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Universal-Spannungswandler 3V -> 80V
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28.06.20 11:03
basteljero 

WGF-Nutzer Stufe 3

28.06.20 11:03
basteljero 

WGF-Nutzer Stufe 3

Re: Universal-Spannungswandler 3V -> 80V

Hallo,
Eine "Mosfet" - Frage in die Runde:
Es drängt sich auf anstelle des bewährten BD 245 einen modernen N-Mosfet (selbsperrend) z.B. im TO 220-Gehäuse
zu verwenden, um die Ansteuer-Leistung zu verringern.
Kann jemand konkret eine gängige 10 A bis 15 A -Type nennen, die mit möglichst wenig Steuerspannung
bei einem Strom von etwa 2 A nur geringe Schaltverluste hat?

Jens

Zuletzt bearbeitet am 28.06.20 11:08

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28.06.20 16:28
HB9 

WGF-Premiumnutzer

28.06.20 16:28
HB9 

WGF-Premiumnutzer

Re: Universal-Spannungswandler 3V -> 80V

Hallo Jens,

solche FETs gibt es wie Sand am Meer, z.B. bei ST oder IR oder Infineon (oder wie die Firmen gerade heissen...). Wenn du speziell nach niedriger Gatespannung sichen willst, wähle sogenannte 'Logic Level' FETs, die sind schon mit 5V oder sogar 3.3V voll durchgesteuert. Wenn man die Gatespannung vom Drain des anderen FETs ableitet, bekommt man zudem gratis eine Spannungsverdoppelung am Gate. Die Schaltverluste sind komplett vernachlässigbar, einerseits wegen der tiefen Schaltfrequenz und andererseits weil die interne Diode nicht leitet, wenn der FET abschalten soll, und es somit keine Sperrverzögerung gibt.
Für niedrigen Störpegel und hohen Wirkungsgrad sollte aber das Einschalten etwas gebremst werden, damit der FET nicht 'hart' einschaltet, sondern erst dann, wenn die Drainspannung bereits bei Null angelangt ist. Da FETs schneller schalten als Bipolartransistoren, ist das zu beachten. Zu frühes Einschalten sieht man auf dem Oszi, wenn die Drainspannung während dem Abfall plötzlich sehr steil abfällt, dabei gibt es meistens beim anderen FET einen Stör-Spike in der Drainspannung. Durch das verzögerte Einschalten wird auch sichergestellt, dass während dem Schaltvorgang nicht beide FETs eingeschaltet sind.

Gruss HB9

28.06.20 22:43
basteljero 

WGF-Nutzer Stufe 3

28.06.20 22:43
basteljero 

WGF-Nutzer Stufe 3

Re: Universal-Spannungswandler 3V -> 80V

Hallo "HB9"
Das mit der Spannungsverdopplung lasse ich mir mal durch den Kopf gehen...
Bisher war das Problem ja eher, die Ströme für die Basis bereitzustellen, und für höhere
Versorgungsspannungen würde man wohl besser Anzapfungen oder einen separaten
Trafo nehmen- oder eben einen Mosfet.
Auf jeden Fall danke für die Antwort, auch bezogen auf meine Frage "Loop"

Nachtrag 2020-07-01



Akku-Tiefentladeschutzschaltung und 80V-Überlast-Verhinderung :
"Start"-Taster überbrückt zum Starten des Wandlers jetzt einen Mosfet. Der würde
nur solange in Selbsthaltung bleiben, bis die Akku-Spannung unter etwa 3,4 V sinkt.
Überlastung des Wandlers (80V) schaltet genauso ab, weil dann die Steuerspannung für den Mosfet fehlt.
Der verwendete Hochspannungs-Mosfet muss aber noch durch geeignetere Type ersetzt werden, damit
die Schaltschwelle Lastunabhängiger wird und mehr Stromreserve zur Verfügung steht.
Entstörung:
Endlich auch auf LW (108kHz - 510 kHz) keine Störungen mehr feststellbar
(wenn man einen Ferritantennen-Empfänger zur Kontrolle bis ca. 30 cm an den offenen Aufbau heranführt).
Entspricht nun fast einem "normalen" AC/AC-Steckernetzteil.
Der verwendete Ringkern wurde geteilt und hat ca. 3cm Durchmesser. Daten unbekannt, aber hohes Gewicht
spricht für eine hohe Permeabilität.

Werde wohl bei meiner "BJZ-3V"-Schaltung mit Bipolar-Transistoren bleiben, hier die Signale, oben am Kollektor
(vor der Drossel), unten nach der Spule (Trafo-Wicklung). Die Impulse haben jew. eine Breite von 10ms =^ 50Hz.


Gruß
Jens

Zuletzt bearbeitet am 01.07.20 15:41

Datei-Anhänge
Wandler_3,6V--80V_10mA_2020-06-30.JPG Wandler_3,6V--80V_10mA_2020-06-30.JPG (1x)

Mime-Type: image/jpeg, 57 kB

Wandler_3,6V--80V_10mA_2020-07-01.JPG Wandler_3,6V--80V_10mA_2020-07-01.JPG (1x)

Mime-Type: image/jpeg, 68 kB

3--80V-Wandler Sign_2020-07-01.jpg 3--80V-Wandler Sign_2020-07-01.jpg

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