im entsprechenden Amtsblatt Regelungen wie "Freenet darf nicht auf diesem oder jenem Berg genutzt werden - wegen zu hoher Reichweite". Ich selber habe mit Freenet experimente gemacht. Wärend die Reichweite innerorts wegen Hügeln/Häusern sehr schnell auf wenige Kilometer sinkt, ist sie "vom Berg aus" (es sind ja nicht alle Berge "verboten") gefühlt "endlos". Desöfteren konnte ich schon Funk Partner aufnehmen, welche in 100km (!) Entfernung zu mir positioniert waren. Wichtig ist hier, das beiderseits die Geräte nicht modifiziert wurden, denn "so" könnten "wir" ja auch einfach mit AFU Geräten "Schwarzfunken" - aber das wollten wir nicht.

Auch im Bereich CB Funk hat die BNETZA viel erlaubt. Ich "kenne noch" 40/12. Dann gabs 80/12 und jetzt sind sage und schreibe 40kanäle AM/FM mit 4W erlaubt 80Kanäle FM 4W und 40Kanäle SSB - mit unglaublichen 12W(!) [SSB].

Auch im Amateurfunk werden die Regelungen immer Vorteilhafter für Neueinsteiger - es muss also eine Möglichkeit geben, wie "wir, die Radiobastler" im 21.Jhd entlich auf Frequenzen senden dürfen, von denen die Mehrzahl der Durschnittsbürger nichtsmehr weis.

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06.09.14 11:46
Stefan02 

WGF-Nutzer Stufe 2

06.09.14 11:46
Stefan02 

WGF-Nutzer Stufe 2

Re: Idee? - Antrag auf Erlaubte Minisender

Teil 2


Aber die Bundesnetzagentur hat meiner Meinung nach in der Vergangenheit auch bewiesen, das sie auch in die Andere Richtung denkt. Denkt doch mal zurück, an ich glaube es war Februar 2006. Dort wurden entlich die FM Minisender freigegeben - für die Allgemeinheit.

Man hat sich also dort, bei der BNETZA zusammengesetzt, und über die Freigabe von UKW für Jedermann nachgedacht, und herausgekommen ist die uns bekannte Lösung der 50"nano-watt" Sender.

Irgendwie ist das ein bisschen wie ein Schlag ins Gesicht finde ich. Einerseits setzt man sich zusammen, überlegt, UKW Freizugeben (was meines Wissens in den USA auch schon "lange Standard" ist, dort "darf jeder - mit 10(!) Miliwatt" (Auch nur Wissen das ich durch Recherchen habe).

Anstatt hier eine Lösung zu finden, und wenigstens 0,5-1mW freizugeben (oder die 50nW "für jedermann" und 1mW mit Lizenz, wie man sie für Funkmikros kaufen kann, die im Tv Band senden) wäre doch hier angebrachter gewesen. Auch die Reaktionen in den Fach Foren waren entsprechend, die Leute machten sich gar lustig über diese "Erlaubniss".

Zudem die verkauften FM Transmitter auch soeine Sache sind. Die Chips die darin verbaut sind liefern oft bis zu 20mW Ausgangsleistung, manche aber auch nur 0,1mW. Diese Leistung muss ja irgendwie "verschwendet" werden, um auf die 50nW ERP zu kommen, und so habe ich - da ich schon VIELE dieser Transmiter getestet habe - Geräte gesehen, von Herstellern wie "DNT, Vivanco, Albrecht" und co (also "Bekannte" Hersteller) die Teilweise eine Reichweite von wenigen Zentimetern bis zu 30m+ haben.

Alle Geräte besitzen ein CE Zeichen und wurden beispielsweise beim "Media Markt" im "Grabbelregal vor der Kasse" angeboten. Der eine Sender ist so schwach, das, selbst wenn ich ihn direkt auf die Antenne meines Sangean909 lege, ich nur ein "Angerauschtes" Stereo Signal empfange, nach 20cm (!) ist dann der Empfang komplett weg. Der andere Sender sendet ein paar Meter weit, stark abhängig, wie ich ihn aufstelle - aber - verbinde ich ihn mit einem 6V Netzteil am DC - in Stecker ist er einmal quer durch&acute;s Haus empfangbar, mit leicht "zischendem" Stereo auf einem Radio der nicht umbedingt für seine Empfindlichkeit bekannt ist.

Soviel also zu 50 nano-watt...

Die andere Sache ist der "Grundstücksfunk". Hier kann man ja bis zu 50 Miliwatt auf UKW kaufen. Theoretisch zumindest, in der Praxis habe ich nicht wirklich bis jetzt eine Privatperson gesehen, die das auch "kann + gemacht hat". Es gibt einen Beitrag über jemanden der das gemacht hat, aber der hat "getrickst" mit Verein und ähnlichem, und sendet nun legal mit 10mW auf UKW...

Vor ein paar Jahren? Las ich im "Radioforum" ein Update von der BNETZA. Darin stand, das man nun die kaufbare, maixmal erlaubte Leistung, für UKW Sender, von 50mW auf 10mW reduziere. Die BNETZA begründete dies damit, das sie feststellen musste, das viele Leute, die sich soeine Frequenz kaufen, die nicht als Grundstücksfunk nutzen, sondern als einstieg bzw. möglichkeit einen kleinst-UKW Radiosender zu betreiben. Daher diese Regulierung, um dem Entgegenzuwirken.

Auch hier frage ich mich wieder - warum diese Reaktion? Das die Leute soetwas machen, zeigt für mich doch, das durchaus Interesse an dieser Thematik besteht. Warum beführwortet man soetwas nicht - und verkauft UKW Frequenzen - mit besagten minimalst Leistungen - an Bürger, zu ähnlichen oder ggf etwas höheren Konditionen als ein Funkmikrofon das man Anmelden muss. Lass es "die" 25-50€ im Monat kosten, das kann man sich leisten (Relation "Sinn des Hobbies / Ausgaben) und die BNETZA verdient sich &acute;ne "goldene Nase" damit.

Ok, *Verschwörungstheorien die ich gelesen habe* hinter diesen verboten steckt weniger die BNETZA selbst, sondern die offiziellen Radiomacher vom "Formatradio" die Angst vor Konkurrenz, und Verlust der Hörerzahlen haben. Wobei ich mir denke, was ist wohl mehr schädlich? Ein Internet Radiosender, der Privat Betrieben wird mit GEMA Lizenz, und der tausende von Hörern Erreicht, oder ein paar Technisch Interessierte, oder wie böse Zungen sagen würden "Spinner", die ein bisschen auf UKW rumsenden möchten.

Oftmals, wenn man über soetwas spricht, wird einem Geraten, die Amateurfunk Lizenz zu machen. Doch Amateurfunk ist nicht das, was "wir" wollen. Was nutzt es uns, wenn wir mit hunderten von "Watt" bei 80m *sogar in AM* rumsenden können. Das brauchen wir nicht, wir wollen lieber im "AM Radioband" unsere eigene Musik verbreiten, nicht Tausende Kilometer weit, nein, nur im eigenen Haus, und eventuell noch 10-15m außerhalb. Selbst mit klasse A Lizenz ist das nicht möglich.

Achja "GEMA" + Senden. Ich würde diese Regelung bei einem "Heim AM Sender" ähnlich sehen wie mit Funkkopfhörern. Die kann man ja auch mit "einfachen Geräten" hören - und dort gibts keine GEMA Regelung trotz oft Weit über 100m Reichweite (Habe ich auch getestet).

Ich bespreche nun im nächsten Post, wie ich mir soeine Regelung vorstellen würde.

Zuletzt bearbeitet am 06.09.14 11:47

06.09.14 12:07
Stefan02 

WGF-Nutzer Stufe 2

06.09.14 12:07
Stefan02 

WGF-Nutzer Stufe 2

Re: Idee? - Antrag auf Erlaubte Minisender

Nun zur Regelung, wie ich mir das Vorstellen könnte, eine "AM Freigabe" für die Allgemeinheit. Natürlich wäre die beste Regelung, wenn es eine Freigabe gäbe, für die Frequenzen - oder wenigstens Abschnitte davon (beispielsweise die Bereiche, wo vorher die Deutschen Sender waren), sodass jeder selber basteln kann...

Die Ideallösung:

Eine Freigabe der Bundesnetzagentur für Langwelle, und Mittelwelle, für das ganze Band, oder Teilbereiche davon. Dabei werden "Bastlerfreundliche" Regelungen erarbeitet. Beispielsweise "is egal was du machst- aber" auf Langwelle darf maximal 0,1W elektrische Leistung auf die Endstufe gehen, und die Antenne darf maixmal 2m lang sein. Mittelwelle - die Leistung die auf die Endstufe geht, darf maximal 50mW sein, die Antenne maximal 50cm lang sein... Das sind Werte, die selbst ein "Elektronikeinsteiger" der wenigstens über ein Multimeter verfügt einhalten kann. Klar, wir haben ja die "Peaks" in den Modulationsspitzen, aber dann leg&acute; ich halt als Einsteiger meinen Sender so aus, das er 10mW auf die Endstufe gibt, dann bin ich auch mit den "Peaks" im Sicheren Bereich. Außerdem würde soeine Regelung (die ein eigenes Amtsblatt erfordert) ganz neue Welten eröffnen im Bereich basteln. Moderatoren in div. Foren müssten nicht Zähneknirschend irgendwelche Beiträge über AM Modulatoren und Sender hinnehmen, sondern könnten besten Willens mit Diskutieren, Selbstbau Radios machen wieder mehr Spaß, da diese Erlaubniss sehr viele Experimente im Bereich "vom Sender zum Empfänger" ermöglichen würde.

Lösung 1

Die Freigabe ist wie oben erwähnt, allerdings gibt&acute;s die Auflage, das man die Amateurfunk Lizenz macht. Man macht dann also die Lizenz, und darf *dann* nach nachweisen des Fachwissens Sender für diese Bereich bauen. Nochmal, angaben wie "-15dbµA" kann netmal ein Bastler mit Spektrumanalysator nachweisen (eine teure Sonde + Ausrüstung würde hier fehlen, bei ner Grundausstattung). Angaben wie "maximal 1,50m Antenne, maximal 50mW elektrische Leistung zur Endstufe" kann auch jemand einhalten, der die "Kosmos Elektronik Grundkästen" einigermaßen aufmerksam durchgearbeitet hat.

Lösung 2

Es gibt eine "Broadcast Lizenz" das ist eine Prüfung, welche man Ablegen muss ähnlich wie die Amateurfunklizenz. Allerdings wird dann nicht der AFU Übliche "Kram" gefragt (Wie heist die Schicht die für die Reflexion sonstwas zuständig ist bla bla bla) sondern diese Prüfung hätte wieder einen Schwerpunkt auf Technische Fragen - Was macht ein Oberwellenfilter, wie dimensioniert man sowas etc pp - gleich aber - mit "fairen Fragen". Ich kann von einem Elektronikeinsteiger nicht etwas erwarten, was jmd aus&acute;m "Elektronik Studium" kann, zumal sich Oberwellenfilter und co ja Heutzutage eh im Internet vorrechnen lassen... Das in der AFU Einstiegslizenz ja auch Technische Sachen gefragt werden weis ich natürlich, aber seien wir doch mal ehrlich - das gilt natürlich nicht für alle - aber was für "Funkamateure" kommen oft dabei raus? Ich selber musste schon Schaltungen bauen, meistens Modulatoren, für lizensierte Funkamateure, weil sie selber mit der Materie hoffnungslos überfordert waren, und ich habe aus persönlichen Gründen (Obwohl schon sehr oft auch vom AFU Ortsverein angeworben) keine Amateurfunk Lizenz - und dennoch "jongliere" ich quasi mit solchen Schaltungen. Soetwas zu bauen ist für mich ein Klax und wie gesagt, ich habe mich nicht durch die Prüfung Klasse 3 gearbeitet.

Lösung 3

Die Bnetza erlaubt oben genannte Senderchen, aber diese muss man Bauen lassen (Industrie?). Ähnlich wie bei Funkkopfhörern

Lösung 4

Siehe Lösung 3, aber die Sender müssen angemeldet werden, und kosten eine Monatliche Gebühr von beispielsweise 10€

Am besten wäre halt eine Lösung die hauptsächlich Sachen beinhaltet (und auf Papier festgehalten wird) die "unsereins" das Selberbasteln leichter machen. Es ist einfach (schon lang) an der Zeit das hier mal eine Änderung der Gesetze stattfindet, denn wie weit komm ich schon mit 25mW (bei 50% Wirkungsgrad) auf Mittelwelle, mit einer angepassten 1,50m Antenne? 30Meter? "Oh, Wow"

Am besten wär&acute;s ja dann noch, wenn "Sie" uns im gleichen Athemzug noch 49m (also 5,9 bis 6,2Mhz) erlauben würden. Mit 1mW Ausgangsleistung am Sender und einer 1m langen Drahtantenne :P

Schaden tun&acute; wir damit keinem, und wir sind auch sicher keine Konkurrenz für irgendwelche Radiosender - aber - unsere Röhren, und Transistorradios spielen dann entlich nur unsere Lieblinksmusik ohne "faden/langweligen" Direkteingang am TA Anschluss oder ähnlichem.

Ganz ehrlich, ich vermisse Programmtechnisch keinen einzigen der AM oder LW Sender die abgeschaltet werden, dafür bin ich einfach nicht die Zielgruppe, aber ich finds vom Technischen Aspekt schade. Man sollte wie SAQ einen Sender aufheben, aus geschichtlichen Gründen, und wenigsetns 1x im Jahr für 2h einschalten.

PS: Anders als "Rettet unsere Radios" - der Erhalt eines MW Senders kostet sicher hundert Tausende Euro. Eine Frequenz "freige

Zuletzt bearbeitet am 06.09.14 12:09

06.09.14 14:12
wumpus 

Administrator

06.09.14 14:12
wumpus 

Administrator

Re: Idee? - Antrag auf Erlaubte Minisender

Hallo Stefan02,

ohne jetzt schon auf Deinen Vorschlag einzugehen, will ich die "hohen" Kosten eines MW- oder LW-Senders ansprechen, da Du das auch gemacht hast.

Ein Langwellensender hat hohe Kosten, ja das stimmt. ABER er versorgt je nach Tageszeit leicht 300 - 500 und mehr km Radius. Das selbe Gebiet mit UKW oder - noch schlimmer - mit DAB und seinem schlechten Wirkungsgrad braucht dafür deutlich mehr Sender, je nach Topographie ca. 10-20 Sender. Die kosten auch Geld und werden nicht kostenlos aufgebaut und betrieben. Hier hätte mich mal eine unabhängige Kostenanalyse interessiert. LW und MW klingen schlechter. Stimmt, aber für Info-Radio-Sender mit hohem Sprachanteil wäre das auch nicht der Punkt. Ich spreche das nur an, weil es eben nicht ganz so einfach ist, eine Funkübertragungstechnik klein zu reden.

Für EINEN LW-Rundfunksender gäbe es in Deutschland sicher noch ausreichend Zuhörer, wenn nicht seit vielen Jahren die Sendeanstalten diese AM-Technik nicht selbst konsequent totgeschwiegen hätten, von Werbung für LW und MW ganz zu schweigen.. Jetzt wundert man sich über zu wenig Hörer...


Zu den erlaubten Mini-Sendern für LW-MW-Rundfunk: Da rennst Du bei mir offene Türen ein. Ich bin auch der Meinung, dass es da irgend etwas in diese Richtung EU-weit geben könnte.



Gruß von Haus zu Haus
Rainer (Forumbetreiber)

06.09.14 14:18
WalterBar 

WGF-Premiumnutzer

06.09.14 14:18
WalterBar 

WGF-Premiumnutzer

Re: Idee? - Antrag auf Erlaubte Minisender

Stefan02:

Lösung 1

... Nochmal, angaben wie "-15dbµA" kann netmal ein Bastler mit Spektrumanalysator nachweisen (eine teure Sonde + Ausrüstung würde hier fehlen, bei ner Grundausstattung). ...


Hallo zusammen ...

denkbar ist in der Tat nur eine Lösung, die auf magnetische Kopplung basiert mit einem Sender samt Ferrit-/Rahmenantenne als Einheit. Dann muss eine Kleinserie her und ein akreditiertes Labor, das die Konformität bestätigt. Hat das Teil dann ein CE-Zeichen, steht dem Einsatz bei der gegenwärtige Vorschriftenlage eigentlich nichts mehr im Wege.

Gruss
Walter

06.09.14 19:58
Martin.M 

WGF-Premiumnutzer

06.09.14 19:58
Martin.M 

WGF-Premiumnutzer

Re: Idee? - Antrag auf Erlaubte Minisender

Die großen AM Sender sind unsere Stimme für die Welt.
Sie können auch in fernen Ländern, mit einfachsten Mitteln, und nahezu unzensierbar, gehört werden.
Mit der Abschaltung geht einher daß all die Menschen die das hören ausgesperrt werden und nurnoch die Stimmen von anderen empfangen können. Aus meiner Sicht ist es ein wesentlicher Teil unserer freien Demokratie, diese Stimme laut zu erheben und auf der ganzen Welt hörbar zu machen. Das was hiergeschieht ist keine Kostenersparnis sondern eine Farce, eine Zensur.
Daß wir hierzulande andere Medien nutzen können die höhere Qualität übertragen und werbewirksamer arbeiten können (Texte, bunte Bildchen oder gar aktive Vernetzung die das Erstellen von Nutzerprofilen erlaubt) bleibt dabei ganz außer Acht.
Und ja es stimmt, ein LW Sender benötigt 1MW. Das entspricht der Energiemenge von 10 fahrenden Autos der Mittelklasse.
Würde man einen vernünftigen Windgenerator (Nordex, Vestas oder was auch immer) dafür kaufen wäre der Sender satt versorgt mit (Öko-) Strom. Es handelt sich um eine Ausrede, die wahren Hintergründe sind völlig andere. Was ich wirklich nicht brauche ist eine "deutsche Welle" im Internet !

lG Martin

06.09.14 22:30
Mani

nicht registriert

06.09.14 22:30
Mani

nicht registriert

Re: Idee? - Antrag auf Erlaubte Minisender

Hallo zusammen!

Es wäre wirklich überlegenswert, eine "Petition" ins Leben zu rufen, wie es
Stephan02 vorgeschlagen hat....


Mani

06.09.14 23:01
joeberesf 

WGF-Premiumnutzer

06.09.14 23:01
joeberesf 

WGF-Premiumnutzer

Re: Idee? - Antrag auf Erlaubte Minisender

Hallo zusammen,

ja ich benutze auch einen dieser kleinen freien FM- Transmitter. Sogar für meine UKW
Detektorversuche war dieser geeignet. Der Tipp kam damals von Rainer. Für AM nutze ich einen
Mess- Sender. Bei meinem Typ kann ich ein analoges Signal einspeisen und somit mein
eigenes Programm in mono abstrahlen. Als Antenne nutze ich eine Rahmenspule. In der
Wohnung funktioniert das sehr gut.....Einen kleinen erlaubten AM- Transmitter hätte ich mir auch
immer gewünscht.

Beim Knallfunk (Mein jetziges Projekt) besteht übrigens eine ähnlich Problematik.

Gruß

Joerg

Zuletzt bearbeitet am 06.09.14 23:02

06.09.14 23:32
ingodergute 

Moderator

06.09.14 23:32
ingodergute 

Moderator

Re: Idee? - Antrag auf Erlaubte Minisender

Hallo zusammen,

Leidtragende fehlender weltweiter AM-Aussendung aus Deutschland sind (abgesehen von uns ewig gestrigen) neben Auslandsdeutschen Reisende (auch Dienstreisende), Journalisten vielleicht auch Soldaten. Würden alle Reisenunternehmen, die Deutsche befördern, sich an der Finanzierung beteiligen, dann könnte man bestimmt einen Sender (eine neue Deutsche Welle) betreiben, der dann neben Information und Magazinen auch ein wenig ansprechende Musik senden könnte - ein Vollprogramm eben und der im Katastrophenfall eine Kommunikationsreserve wäre, wofür er auch ein wenig aus dem Präventionstopf der Bundesregierung bekommen könnte.
Selbst ein (separater) Soldatensender wäre denkbar, schicken wir doch unsere Soldaten in immer entlegenere Winkel dieser Erde, um die gröbsten Fehler der Großmachtpolitik unserer Verbündeten auszumerzen oder den Zugang zu Rohstoffen zu sicher, die wir gern verbrauchen würden.

Aus eigener Erfahrung (Teilnahme an erfolglosen Petitionen u.a. gegen Stuttgart21) halte ich von Petitionen nichts mehr - einzige Chance sind Lobbyisten an der richtigen Stelle - das sieht die Sparlampenindustrie bestimmt genau so.

Viele Grüße

Ingo.

07.09.14 00:39
Mani

nicht registriert

07.09.14 00:39
Mani

nicht registriert

Re: Idee? - Antrag auf Erlaubte Minisender

Hallo Ingo!

Vielleicht sollte man trotzdem versuchen, etwas zu bewegen.

Man sollte sich mal aufraffen, einen entsprechenden
Petitions-Text zu generieren und diesen ins Netz zu stellen.

Schlimmer als jetzt kann es ja nicht mehr werden, oder?


Ich hoffe, da kommt auch was zu Stande


Liebe Grüsse
Mani

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