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Frage: Messmethode der Röhrenrpüfer
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25.05.09 09:01
oldeurope

nicht registriert

25.05.09 09:01
oldeurope

nicht registriert

Re: Frage: Messmethode der Röhrenrpüfer

DC1MF:
...
Eine Steilheitsmessung sollte möglich sein, um die Restlebensdauer der Röhre bestimmen zu können.
Alles andere liegt im Ermessen des Benutzers.

Mit freundlichen Grüßen aus Fraham
Helmut

Hallo Helmut,
ich denke nicht, dass man von der Steilheitsmessung auf die Restlebensdauer einer Röhre schließen kann.
Nach meiner Erfahrung sind Röhren häufig deshalb schlecht geworden, weil der Apparat einen Fehler hat. Repariert man diesen, erholt sich die Röhre in der Regel wieder. Man muss also in Zeitintervallen die Röhre prüfen und aus der Tendenz kann man dann evtl. auf die Lebensdauer schliessen.

Gruß Darius

PS: Noch etwas zur Steilheit was mir als "Trioden-Hifi-Freund" wichtig ist. In einem gut ausgeführten Trioden Schaltungsdesign ("Faktor" >4), spielt die Steilheit der Triode eine untergeordnete Rolle. Ich bin immer wieder darüber überrascht wieviele Leute glauben, man müsse mit der Gitterspannung den Anodenstrom steuern. Aber das ist ein anderes Thema. ...

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25.05.09 11:28
Kabelfinder 

WGF-Nutzer Stufe 2

25.05.09 11:28
Kabelfinder 

WGF-Nutzer Stufe 2

Re: Frage: Messmethode der Röhrenrpüfer

Hallo oldeuropa,
wie sieht es mit einer Impulsebelastung aus?
Einen Impuls, Wartezeit und dann wieder einen, usw.
Da die Kathode einen mechanischen Anteil hat (Wärme), könnte man aus der Tendenz auf die "Güte" der Kathode schließen?

Sicherlich gilt das vermehrt bei Endröhren, HF- und ZF Röhren könnten bei z.B.: mit 1 MHz getestet werden. Wenn der Ocsi "anspringt", im Vergleich, ist die Schwingungsamplitude von der Röhre abhängig?

Grüße an alle

Kabelfinder

25.05.09 12:53
oldeurope

nicht registriert

25.05.09 12:53
oldeurope

nicht registriert

Re: Frage: Messmethode der Röhrenrpüfer

oldeurope:
Man muss also in Zeitintervallen die Röhre prüfen und aus der Tendenz kann man dann evtl. auf die Lebensdauer schliessen.

Hallo Kabelfinder,

damit ist gemeint, alle paar Tage/Wochen Betriebszeit Kontrollmessungen durchzuführen.

Gruß Darius

25.05.09 13:56
lasse.ljungadal

nicht registriert

25.05.09 13:56
lasse.ljungadal

nicht registriert

Re: Frage: Messmethode der Röhrenrpüfer

Hallo Darius,
hallo zusammen,

obwohl ich einige Radioröhren als Ersatzteile habe, verstehen ich von Röhrenpilzen im Wald mehr, als von Radioröhren.

Nun könnte man sich das ausführliche Wissen aneignen,weil der deutsche Röhrenexperte Dipl.Ing. Wolfgang Scharschmidt gerade im Funk-Verlag Bernhard Hein eine 5-bändige Bücherreihe über die Technikgeschichte der Elektronenröhre ("Röhrenhistorie") herausgegeben hat.

Die Buchreihe ist schon längst vergriffen und der Verlag denkt an eine Neuauflage.

Trotzdem stoße ich bei dem heutigen Thema (Lebensdauer usw.) sofort auf eine interessante Frage.

In Band I schreibt er (h. Scharschmidt) unter "Zuverlässigkeitskriterien" -bestimmend für Qualität und Lebensdauer einer Röhre-, dass die Triode PTT301 (die Cett-Röhre) von CSF Frankreich eine garantierte Lebensdauer von 100.000 Betriebsstunden hat und auch für den Seekabeleinsatz konzipiert wurde. Normale Oxidkatodenröhren und Langlebensdauerröhren hätten je nach Typ und Anwendung dagegen nur eine Lebensdauer von 10.000 bis 30.000 Betriebsstunden.

Ist Dir diese Röhre bekannt und kann man der Aussage von H. Scharschmidt tatsächlich glauben ?

Herzliche Grüße
Peter

Radiotechnik und Rundfunkempfang sind die größten Erfindungen des
vorherigen Jahrhunderts und bleiben uns trotz heutiger Digitalisierung
lange erhalten.

25.05.09 17:12
oldeurope

nicht registriert

25.05.09 17:12
oldeurope

nicht registriert

Re: Frage: Messmethode der Röhrenrpüfer

Hallo Peter,
keine Ahnung.
Aber: 1h x 24h/1Tag x 356 Tage/1Jahr x 10Jahre/1Dekade = 87600h
10 Jahre im Dauerbetrieb sind realistisch. Du kennst sicher die Fluoreszensdisplays (Uhr etc. von Videorecordern), das sind Röhren mit direkt geheizten Oxydkatoden. Ich kenne welche die über 20 Jahre im Dauerbetrieb arbeiten.

Gruß Darius

25.05.09 19:36
lasse.ljungadal

nicht registriert

25.05.09 19:36
lasse.ljungadal

nicht registriert

Re: Frage: Messmethode der Röhrenrpüfer

Hallo Darius,

danke für die schnelle Antwort und Deine Einschätzung !

Ich wundere mich eben doch immer wieder über Radio-Oldies mit originalen Röhren, die hinsichtlich der Funktionen keine Schwierigkeiten bereiten.

Herzliche Grüße
Peter

Radiotechnik und Rundfunkempfang sind die größten Erfindungen des
vorherigen Jahrhunderts und bleiben uns trotz heutiger Digitalisierung
lange erhalten.

25.05.09 19:48
Kabelfinder 

WGF-Nutzer Stufe 2

25.05.09 19:48
Kabelfinder 

WGF-Nutzer Stufe 2

Re: Frage: Messmethode der Röhrenrpüfer

Hallo,
die Lebenserwartung ist sicherlich von der Betriebsdauer abhängig. Zur Zeit hören ich abwechselt zwei Radios (1x EL41 und einmal 1xEL84 SE). Auf Grund des Ruhe- Betriebsstrom kann man sicherlich von einer Abnutzung der Kathode reden, wie sieht es aber mit HF Röhren mit Anodenströmen um 1mA. Bei testen solcher Röhren ist anscheinet die Herstellerfirma entscheident. Valvon Röhren (ECC80) haben durchweg bessere Kathodenstrom Linie.
Kann das jemand bestätigen oder ist das ein Zufall?

Zur Zeit habe ich eine RENS2318D in den Fingern. Diese Röhre ist von 1930(?), leider ist der Schirmgitteranschluß im Sockel abgebrochen. Daher kann ich sie nicht messen. Hat jemand Erfahrung mit dieser Röhre (ist im WKE301) eingebaut.

Gruß aus Berlin

Kabelfinder

25.05.09 21:12
DC1MF 

WGF-Nutzer Stufe 3

25.05.09 21:12
DC1MF 

WGF-Nutzer Stufe 3

Re: Frage: Messmethode der Röhrenrpüfer

Hallo Darius,

TFK und Philips sind da anderer Meinung.
Die geben für Langlebensröhren das Ende der Lebendauer wie folgt an:
zB. E88CC
Das Ende ist erreicht, wenn die S(soll) x 0,8 erreicht ist.
Für normale Röhren gilt S(soll) x 0,9
Möchte keine Diskussion über Sinn und Zweck der Angaben machen.


Mit freundlichen Grüßen aus Fraham
Helmut

25.05.09 21:15
roehrenfreak

nicht registriert

25.05.09 21:15
roehrenfreak

nicht registriert

Re: Frage: Messmethode der Röhrenrpüfer

Hallo Kabelfinder,

hmm - der WKE301? Eine Mischung aus VE301W und DKE1938? Haben wir da etwa was verpeilt? Grosses Rätselraten

Aber wie dem auch sei - ich habe hier eine Kiste mit ungefähr 100 Vorkriegsröhren. Auf dem Funke W19S geprüft zeigen sie alle gute bis sehr gute Emissionswerte. Soviel dazu.

Die anderen Kisten beherbergen ein Sammelsurium gebrauchter (ausgeschlachteter), "moderner" Röhren. Auf dem Funke W19S zeigten die meisten Röhren gute Werte. Auffällig waren vor allem die ECC85 (UKW-Röhre), welche häufig mit mässigen bis s..mässigen Werten daher kamen. Soweit die Betriebserfahrung.

Bestätigt wurde das Messergebnis im Radio. Röhren mit guten Werten brachten auch eine gute Empfangsleistung, faule dagegen liessen das Gerät sogar völlig schweigen. Somit ist ein Radio selbst schon ein "Röhrenprüfgerät", lediglich die Fehlersuche kann mit einem "echten" Röhrenprüfer beschleunigt werden.

Freundliche Grüsse,
Jürgen rf

Noli turbare circulos meos (Störe meine KREISE nicht! - Archimedes)

25.05.09 21:27
Klaus 

WGF-Premiumnutzer

25.05.09 21:27
Klaus 

WGF-Premiumnutzer

Re: Frage: Messmethode der Röhrenrpüfer

DC1MF:
...
Die geben für Langlebensröhren das Ende der Lebendauer wie folgt an:
zB. E88CC
Das Ende ist erreicht, wenn die S(soll) x 0,8 erreicht ist.
Für normale Röhren gilt S(soll) x 0,9
...
Hallo Helmut,

wenn du von Momentaufnahmen, wie sie Darius nennt, auf das Ende der Röhren schließen willst, müsstest du - sofern kein linearer Zusammenhang vorliegt, die Funktion (Ia=f(t)) kennen, um es prognostizieren zu können.
Daher hege ich ebenfalls Zweifel an der Machbarkeit dieser Vorhersage.

Viele Grüße
Klaus

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