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Wumpus Welt der (alten) Radios
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60 Jahre ZDF-UHF Empfang nachrüsten
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31.03.23 18:38
j.werner 

500 und mehr Punkte

31.03.23 18:38
j.werner 

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60 Jahre ZDF-UHF Empfang nachrüsten

Hallo,wer im Forum hat auch noch alte S.W. Fernseher die nur VHF empfangen konnten(K 2-12) auf UHf umgerüstet?.Das wurde Anfang der Siebziger Jahre noch gemacht da das ZDF im UHF Bereich (K 21-69) ausgestrahlt wurde.Neben einer zusätzlichen Antenne wurde im Gerät ein zusätzlicher Tuner eingebaut,welcher als Röhrenausführung auch noch Umbauten im Gerät wie auftrennen des Serienheizkreises- Umschalten der Anodenspannungen -Anschluss an die ZF und weitere mechanische Arbeiten gemacht werden mussten.Mit Transistor UHF Tunern war es einfacher.Aber durchgesetzt haben sich dann doch die sogenannten UHF Konverter welche ganz einfach zu installieren waren. In das Zusatzgerät welches meistens auf den Fernseher gestellt wurde steckte man beide Antennenableitungen(damals Flach oder Schaumstoffkabel Koax gab es noch nicht) ein und schloss das Ausgangskabel des Konverters an die Antennenbuchse des Fernsehers an.Wollte man nun das 2.Programm schauen schaltete man den Konverter ein und am Fernseher wählte man den Kanal 3 oder 4 (Fernsehsender in dem Frequenzbereich gab es wohl in Deutschland nicht)und stimmte auf der Drehskala des Konverters die gewünschte Frequenz des Senders ab.Die Konverter gab es als Röhrenausführung sowie als Transistorgerät.Leider hat man nach über 50 Jahren einiges von dieser Technik vergessen,ich würde mich aber über eure Erinnerungen oder Erfahrungen freuen.

mfg.Joachim.

Axel, Oldtimer_OM und regency gefällt der Beitrag.
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01.04.23 00:22
Bob 

0-49 Punkte

01.04.23 00:22
Bob 

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Re: 60 Jahre ZDF-UHF Empfang nachrüsten

Hallo Joachim,
bei uns war es ein Röhrenkonverter, der neben (es gab auch Geräte die an der Rückwand befestigt wurden)
dem Ferseher stand und frei durchstimmbar (im Gegensatz zu den VHF Kanälen) den UHF Bereich empfing.
Die Umsetzung geschah in den untersten Kanal 2. Die Kanäle 3 und 4 waren mit den Grundnetzsendern
Kreuzberg / Rhön und Ochsenkopf belegt.
Grüße von Robert

01.04.23 08:00
Axel 

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01.04.23 08:00
Axel 

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Re: 60 Jahre ZDF-UHF Empfang nachrüsten

Hallo Joachim,

Ich erinnere mich noch sehr gut an die damals von meinem Vater selbstgebauten Konverter. Da war glaube ich eine ECC-irgendwas drauf.
Die Schwingkreisspule war ein Stück gebogene Kugelschreibermine aus Kupfer.
Das Gehäuse eine rechteckige Backform aus Blech.

Zum Geburtstag wollte ich ihm so eine Backform schenken und im Dorfkonsum fragte mich die Verkäuferin warum ich sowas kaufe.
Ich Knirps antwortet stolz, das mein Papa da das zweite Programm einbaut…
Das hätte schief gehen können, da es damals in der DDR noch kein zweites Programm gab und Westfernsehen verboten war.
Aber ich glaube die Verkäuferin hatte wohl auch einen von meinem Vater, er hat ja das halbe Dorf versorgt.

Nach Einführung des zweiten Programms in der DDR gab es dann auch die Transistorkonverter zu kaufen.
Ich hatte den bis in die 80er Jahre in Benutzung, als Jugendlicher hat man ja immer nur die „aufgetragenen“ Fernseher anderer Leute gekriegt. Ein neuer war für einen 16-jährigen unerschwinglich.

Bei allen Konvertern war es so, das man am TV sehr weit vom ersten Programm wegkurbeln musste, damit es keine Beeinflussungen gab.
DDR Zweites und BRD Zweites konnte man dann am Konverter verstellen.
Bei den Geräten meines Vaters mit Keramiktrimner und Schraubenzieher (UHF-Drekos gebe es damals nicht zu kaufen), die Transistorgeräte hatten natürlich einen Drehknopf.

Dann erinnere ich mich noch an den riesigen Antennenaufwand, den mein Vater getrieben hat. Die Masten waren aus Holz (wir hatten ja nüscht) und nach Westen schauten vier Yagis übereinander.
Am Flachbandkabel war in der Stube eine verschiebbare Kurzschlussbrücke aus rumgewickelter Alufolie.
Das verschieben auf dem Kabel brachte manchmal auch noch Empfangsverbesserungen.


Viele Grüße,
Axel

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.
Da will man endlich mal in Ruhe die Werkstatt aufräumen und was passiert?
...Man hat keine Lust.


.

Zuletzt bearbeitet am 01.04.23 12:04

01.04.23 11:26
Reflex-Kalle 

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01.04.23 11:26
Reflex-Kalle 

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Re: 60 Jahre ZDF-UHF Empfang nachrüsten

Wir haben UHF-Konverter in verschiedensten Versionen gebastelt. Alle nach dem selben mechanischen Prinzip mit aus Kupfer kaschierten Platinen ein Kästchen zusammengelötet, dann Trennwände für Kammern mit Topfkreisen eingelötet. Erste Version war ohne Vorstufe mit selbstschwingender Mischstufe mit einer E/PC92 Triode. Später dann mit einer PC96 oder gar PC88. Varianten mit Dioden-Mischer (UHF-Patronendiode vom WF) und Triode als Oszillator wurde auch versucht und schnell wieder verworfen. Später dann mit UHF-Vorstufe mit einer PC88 und nachfolgender selbstschwingender Mischstufe mit PC92/96/88, je nachdem was man gerade bekommen hatte. Zuerst Topfkreisen für eine Frequenz, die mit Spindeltrimmern einstell-/abgleichbar war und später dann mit UKW-Mehrfachdrehko auch durchstimmbare Topfkreisen. Zuletzt dann mit zwei Af139 (Vorstufe und Mischer) transistorisierte UHF-Konverter, so jemand AF139 besorgen konnte. Letztlich alles „Nachbauten“ von in Westzeitschriften (Funktechnik, Funkschau usw., die man z.B. in der Stadtbibliothek lesen konnte) vorgestellten UHF-Konvertern/-Tunern. Mit UHF-Konvertern hat man gutes Geld verdienen können, danach, als kaum noch Bedarf an UHF-Konvertern war, dann mit transistorisierten PAL-Dekodern, deren Schaltung aus einer Westzeitschrift stammte und fast haargenau die selbe Schaltung war, die später von Staßfurt für Exportgeräte produziert wurde, ehe dann die ICs aufkamen. Mit PAL-Dekodern zum Nachrüsten der SECAM-TVs hat man auch gutes Geld verdient.

Gruß

(Reflex-)Kalle

19.12.25 08:29
Fernseheumel 

250-499 Punkte

19.12.25 08:29
Fernseheumel 

250-499 Punkte

Re: 60 Jahre ZDF-UHF Empfang nachrüsten

Hallo Joachim,

Ich habe zwar persönlich keine dieser Umbauten vorgenommen, wurde damals erst geboren, aber die Zeitschrift Funkschau hatte damals interessante Bastelvorschläge!
In der Rubrik Werkstatt-Winke oder ähnlichem Titel berichtete ein Düsseldorfer Fernsehtechniker über folgende gelungene UHF-Empfangsmöglichkeit.
Bei einem Philips-Fernsehempfänger wurde einer der oberen Kanalstreifen (2 Stück) K 10/11 geopfert und umgewickelt.
Durch die genau beschriebene Umbaumaßnahme war es möglich, daß zweite Fernsehprogramm in Düsseldorf mit diesen umgewickelten Kanalstreifen zu empfangen!
Das Ganze war aber nur möglich, weil das ZDF in Düsseldorf unterhalb des Kanals 30 ausgestrahlt wurde.
Der Techniker wies darauf hin, daß die Empfindlichkeit sich nicht mit einem richtigen UHF-Tuner messen konnte.

Trotzdem eine tolle "Erfindung", wenn man mit einem VHF-Tuner UHF-Kanäle empfangen kann, und das bei minimalem Arbeitsaufwand!

Dieser Umbau wäre sicherlich auch heute für Sparfüchse interessant, wenn der Videorekorder einen HF-Konverter hat, der bei Kanal 30 und tiefer arbeiten kann.
Die Heftnummer der Funkschau weiß ich leider nicht.

Bei Graetz- und Philips-Fernsehempfängern, die um 1958/59/60 gebaut wurden, war eine Nachrüstung bereits vorgesehen, daß besondere dabei, ein Seilzug mit Zeiger (rote Plastikkette: Graetz) mußte ergänzt werden. Vorteil: Ein Ablesen der etwaigen Kanalzahl war möglich.
Besonders interessant dort, wo auch das Fernsehprogramm der Nachbarländer empfangen werden konnte. Es entfiel das lästige suchen beim Umschalten. Eine Stelle auf der Skala ist schnell gemerkt.
Das war aber offensichtlich vielen Kunden zu teuer, oder die Händler zu faul, deshalb sind die meisten UHF-Nachrüstsätze von häßlicher Bauart (Grundig), die die Seitenwand mit zahlreichen großen Bohrungen entstellten.
Optisch gefälliger war die Montage mit Abstimmung durch die Rückwand.

Bei meinem Allocchio Bacchini von 1953 hat jemand den VHF/UHF-Umschalter ausgerechnet vorne durch die Ziermaske der Bedienungselemente geführt - entsetzlich!

Gruß,
Fernseheumel

Zuletzt bearbeitet am 19.12.25 08:34

19.12.25 13:20
WoHo 

500 und mehr Punkte

19.12.25 13:20
WoHo 

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Re: 60 Jahre ZDF-UHF Empfang nachrüsten

Hallo Fernseheumel.

In jener Zeit war ich als Fersehtechniker in Köln beschäftigt.
Sehr gut kann ich mich an die Einführung des Zweiten Deutschen Fernsehens erinnern.

Zu Anfang gab es für diese Region nur einen UHF-Sender (High Power), der stand in Witzhelden auf einer Anhöhe südl. von Solingen.
Ich kann mich irren, aber Köln und Düsseldorf hatten keinen eigenen UHF-Sender, weil Witzhelden die Kölner-Bucht plus Düsseldorf versorgte.

Zum Umbau eines Band III Tuners für den Behelfsempfang des ZDF.
Auf Wikipedia steht, dass damals Witzhelden Kanal 29 zugeteilt wurde. Das entspricht ca. 487 MHz.
Wenn ich nun überschlägig(!) weiter rechne und die ZF von 37 MHz hinzuzähle, dann muss der Oszillator auf 524 MHz schwingen. Das ist zu hoch für den normalen Kanalwähler, aber die Hälfte = 262 MHz lässt sich durch Manipulation hinbiegen.

Fazit: Es wird die 2. Harmonische als Oszillatorfrequenz zur Mischung herangezogen. Und wenn man auch noch den Vorkreisstreifen mit einer Kupferschleife ungefähr in Resonanz auf 487 MHz bringt, dann lässt sich in Sendernähe das Zweite Programm empfangen....

Gruß aus NL, Wolfgang

19.12.25 14:41
Fernseheumel 

250-499 Punkte

19.12.25 14:41
Fernseheumel 

250-499 Punkte

Re: 60 Jahre ZDF-UHF Empfang nachrüsten

Hallo Wolfgang,

Solingen liegt vor der Haustür Düsseldorfs, und Kanal 29 ist dann auch korrekt.
Meine Funkschau-Hefte liegen verpackt auf dem Dachboden.

Vielleicht hat sie jemand griffbereiter und sucht den Artikel mal raus.
Ich kann leider nicht mehr sagen, wie das technisch gelöst wurde, nur, es hat funktioniert!

Und eben ohne größeren Eingriff in die Schaltung.

Die Anleitung ist auch zum Nachbauen empfohlen worden, es wäre also kein Problem diese
Schaltungsänderung heute nochmals in Betrieb zu nehmen.

Groeten/nederlands,
Fernseheumel

19.12.25 15:06
Dietmar-Klaus 

100-249 Punkte

19.12.25 15:06
Dietmar-Klaus 

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Re: 60 Jahre ZDF-UHF Empfang nachrüsten

Hallo

Ja, ich kann mich noch daran erinnern, war damals um die 12 Jahre alt . Mein Bruder hatte eine Schaltung mittels Diode und Röhre besorgt und nachgebaut . Der Konverter war in einen Zeilentrafogehäuse eingebaut und auf den Boden plaziert. An- und Ausgeschaltet wurde der Konverter neben der Dachbodentür . Umgesetzt wurde der Kanal 32 auf Kanal 8 . Damit konnten wir u.A. Krimis wie " Solo für Unkle " schauen.
Ich habe noch eine Schaltung aus meines Bruders ( Sorry, nicht besonders gut gezeichnet , vieleicht hat Jemand eine bessere Zeichnung ) gefunden. Später wurden die Konverter mit den Transistoren z.B. AF139 aufgebaut .
Als dann das 2. Programm des DDR Fernsehen an den Start ging, gab es Nachrüstsätze für die Fernseher oder den UHF Konverter abstimmbar b.z.w. als Festfrequentkonverter . Es gab auch Konverter die direkt in die Anschlussdose eingesetzt waren .

MfG. Dietmar Klaus

Datei-Anhänge
UHF Konverter.jpg UHF Konverter.jpg (7x)

Mime-Type: image/jpeg, 134 kB

20.12.25 02:04
Drehko 

0-49 Punkte

20.12.25 02:04
Drehko 

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Re: 60 Jahre ZDF-UHF Empfang nachrüsten

Hallo Leute,

als Betagter der Altvorderen kann ich dazu etwas sagen. Zu jener Zeit. Dabei denke ich an die Jahre Ende der 50iger. Mit der Einführung des ZDF wurden viele, viele Empfangsgeräte zu den örtlichen Radiogeschäften zur Nachrüstung gebracht. So auch in den Laden in dem ich gerade meine Lehrzeit als Rundfunkmechaniker beendet habe, mit Schwerpunkt Brotzeitholen und Botengänge zur Ersatzteilbeschaffung.
Da wurden größere Mengen von den Philips Nachtrüsttuner bestellt und zwar bei einer noch nicht so bekannten Firma in Hirschau namens Conrad. Das war damals ein Supergeschäft, ähnlich wie mit den WIMA Bonbons. Natürlich mussten auch die Antennen erweitert werden. Auch ein Geschäft. Zumal da Flachbandkabel zum Einsatz kam. Die Tuner wurden mit den neu entwickelten Röhren, wie PC 86 und PC 88 bestückt. Das besondere war auch die niedere Heizspannung von 3,8 V. Die musste so niedrig sein, weil sie in einem bestehenden Heizkreis ( 300 mA ) ein geschleift werden musste , ohne größeren Einfluss des selbigen. Bei der Montage des Tuners musste darauf geachtet werden, das keine leitende Verbindung mit dem Chassis außerhalb des Gehäuses bestand, denn es könnte ja auch die Phase der 220 V Versorgung sein. In der Werkstatt wurde natürlich mit einem Trenntrafo gearbeitet. Ein Blick in den Link könnte auch interessant sein.

Nix für Ungut

Manfred

https://www.maximus-randd.com/tv-tuner-history-pt2.html

22.12.25 08:34
Fernseheumel 

250-499 Punkte

22.12.25 08:34
Fernseheumel 

250-499 Punkte

Re: 60 Jahre ZDF-UHF Empfang nachrüsten

Guten Morgen,

Danke für den Link, leider enthält er einen groben Fehler.
Es ist richtig, das 1959 ein UHF-vorbereitetes Fernsehgerät mit UHF-Skala von Philips
auf den Markt kam.
Dieses hatte aber eine 53cm/43cm Bildröhre (AW__-88), das abgebildete Fernsehgerät
(23TD293) stammt aus dem Jahr 1960 und ist mit einer 59cm Bildröhre (AW 59-90) aus-
gestattet.
Die ersten Fernsehgeräte hatten schon 1957 "Vorbereitungen" für das kommende UHF-Band,
auch Philips!
Bei Graetz hieß der UHF-Bereich "Dezi".
Nicht ganz so elegant wie die Skala auf der Frontseite des Fernsehempfängers, waren die über
einen Feintrieb ablesbaren Kanalanzeigen, wo die Bedienung auf der Seitenwand erfolgte.
Max Grundig war offensichtlich ein Linkshänder, denn sonst saßen die Tuner immer rechts!
Nur wenige Fernseher hatten eine Skala mit Zeiger in der rechten Seitenwand versenkt.

Der UHF-Bereich wurde schon Anfang der 50er Jahre in den USA genutzt. Da wurde schnell klar,
das man auch in Europa dieses Frequenzband einführen würde, um eben mehr als nur 1 Fernseh-
programm landesweit ausstrahlen zu können.
Auch wenn man damals noch nicht an einen Sender Namens ZDF dachte.

Gruß,
Fernseheumel

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