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EF183 (6K13P) als "Universalröhre"
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08.10.21 10:34
basteljero 

WGF-Premiumnutzer

08.10.21 10:34
basteljero 

WGF-Premiumnutzer

EF183 (6K13P) als "Universalröhre"

Moin,

In der Nachkriegszeit musste die Wehrmachtsröhre RV12P2000 als Ersatz für nicht
erhältliche zivile Typen dienen und war als universell verwendbare Röhre auch gut geeignet.
Derzeit wird die russische Version der EF183 mit in der russischen Version 6K13P günstig angeboten.
Ein Spezialist mit Spanngitter für geregelte ZF-Stufen im Fernseher.

Allerdings sehr steil (12 mA/V) und damit auch schwingfreudig, noch extremer als die EF85.
in ZF-Stufen wurde später dann anstelle der EF85 die gutmütigere EF89 eingesetzt.

Man kann die EF183 aber zähmen:
Ein nicht überbrückter g2-Widerstand von 330 Ohm reduziert die HF-Verstärkung für HF- oder
ZF-Stufen, wo sie als EF85-Ersatz schwingen würde.

Ein zusätzlicher g2-Vorwiderstand verringert den Anodenstrom und erhöht den Regelbereich,
weil die Schirmgitter-Spannung bei Regelung hochgleitet.
Die Unterschiede verschiedener Röhren gleichen sich dadurch ebenfalls noch aus, steile Röhren dieser Art werden
üblicherweise überkompensiert durch hohen Kathodenwiderstand und positive Steuergitter-Vorspannung.



Für kleine Kopfhörer-Endstufen kann man die Regel-Charakteristik durch nicht überbrückten
Kathodenwiderstand ausreichend linearisieren.

Allerdings ist die EF184 (ohne Regelgitter) natürlich besser geeignet.

In einem hergerichteten "Kommerziellen" Empfänger, der in miserablem Zustand war, konnten so
bis auf eine Ausnahme alle EF805S (EF85) und E180F preisgünstig durch die 6K13P ersetzt werden.

Als Ersatz für die Audion-Röhre im VE301w dann aber doch zu giftig, hier gingen weniger steile Röhren
wie EBF89 sehr gut.

Gruß
Jens

Zuletzt bearbeitet am 08.10.21 10:59

Datei-Anhänge
Prinzip_Entschärfung_EF183_2021-10-08.JPG Prinzip_Entschärfung_EF183_2021-10-08.JPG (109x)

Mime-Type: image/jpeg, 24 kB

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08.10.21 11:53
Reflex-Kalle 

WGF-Nutzer Stufe 3

08.10.21 11:53
Reflex-Kalle 

WGF-Nutzer Stufe 3

Re: EF183 (6K13P) als "Universalröhre"

Hi Jens,

weil du den Preis der EF183 und die EBF89 als Audion-Röhre erwähnt hast, die UBF89 wird auch sehr preiswert angeboten und mit ihrer ca. 19V Heizspannung dann mit einfachen Netzteilen auch sehr gut verwendbar. Ein preiswerter 2x18V ca. 4VA Trafo reicht da, um die UBF89 zu heizen und ca. 50V bzw. 1000V Betriebsspannung sind gleichzeitig mit einer Graetz- bzw. Vollwellenverdoppler-Gleichrichterschaltung leicht realisierbar.

Gruß

(Reflex-)Kalle

11.10.21 08:58
HB9 

WGF-Premiumnutzer

11.10.21 08:58
HB9 

WGF-Premiumnutzer

Re: EF183 (6K13P) als "Universalröhre"

Hallo zusammen,

basteljero:

Allerdings sehr steil (12 mA/V) und damit auch schwingfreudig, noch extremer als die EF85.
in ZF-Stufen wurde später dann anstelle der EF85 die gutmütigere EF89 eingesetzt.

Man kann die EF183 aber zähmen:
Ein nicht überbrückter g2-Widerstand von 330 Ohm reduziert die HF-Verstärkung für HF- oder
ZF-Stufen, wo sie als EF85-Ersatz schwingen würde.


Da bin ich nicht ganz einverstanden. Klar muss man bei einer steilen und damit hochverstärkenden Röhre etwas sauberer arbeiten, damit es nicht schwingt, aber die EF183 und EF184 sind in dieser Beziehung noch pflegeleicht. Die Steilheit ist ja auch nur wenig über der einer EL84 (etwa 11mA/V), und da hat ja auch kaum einer ein Problem.

Die EF85 wurde in den ZF-Stufen nicht wegen allfälliger Schwingneigung durch die später entwickelte EF89 ersetzt, sondern weil die EF89 einen wesentlich höheren Innenwiderstand hat als die EF85 und damit die AM-Bandfilter weniger dämpft. Die geringere Verstärkung wurde durch die höhere Steilheit der ECC85 gegenüber der ECC81 ausgeglichen.

Wenn man eine EF85 durch eine EF183 ersetzen will, muss man die Schirmgitter-Neutralisation anpassen, da die Kapazitäten der Röhren unterschiedlich sind. Wenn man das macht, arbeitet die EF183 genauso stabil und schwingfrei wie eine EF85 oder EF89 und hat mehr als doppelte Verstärkung.

Gruss HB9

11.10.21 10:07
Reflex-Kalle 

WGF-Nutzer Stufe 3

11.10.21 10:07
Reflex-Kalle 

WGF-Nutzer Stufe 3

Re: EF183 (6K13P) als "Universalröhre"

Ja, so ist es. Die Steilheit sagt (erstmal) nichts über die „Schwingfreudigkeit“ einer Röhre aus, nur dass die Schaltung oder deren Aufbau „schwingfreudig“ sein kann. Selbst die Videoendstufen-Pentoden mit ca. 20…30ma/V Steilheit der E/P(C)L200 bzw. E/P(F)L200 sind bei entsprechender Schaltunggsrealisierung ohne unerwünschter Schwingneigung.

Gruß

(Reflex-)Kalle

P.S.: Mit nur einer einzigen E/PFL200 kann man einem AM-Kleinsuper mit einer selbstschwingenden Mischstufe (F-System) und ZF-Stufe/NF-Endstufe (L-System) in Reflex-Schaltung realisieren. Ist zwar mit ca. 0,5…1W NF-Ausgangsleistung nicht der „Brüller“, reicht aber für „Zimmerlautstärke“. Auf Grund der hohen Steilheit des L-Systems braucht man dafür dann keine NF-Vorstufe.

12.10.21 10:51
basteljero 

WGF-Premiumnutzer

12.10.21 10:51
basteljero 

WGF-Premiumnutzer

Re: EF183 (6K13P) als "Universalröhre"

Hallo,
Was die grundsätzlich höhere Gefahr der Selbsterregung betrifft, hatte ich dunkel einen Artikel aus
der Funk-Technik 1954, Heft 3 in Erinnerung, Rubrik "Neue Rundfunkempfänger-Röhren"
(Suchbegriff: FT_1954_Heft_03_OCR.pdf)
Auf s.69 wird auf die EF89 eingegangen und den Zusammenhang der wichtigen Größen Steilheit und
Gitter-Anoden-Kapazität, insbesondere bei ZF-Verstärkern.

So ist das für maximal erreichbare Verstärkung wichtige Verhältnis (S/cga) bei der EF89 günstiger
als bei der EF85.
Da die EF183 gelegentlich für den Ersatz in Radio-ZF-Stufen genannt wird, eben der Tipp mit dem nicht
überbrückten 330Ohm-Widerstand zur Reduzierung der Steilheit und dem zusätzlichen, HF-mäßig abgeblockten
Vorwiderstand, welcher die Kennlinie etwas anpasst, Röhren-Unterschiede ausgleicht und die Schirmgitter-Spannung
erniedrigt.

Natürlich kann man mit der EF183 / 184 auch sehr gut ein Audion bauen, aber als Ersatz im VE erwiesen sich Röhren
mit geringerer Steilheit im Versuch als besser geeignet.

So konnten z.B. in diesem Projekt mit Käfigspule alle Typen mit geringerer Steilheit wie EBF80 oder die als
Triode geschaltete ECH81 verwendet werden.
https://www.wumpus-gollum-forum.de/forum...=406&page=2
Die EF183 (in Triodenschaltung) oder auch PC88 mit ihrer wesentlich höheren Verstärkung würden eine Anpassung
der Rückkopplungsspule (größerer Abstand / geringere Windungszahl) erfordern, die aber vorgegeben sind.

Dagegen läuft die 6K13P ohne Schaltungsänderung ganz hervorragend als Ersatz für die EF80 in einem rückgekoppelten
Anzeigeverstärker ("UBM"), wo wegen hoher NF-Verstärkung die Klingsicherheit eine große Rolle spielt.

Die Rückkopplung erstreckte sich bei beiden Röhren-Typen bei verschiedenen Röhren über unterschiedlich
großen Stellbereiche des Rückkoplungs-Potis.
Bei 0,75€/Stk. kann man sich da schon mal eine genügend große Anzahl von Röhren zulegen und entsprechend selektieren.

Schaltungen, die eine EF14 verwenden dürften mit der EF183 gut nachzubauen sein.
Für Audion Schaltungen, die für die weniger steile Röhren (AF7, RV12P2000 usw.) vorgesehen waren, dann
Röhren wie EBF80, die ebenfalls günstig erhältlich sind.

Nachtrag EF183 im Audion
Querverweise WGF:
"Audionvarianten" https://www.wumpus-gollum-forum.de/forum...=377&page=2
(Praktische Tests von HB9 mit verschiedenen Röhren, auch EF183, EF184 im Audion
"Audion-Rückkopplung" https://www.wumpus-gollum-forum.de/forum...=580&page=2
(Speziell Rückkopplung im Audion, auch EF183 "Vermeidung Huth-Kühn-Selbsterregung")
Gruß
Jens

Zuletzt bearbeitet am 18.10.21 16:04

12.10.21 13:03
HB9 

WGF-Premiumnutzer

12.10.21 13:03
HB9 

WGF-Premiumnutzer

Re: EF183 (6K13P) als "Universalröhre"

Hallo zusammen,

für den Einsatz der EF183 in ZF- (oder HF-) Verstärkern sollte man sie neutralisieren, am besten geht das mit der Schirmgitter-Neutralisation: https://www.wumpus-gollum-forum.de/forum...&thread=532
Gegen 'wilde' Schwingungen durch unsauberen Schaltungsaufbau hilft das allerdings nicht...

Auch die EF89 wird in ZF-Stufen neutralisiert, neben der Verhinderung von wilden Schwingungen bewirkt die Neutralisation auch, dass die Resonanzkurven der Bandfilter nicht verzerrt werden, was vor allem für FM relevant ist. Im Gegensatz zu Dämpfungswiderständen oder anderen Schaltmitteln zur Reduktion der Verstärkung (was den Einsatz einer hochverstärkenden Röhre an sich fragwürdig macht) reduziert die Neutralisation die Verstärkung nicht, sie wird sogar leicht erhöht, da die durch die Gitter-/Anodenkapazität gebildete Gegenkopplung entfällt.

Für den Einsatz in Audionen sehe ich den Vorteil der EF183 (oder besser EF184) vor allem im Spanngitter, das die sonst häufig problematische Mikrofonie unterbindet. Ansonsten hat man von der Steilheit nicht mehr viel bei den üblichen Arbeitspunkten, insbesondere dem sehr niedrigen Anodenstrom.

Gruss HB9

16.11.21 19:32
basteljero 

WGF-Premiumnutzer

16.11.21 19:32
basteljero 

WGF-Premiumnutzer

Versuch EF183 (6K13P) als Fotozelle

Moin,
Heute musste sich die (ungebrauchte / NOS) 6K13P als Fotozelle zweckentfremden lassen.

Beim Stöbern im Netz nämlich auf den Artikel "Die Elektronenröhre als Fotozelle" aus der Funkschau 1953,
Heft 6 gestoßen. Das musste natürlich nachgebastelt werden...

Das Abschirmblech arbeitet als Fotokathode, es gibt Elektronen ab, wenn durch das seitliche Loch "gegenüber der Anode"
Licht aus einer 40W-Glühlampe eintritt.
Die Elektronen werden von der Anode und vom Bremsgitter (das dem Abschirmblech recht nahe liegt) angezogen.

Bei der Abgabe der Elektronen wird das Schirmblech um etwa 0,1V positiver, ebenso das mit ihm verbundene
Steuergitter. Das erzeugt einen Spannungsabfall an der Anode, so dass das Glimmlämpchen erlischt.
Wegen der geringen Spannungsänderung am Steuergitter ist dessen Versorgungsspannung stabilisiert.
Die Spannungsverdopplung ergibt genügend Einstell-Reserve.
Die Schirmgitterspannung ist ebenfalls stabilisiert, damit sie nicht hochgleitet und so der Spannungsänderung
am Steuergitter entgegenwirkt.

Wegen der im Artikel erwähnten Brummempfindlichkeit ist eine Abschirmung aus dünnem Dosenblech um die
Röhre gelegt. Der Heizpin neben dem pin für die Schirmung ist auf Masse gelegt.
Die Schaltung funktionierte auch mit EF80, EF85. Nicht aber mit sichtlich stark gebrauchten Röhren.

Gruß
Jens

Zuletzt bearbeitet am 16.11.21 19:51

Datei-Anhänge
EF183_als_Fotozelle_2021-11-16.JPG EF183_als_Fotozelle_2021-11-16.JPG (52x)

Mime-Type: image/jpeg, 77 kB

16.11.21 21:12
NorbertWerner 

WGF-Premiumnutzer

16.11.21 21:12
NorbertWerner 

WGF-Premiumnutzer

Re: EF183 (6K13P) als "Universalröhre"

Hallo Jens,

das ist eine interessante Schaltung. Anode, Bremsgitter und G2 sind 'hochgelegt',
wodurch man ein Potential zur Kathode und G1 aufbaut. Was ich nur nicht verstehe, das ist der 'Dynodenanschluss'. Diese Zeichen werden bei Photomultipliern verwendet.
Interessant wäre das Potential, das an G1 ansteht, denn ein Sekundäremissionseffekt kann nur auftreten, wenn die Dynode
(deutlich) positiver ist als die Kathode.
Der Photoeffekt ist abhängig von der Beschichtung der Elektroden. Diese degradiert über die Zeit, somit wird die
Röhre 'unempfindlicher' auf Licht. Es kann aber auch sein, dass unterschiedliche Beschichtungen verwendet werden,
die auf den Wellenlängenbereich der Belichtung unterschiedlich 'reagieren'.


Gruss
Norbert

17.11.21 17:47
basteljero 

WGF-Premiumnutzer

17.11.21 17:47
basteljero 

WGF-Premiumnutzer

Re: EF183 (6K13P) als Fotozelle

Hallo Norbert,
Der Artikel in der Funkschau verwendet den Begriff "Fotokathode" und erklärt:

Zitieren:
Bei genügend kurzwelliger Belichtung
treten aus allen Metalloberflächen im Vakuum Elektronen aus. Während bei Kupfer oder Eisen ultraviolette
Strahlen nötig sind, zeigen die Alkalimetalle den lichtelektrischen Effekt auch bei sichtbarem Licht.
Die Cäsium- oder Kaliumschichten der modernen Fotozellen haben das Maximum ihrer Empfindlichkeit
sogar bei rotem oder infrarotem Licht. Ähnlich verhalten sich die Erdkalimetalle, wie Barium und Strontium
und ihre Oxyde.
Die emittierende Katodenschicht moderner Elektronenröhren besteht aber aus Bariumoxyd.
Die Schaltung noch etwas optimiert :
Das Bremsgitter (welches als Fotoanode arbeitet), hat eine noch höhere Spannung bekommen.
Es hat einen großen Abstand von der Kathode und sein Einfluss ist gering auf die Elektroden
Kathode, Steuergitter und Anode: Diese arbeiten als Pentode mit hoher Verstärkung.

Die Anzeige-Glimmlampe (jetzt als Blinker) ist wesentlich besser zu erkennen bei starkem Licht im Freien.
Sie hat bei Dunkelheit eine hohe, bei normaler Raumbeleuchtung eine langsame Blinkfrequenz.
Direkt am Fenster ist die Glimmlampe dann aus.
Mit dem Poti kann jetzt erneut eine schnelle Blinkfrequenz erzeugt werden und man sieht den starken Einfluss
der Isolierverglasung des Fensters gegenüber dem freien Tageslicht.
Damit die Schaltung auch bei völliger Dunkelheit startet, ist in die Stabilisierungs-Kette eine weitere Glimmlampe
eingeschaltet. Sie beleuchtet die Anzeige-Glimmlampe und sorgt durch ständige Vor-Ionisierung in dieser für einen
gleichbleibenden Zündzeitpunkt unabhängig vom Umgebungslicht.


Zur Verdeutlichung eingezeichnet:
Der gelbe Pfeil stellt das einfallende Licht dar, welches Elektronen auf der Innenseite des Abschirm-Bleches freisetzt.
Durch die Sogwirkung vom stark positiven Bremsgitter und der Anode werden sie angezogen, es fließt ein sehr kleiner
Strom (roter Pfeil).
Dieser erzeugt an dem sehr hohen 47M-Ohm-Widerstand (Die lagen seit 30 Jahren ungebraucht im Sortierkasten)
einen Strom : Die "Abschirmblech-Fotokathode" wird positiver und verändert die Steuergitter-Spannung entsprechend.

Der rechten Schaltplan zeigt eine Erweiterung :
Es kann eine EL83/PL83 mit "offenem Anodenblech" eingesetzt werden, die Kathode dient als Fotokathode.
Die Schirmung der EF183 ist bei gesteckter PL83 über den Heizfaden auf Masse gelegt, damit die Beleuchtung
durch die Heizung der EF183 die gesteigerte Empfindlichkeit dieser 2. Variante nicht wieder verringert.

Eine ganz erhebliche Empfindlichkeits-Steigerung brachte die zusätzliche Verwendung von Schirmgitter und Anode
als Fotokathode. Die Schirmung wurde ebenfalls mit angeschlossen, da der Artikel in der Funkschau anmerkt,
dass sich die mit der Getterpille verbundene Elektrode besonders als Fotokathode eignen dürfte.

Die Spannungsverdopplung musste wieder eingebaut werden, trotzdem reichte der Einstellbereich nicht aus,
als die PL83 direkt auf die Abendsonne ausgerichtet wurde.


Die 6K13P gibt es übrigens immer noch beim "Pollin" für kleines Geld.
Der Artikel in der Funkschau,1953 Heft 6 unter anderem "nvhr.nl/frameset.htm?bibliotheek.asp&ContentFrame",
bei "Schrijver" dann "Funkschau" eingeben.
Die EF183 wird in der "Funk-Technik" von 1960, Heft 9 vorgestellt (Mit Foto einer geöffneten EF183)
bei "Schrijver" dann "Funk-Technik" eingeben

Gruß
Jens

Zuletzt bearbeitet am 19.11.21 21:22

Datei-Anhänge
EF183_als_Fotozelle-Blinkschaltung_2-Varanten_2021-11-18.jpg EF183_als_Fotozelle-Blinkschaltung_2-Varanten_2021-11-18.jpg (54x)

Mime-Type: image/jpeg, 141 kB

EF183_als_Fotozellenverstärker_mit_PL83_2021-11-19.JPG EF183_als_Fotozellenverstärker_mit_PL83_2021-11-19.JPG (44x)

Mime-Type: image/jpeg, 82 kB

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