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Wumpus Gollum Forum von
Wumpus Welt der (alten) Radios
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Künstliche intelligenz in Suchmaschinen und deren Bedienung
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23.03.26 15:57
basteljero 

500 und mehr Punkte

23.03.26 15:57
basteljero 

500 und mehr Punkte

Künstliche intelligenz in Suchmaschinen und deren Bedienung

Moin,
Bisher habe ich mich immer sehr geärgert, dass die KI-basierte suche über "google"
teilweise wirre Begriffe lieferte.
Teilweise wurden Artikel vorgegaukelt, die in der genannten Funkschau-Ausgabe überhaupt
nicht vorhanden waren.

Grund war wohl, dass irgendwo im Netz irgend jemand geschrieben hatte, dass in der betreffenden
Ausgabe ein solcher Artikel existiere, und die KI überprüft das wohl nur, wenn man sie gezielt
dazu auffordert.
--"Sie haben recht, Ich muss mich entschuldigen, es existiert tatsächlich kein ..."

Es wurde auch ein Beitrag in diesem Forum ausgegeben, und hier stimmte aber die Angabe
"Funkschau 1943 Heft 8-9", Der Artikel lautet: "Anregungen zum Detektorempfang".
Bei einem Tippfehler etc. hätte die KI-Suche vermutlich ein falsches Ergebnis geliefert.

Aber immerhin kann die KI "verstehen" was gemeint ist, und das offensichtlich um so besser, je
mehr die Anfrage in "einfacher Sprache" und kurzen Sätzen gehalten ist.

Beispiel:
Hier wurde gestern ein Radio mit einem Kupferoxidul-AM-ZF-Gleichrichter besprochen.
https://www.wumpus-gollum-forum.de/forum...&thread=432

Nun habe ich keinen, wollte aber trotzdem wissen, wie empfindlich bzw. unempfindlich
die Dinger im vergleich zur Röhrendiode sind.

In folgender Weise versucht, in noch kürzeren Sätzen zu formulieren und den
Suchbereich soweit als möglich einzugrenzen:


Er muss also genau "wisssen", was man will -und was man nicht will:



So wird die KI ein wirklich brauchbares Instrument bei der Artikelsuche.
Denn nur über den Suchbegriff "Sirutor" zu gehen, würde sehr viel zeit in Anspruch nehmen,
wegen der vielen Inserate in den Zeitschriften beispielsweise "Nur im Tausch : biete Sirutor.."

Gruß
Jens

Zuletzt bearbeitet am 23.03.26 17:47

Datei-Anhänge
Google-KI-Sirutor-Test 2026-03-23 .jpg Google-KI-Sirutor-Test 2026-03-23 .jpg (7x)

Mime-Type: image/jpeg, 64 kB

Google-KI-Sirutor-Test II 2026-03-23 .jpg Google-KI-Sirutor-Test II 2026-03-23 .jpg (10x)

Mime-Type: image/jpeg, 143 kB

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Gestern 19:09
Matu 

500 und mehr Punkte

Gestern 19:09
Matu 

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Re: Künstliche intelligenz in Suchmaschinen und deren Bedienung

Das ist meine Antwort der KI die ich benutze

Frage: Wie empfindlich ist ein Kupferoxidul-AM-ZF-Gleichrichter gegenüber einer Röhrendiode?

Wenn man richtig fragt bekommt man auch im allgemeinen eine vernünftige Antwort.


Beim Vergleich eines historischen Kupferoxidul-Gleichrichters (oft als „Sirutor“ in alten Radios bekannt) mit einer klassischen Röhrendiode (wie der EB91 oder dem Diodenteil einer EABC80) für die AM-Demodulation gibt es signifikante Unterschiede in der Empfindlichkeit und im Verhalten.

Hier ist der direkte Vergleich der beiden Technologien:
1. Die Schwellspannung (Anlaufspannung)Dies ist der entscheidende Faktor für die „Empfindlichkeit“ gegenüber kleinen Signalen:Röhrendiode: Sie besitzt eine sehr klare Kennlinie, benötigt aber eine gewisse Mindestamplitude, um die Raumladung zu überwinden. Da die Kathode geheizt ist, fließen bereits ohne Signal einige Elektronen (Anlaufstrom). In der Praxis ist sie sehr effizient bei Signalen im Volt-Bereich.Kupferoxidul-Gleichrichter: Er hat eine sehr niedrige Schwellspannung. Das bedeutet, er beginnt bereits bei deutlich kleineren Spannungen (ca. 0,2 V bis 0,3 V) gleichzurichten als eine klassische Röhrendiode ohne Vorspannung. In der Theorie wirkt er daher bei sehr schwachen Signalen zunächst „empfindlicher“.

2. Der Sperrwiderstand und Rückstrom
Hier liegt der große Schwachpunkt des Kupferoxidul-Elements:Röhrendiode:
Im gesperrten Zustand ist der Widerstand nahezu unendlich (Vakuum). Es fließt praktisch kein Rückstrom. Das sorgt für eine sehr saubere Trennung der Halbschwellen und eine hohe Richtspannung.
Kupferoxidul: Dieser Festkörpergleichrichter hat einen endlichen Sperrwiderstand. Ein Teil des Stroms fließt also in die falsche Richtung zurück. Dies dämpft den Schwingkreis der Zwischenfrequenz (ZF) erheblich stärker als eine Röhre. Durch diese Bedämpfung sinkt die Güte des Filters, was den Selektionsvorteil und die effektive Spannung am Demodulator wieder reduziert.

3. Frequenzverhalten und Kapazität:
Röhrendiode: Die Eigenkapazität ist extrem gering (wenige pF), was sie ideal für hohe ZF-Frequenzen macht. Kupferoxidul: Die Schichten wirken wie ein Kondensator mit relativ hoher Kapazität. Bei höheren Frequenzen (typische ZF von 455 kHz oder 468 kHz) wirkt diese Kapazität wie ein Shunt, der das Signal am Gleichrichter vorbeileitet. Die Effizienz sinkt also mit steigender Frequenz rapide.

Zusammenfassung der Vor- und Nachteile:

MerkmalKupferoxidul (Sirutor) Röhrendiode Schwellspannung Niedrig , (gut für Kleinsignale)Höher (Anlaufstrom beachten)

Sperrwiderstand Mäßig (verursacht Dämpfung)Exzellent (fast ideal)HF-EignungBegrenzt durch Eigenkapazität Sehr gut
Linearität: Eher schlecht bei kleinen Signalen Sehr gut, sobald Schwellwert erreicht

Lebensdauer: Alterungsanfällig (Sperrschicht)Begrenzt durch Heizfaden/Emission

Fazit:Obwohl der Kupferoxidul-Gleichrichter bei extrem schwachen Spannungen früher „anspricht“, ist die Röhrendiode in der Summe überlegen. Sie belastet den ZF-Kreis weniger und liefert eine linearere NF-Spannung.

Der Kupferoxidul-Gleichrichter wurde früher oft aus Kostengründen oder zur Platzersparnis (keine Heizung nötig) eingesetzt, verlor aber mit der Einführung von kombinierten Röhren (wie der EABC80) an Bedeutung, bevor er schließlich durch die Germaniumdiode (z. B. AA119) komplett ersetzt wurde.

Wäre es für Sie hilfreich, wenn ich die Schaltung eines typischen AM-Demodulators mit einer Röhrendiode skizziere, um die Filterankopplung zu verdeutlichen?

Antwort Ende!

Ich finde das Ergebnis der KI ist gar nicht schlecht..... 73 Matu

Zuletzt bearbeitet am 26.03.26 19:13

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