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Wumpus-Gollum-Forum von "Welt der Radios".
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Blick auf Schaltbild des Sachsenwerk Olympia Reflex G
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29.03.24 12:30
wumpus 

Administrator

29.03.24 12:30
wumpus 

Administrator

Blick auf Schaltbild des Sachsenwerk Olympia Reflex G

Hallo zusammen,

Reflexempfänger waren irgendwie sparsame Radios, denn sie sparten eben ein Röhre ein, indem eine der eingebauten Röhren doppelt genutzt wurde. Typisch war z.B. die Nutzung der HF-Eingangsröhre gleichzeitig als NF-Verstärker. So auch beim Sachsenwerk Olympia Reflex G.

Das ist ein rückgekoppelter Geradeaus-Empfänger, der allerdings keine Audiongleichrichtung nutzt, sondern eine eigene Gleichrichterröhre BB1 zur Anodengleichrichtung verwendet. Das an der Anode des einen Systems der BB1 anliegende demodulierte Signal wird zurück zur RENS 1884 geleitet, die ja zuvor die HF des Eingangkreises verstärkt hat. Nachdem in dieser RENS1884 nun auch die NF verstärkt wird, gelangt das Signal zur NF-Endröhre RENS1823d und von dort zum Lautsprecher.

Das Radio ist ein reines Gleichstromgerät, also kein Allströmer oder Wechselströmer. Das Stromnetz steht also "hart" im Gerät und gibt leider auch galvanisch gekoppelt das hochohmige Lautsprecher-Signal nach draussen weiter, wenn dort ein solcher angeschlossen wird, nicht ungefährlich.

Weiter gibt es eine "Netzantenne", die sich nur mit einem Kondensator zum Antenneneingang trennt, nicht ungefährlich.

Weiter kommt es bei Gleichstromnetzen darauf an, wie herum der Netzstecker in der Steckdose steckt.

Das zweite Strecke der BB1 wird nicht benötigt und ist kurz geschlossen. Das Radio hat 3 Wellenbereiche und einen TA-Anschluß, der über 2 Kondensatoren galvanisch vom Netz getrennt ist, auch nicht ganz ungefährlich ...

Eine heute aus Sicherheitsaspekten nicht mehr ganz zeitgemäße Schaltung. Trotzdem eine einfache interessante Schaltung,

Das Netzteil auch für eine zweite Netzspannung anpassbar. Erdanschluß über Trennkondensator.

Habe ich etwas vergessen?




Grüße von Haus zu Haus
Rainer, DC7BJ (Forumbetreiber)

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Zuletzt bearbeitet am 29.03.24 12:32

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sachsenwerk-olympia-reflex-g-schaltbild.jpg sachsenwerk-olympia-reflex-g-schaltbild.jpg (15x)

Mime-Type: image/jpeg, 267 kB

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29.03.24 14:09
AndreAdrian 

WGF-Nutzer Stufe 2

29.03.24 14:09
AndreAdrian 

WGF-Nutzer Stufe 2

Re: Blick auf Schaltbild des Sachsenwerk Olympia Reflex G

Zitieren:
Wumpus: Habe ich etwas vergessen?
Der Schalter 7 ist interessant. Geschlossen wird er nur bei Kurzwelle Betrieb. Kathodenstrom 1.4mA und die Kathodenwiderstände 250ohm, 500ohm 700ohm ergeben eine Kathodenspannung von 2V. Das sollte lineraren Betrieb (Klasse A) der ersten Röhre ergeben. Nur was sind die Verhältnisse bei Kurzwelle? Und kleine Frage: der 700ohm Widerstand wird auch für die Demodulatordiode benutzt. Was dürfte der Strom durch diese Diode sein. Einige Mikroampere?

DL1ADR

Zuletzt bearbeitet am 29.03.24 14:10

29.03.24 15:55
WoHo 

WGF-Premiumnutzer

29.03.24 15:55
WoHo 

WGF-Premiumnutzer

Re: Blick auf Schaltbild des Sachsenwerk Olympia Reflex G

Zitieren:
Erdanschluß über Trennkondensator.
Habe ich etwas vergessen?

Hallo Radiofreunde.

Rainer hat nichts vergessen.
Wohl hat der Schaltbildzeichner den Trennkondensator am Antennenanschluss vergessen!



Wir wissen alle, die Schaltbildsammlungen sind selten ohne Fehler.
Zur Zeit habe ich den Körting 38SB 4347GW zur Reparatur. In einem Schaltbild wurde der Erdanschluss auch ohne Trennkondensator dargestellt!

Na dann, frohe Ostern!
Gruß aus NL, Wolfgang

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Olympia-Reflex-G-.jpg Olympia-Reflex-G-.jpg (11x)

Mime-Type: image/jpeg, 112 kB

29.03.24 22:06
AndreAdrian 

WGF-Nutzer Stufe 2

29.03.24 22:06
AndreAdrian 

WGF-Nutzer Stufe 2

Re: Blick auf Schaltbild des Sachsenwerk Olympia Reflex G

Zitieren:
basteljero: Auf KW wird die empfindlichere Audion-Schaltung benutzt
Dann ist der Empfänger ein Reflex/Audion. Diesen Begriff habe ich schon gehört, aber noch kein Schaltbild gesehen. Und in der Beschreibung wurde auch nicht gesagt, das es eine Umschaltung zwischen Reflex und Audion Betrieb gibt.

DL1ADR

Zuletzt bearbeitet am 29.03.24 22:07

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