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Wumpus-Gollum-Forum von "Welt der Radios".
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Labornetzgerät, GPP Serie
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17.10.21 11:06
Martin.M 

WGF-Premiumnutzer

17.10.21 11:06
Martin.M 

WGF-Premiumnutzer

Labornetzgerät, GPP Serie

hallo alle,

Gwinstek GPP4323 Bj. 2021
4-kanaliges DC Labornetzgerät, 2x 0-32V 3.2A + 1x 0-15V 1,1A + 1x 0-5V 1,1A
Analog geregeltes Trafonetzteil mit digitaler Front, aufwändig verarbeitet, hoch auflösend,
schnell und rauscharm. USB hat es , fernsteuerbar.
Nebenher kann es auch Recording (Verlauf über eine Zeit), und programmierte Abläufe wie zB Rampe.

lG Martin

Datei-Anhänge
gpp7.jpg gpp7.jpg (42x)

Mime-Type: image/jpeg, 279 kB

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17.10.21 13:03
Reflex-Kalle 

WGF-Nutzer Stufe 3

17.10.21 13:03
Reflex-Kalle 

WGF-Nutzer Stufe 3

Re: Labornetzgerät, GPP Serie

Danke Martin fürs Zeigen.

Was es nicht alles gibt.

Gruß

(Reflex-)Kalle

29.11.21 07:55
Martin.M 

WGF-Premiumnutzer

29.11.21 07:55
Martin.M 

WGF-Premiumnutzer

Re: Labornetzgerät, GPP Serie

hallo alle,

ist schon eine feine Sache dieses übel teure Gerät.
Wie bei so ziemlich allen Dingen gibts auch hier wieder Dinge die in dieser Liga nicht wirklich sein müssen.
Ich erwähne die kurz, damit potentielle Käufer wissen was sie zu erwarten haben.

Zur Konstruktion.
Bei vier Stellen hinter dem Komma !! ist die Rechtfertigung für Guard-Buchsen vorhanden. Diese hat das Gerät allerdings NICHT.
Sie machen insofern Sinn daß der Spannungsabfall auch auf guten dickeren Kabeln groß genug sein kann um einen ,0000 Messwert hinten zu verändern.

Es gibt wohl eine interne Vorlast.
Das Netzgerät scheint Vorbelastungswiderstände in jedem Kanal zu besitzen. Blöderweise wird der geringe Strom den die ziehen mit gemessen, es zeigt also Strom an wenn garkein Verbraucher angeschlossen ist. Bei einem Microprozessorgeregelten System sollte es eigentlich kein Problem sein das intern zu korrigieren, hat man aber nicht gemacht. Also current offset bis zu 1mA je nach eingestellter Spannung, dieser ist mit dem realen Verbrauch angeschlossener Dinge zu verrechnen. Wohlgemerkt im Bereich der Erbsenzählerei.

Bei eingestellter Strombegrenzung von weniger als 5mA kommt es in den Bereich wo man sich nichtmehr drauf verlassen kann. Die Angabe " 0 - bis " ist also beim Strom nicht ganz korrekt. Abhilfe schafft eine zusätzliche kleine Last parallel zum Verbraucher, so kann der Gesammtverbrauch begrenzt werden der - hoch genug - dann problemlos begrenzbar ist.

Und zuguterletzt: die hier verbauten Sicherheits-Bananenbuchsen gefallen mir nicht so gut wie die in der US-Version verbauten Binding Post, normale Bananenbuchsen mit Klemmung. Ebenso die vier beiliegenden Kabel, sie haben ausgangsseitig Krokodilklemmen, da wären Stecker wünschenswert gewesen um beliebige Dinge wie Krokodile, Klepse oder sonstwas damit zu nutzen.

Das Lüfter ist fast unhörbar leise, er wird nur bei hoher Belastung hochgeregelt und ist auch dann noch nicht wirklich lästig.
Die Digitalausgabe ohne analogen Balken ist bei schwankenden Strömen nervig. Hier macht es dann Sinn in den Oszimodus zu wechseln und sich das als Strom/Zeit-Verlaufsdiagramm in Echtzeit zu betrachten.

Es gibt noch eine Vielzahl anderer Funktionen die ich selber auch erst studieren muß um sie beschreiben zu können.

Zusammengefasst: Diese Netzgeräte sind schon obere Liga, Laborklasse. Sie sind als guter Preis/Leistungs-Kompromiss zu den gänzlich unbezahlbaren Sachen wie zB. Keithley. Für das kleine Heimlabor auf jeden Fall mehr als ausreichend.
Deutlich preiswerter sind Geräte mit LED Displays, sie bieten nur die Grundfunktion des geregelten Netzgeräts, dafür hat man die Versorgung zu ca einem Drittel des Preises realisiert. Als Beispiel sei hier genannt: Stamos Soldering.

lG Martin

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