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Mittelsuper EAW 8176E Undine II
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02.08.23 17:49
Florianska 

WGF-Premiumnutzer

02.08.23 17:49
Florianska 

WGF-Premiumnutzer

Re: Mittelsuper EAW 8176E Undine II

Ganz schlimm ist noch der Siebkondensator für die Anodenspannung aller Vorröhren, den habe ich jetzt auch getauscht.
Nun kommt die Belegung der 14poligen Leiste vom Netzteil und dann der große Moment...
Abwarten.



Datei-Anhänge
d_eaw undine II chassis endstufe.jpg d_eaw undine II chassis endstufe.jpg (30x)

Mime-Type: image/jpeg, 458 kB

d_eaw undine II netzteilanschluss.jpg d_eaw undine II netzteilanschluss.jpg (40x)

Mime-Type: image/jpeg, 275 kB

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02.08.23 19:55
Dietmar-Klaus 

WGF-Nutzer Stufe 2

02.08.23 19:55
Dietmar-Klaus 

WGF-Nutzer Stufe 2

Re: Mittelsuper EAW 8176E Undine II

Hallo Florianska

Was mir noch einfällt, die zwei 5000er Kondensatoren , welche von Masse an die Anoden der Gleichrichterröhre gehen ersatzlos rauslöten

MfG. Dietmar-Klaus

02.08.23 20:03
Florianska 

WGF-Premiumnutzer

02.08.23 20:03
Florianska 

WGF-Premiumnutzer

Re: Mittelsuper EAW 8176E Undine II

Hallo Dietmar-Klaus,
bei dem Netzteil aus dem Tischradio Undine II EL habe ich das schon gemacht.
Im Netzteil der ersten Truhe wurden diese Kondensatoren durch Neuware mit 1000V Spannungsfestigkeit ersetzt.

Gruß Florianska

03.08.23 08:05
Florianska 

WGF-Premiumnutzer

03.08.23 08:05
Florianska 

WGF-Premiumnutzer

Re: Mittelsuper EAW 8176E Undine II

Hallo Dietmar-Klaus,

deinen Beitrag zum Tastensatz habe ich merkwürdiger weise erst in meinem E-Mail-Eingang gefunden.
Das bedeutet auch die Originaltruhe, bzw. deren Chassis ist noch nicht ganz aussichtslos wenn die beiden Schiebet von TA und L zur Zeit nichts mehr bewegen.
Eigentlich habe ich mich an die Demontage nicht herangetraut, weil der Lötaufbau ohne Leiterplatte mit drei Bauteillagen übereinander doch sehr arbeitsintensiv und fehleranfällig ist.
Ganz genau habe ich deine Reparaturbeschreibung noch nicht verstanden.
Ich nehme einmal an, der Schaden entsteht durch von oben eindringenden Schmutz/Staub, der dann zur Schwergängigkeit und dann zur Spreizung der Schaltschieber führt, sodaß diese nicht mehr von der Metallzunge an der Tastenmechanik mitgenpmmen werden.

Gruß
Florianska

03.08.23 19:45
Dietmar-Klaus 

WGF-Nutzer Stufe 2

03.08.23 19:45
Dietmar-Klaus 

WGF-Nutzer Stufe 2

Re: Mittelsuper EAW 8176E Undine II

Hallo Florianska

Wie und warum Defekte entstehen weis ich nicht, das hat mich auch nie interresiert . Wichtig für mich war immer die Fehlersuche und deren Erfolg den Fehler zu beseitigen .
Am Tastensatz müssen Kabel, Bauteile abgelötet werden, daß man Zugang zu den Schächten und derren Schaltschiebern bekommt.
Wenn ein Schaltschieber sich trotz drücken der entsprechenden Taste nicht bewegt, kann auch die Öhse defekt sein, oder das Tastenblech sich nicht mehr in der Öhse befindet . Das kann man erkennen, wenn der Schaltschieber im Schacht sich etwas weiter nach hinten befindet .

MfG. Dietmar-Klaus

03.08.23 20:39
Florianska 

WGF-Premiumnutzer

03.08.23 20:39
Florianska 

WGF-Premiumnutzer

Re: Mittelsuper EAW 8176E Undine II

OK;
das heißt, ich müsste die Schaltschieber nach hinten herausziehen.
Wie bekomme ich die nach der Reparatur und Säuberung wieder so eingebaut, dass der Metallhebel der Taste die wieder mitnimmt.
Beim Herausrutschen bzw. Steckenbleiben hat sich dieser Teil ja schon etwas geweitet.

Ich gebe also das erste "unreparierbare" Chassis noch nicht auf.
Gruß
Florianska

04.08.23 20:38
Dietmar-Klaus 

WGF-Nutzer Stufe 2

04.08.23 20:38
Dietmar-Klaus 

WGF-Nutzer Stufe 2

Re: Mittelsuper EAW 8176E Undine II

Hallo Florianska

Ja die Schaltschieber nach hinten heraus schieben. Bevor du das machst, über prüfe mit einem Ohmmeter ob die Schaltschieber kontakt geben. Ein Kontakt im Schaltschieber brückt immer 2 Anschlüsse vom Schaltschieberschacht. Das heist Tasten nicht gedrückt ist Anschluß 2 mit Anschluß 3 verbunden. Wenn Taste gedrückt ist Anschluß 2 mit Anschluß 1 gebrückt. Die Blechhebel mit Tastenknopf sind in den Schlitzen vom Cassis des Tastensatzes lose eingesetzt und werden durch die Druckfeder gehalten. Aufpassen, daß die Druckfeder nicht wegspringt ! Willst du den Schaltschieber raus haben, mußt du den Blechhebel leicht am Schlitz nach oben drücken und leicht nach vorne drehen , dann solltest du den Schaltschieber rausbekommen. Es ist für mich nicht leicht die Schritte verständlich auf zu schreiben, da ich sowas , als Röhrenradios in fast jeden Haushalt zu finden war und auch mal kaputt gingen , im Schlaf konnte. Ich habe aber vorher auch geübt . Daher denke ich mit Übung bekommst du das hin.

MfG. Dietmar-Klaus

Zuletzt bearbeitet am 04.08.23 20:42

08.08.23 17:57
Florianska 

WGF-Premiumnutzer

08.08.23 17:57
Florianska 

WGF-Premiumnutzer

Re: Mittelsuper EAW 8176E Undine II

Hallo in die Runde,
ich habe das Chassis mit den offenbar funktionierenden Schaltschiebern an diese 14polige Leiste angelötet.
Offenbar kein Fehler, jedenfalls kommen keine Rauchschwaden, Knalleffekte und die Fingerprobe ist positiv.
Aber kein Empfang, egal auf welchem Frequenzband.
Symptom: Heizspannung 4,57V~ viel zu niedrig.
Auch die Anodenspannung (nur messbar am UKW Mischteilkästchen) 104 statt 140 V bzw. 122 statt 180V.

Um das Gerät zu schützen habe ich immer vor dem Netztrafoeingang einen Vorwiderstand, imk Momnet kommen 247V~ aus der Steckdose!!
Für das Originalchassis steht im Schaltplan 65W Leistungsaufnahme, also habe ich mal mit 33 Ohm probiert.

Das habe ich jetzt gemessen, das Gerät erzeugt primär einen Spannungsabfall nach dem Warmlaufen von fast 50V~ also fast 2A = 440W!

Irgendwas wird hier überlastet, wo soll ich anfangen zu suchen bevor der Netztrafo aussteigt.
Noch ein Hinweis, das vorige Chassis hing am gleichen Netzteil und hatte dann 6,3V~ an der Heizung.

Gruß Florianska

Der Fehler war irgendwie trivial.
Entsprechend cden Hinweisen von Wumpus betreibe ich ein unbekanntes Chassis immer über die obligatoriosche Glühbirne als Vorwiderstand. Hier 100Watt.
Das war der Grund. Mit einem 60 Ohm Vorwiderstand erreiche ich genau die geforderten 6,3V Heizspannung, aber trotzdem kein Empfang, auf keinem Frequenzband.

Eine Idee?

Zuletzt bearbeitet am 08.08.23 18:36

08.08.23 21:40
Florianska 

WGF-Premiumnutzer

08.08.23 21:40
Florianska 

WGF-Premiumnutzer

Re: Mittelsuper EAW 8176E Undine II

Das Chassis habe ich jetzt fast senkrecht gestellt. Das birgt die Gefahr, dass wieder irgendeine Taste nicht mehr einrastet bzw. aus der unteren Führung springt.
Mit meinem Funktionsgenerator um die Mittenfrequenz 471 kHz einen sweep von 5kHz erzeugt und sowohl an die erste ZF Röhre als auch am G1 der Heptode der ECH81 angelegt. funktioniert wie es soll, wird auch so vom magischen Fächer angezeigt.
Aber kein Empfang, das heißt für mich, der Oszillator schwingt nicht, oder?
Wie kann ich das messen. Die Spannungen an der ersten ZF-Röhre EF89 und an den Anoden der ECH81, sowie an deren Gitter2 und 4 entsprechen den Werten im Sxchaltplan.

Die 2. ZF röhre ist ja nur für UKW zuständig. da gibts keine Spannung am G2 , aber das brauch ich für AM-Empfang erstmal nicht.

Gruß
Florianska

09.08.23 13:10
HB9 

WGF-Premiumnutzer

09.08.23 13:10
HB9 

WGF-Premiumnutzer

Re: Mittelsuper EAW 8176E Undine II

Hallo Florianska,

für die Kontrolle des AM-Oszillators gibt es verschiedene Möglichkeiten. Die einfachste ist, wenn man mit einem anderen Radio das abgestrahlte Oszillatorsignal sucht. Wenn man nichts findet, dürfte der Oszillator tot sein. Dazu das Testobjekt auf MW schalten und frequenzmässig an den Anfang (also etwa 530kHz) stellen. Bei funktionierendem Oszillator sendet dieser um die ZF höher, also bei der üblichen ZF um 460kHz etwa bei 990kHz. Ein einfaches Transistorradio mit Ferritantenne genügt da, wenn man es neben den Prüfling stellt.

Eine bessere Methode ist die Messung des Gitterstroms der Oszillatorröhre, der durch die Schwingung entsteht. Dazu wird der Gitterableitwiderstand masseseitig abgelötet und ein Amperemeter eingeschlauft, um den Strom zu messen. Der Strom sollte dabei über 0.5mA sein und beim Durchdrehen der Abstimmung nicht allzu stark schwanken. Bei Berührung der aktiven Oszillatorspule (falls sie nicht in einem Abschirmbecher sitzt) muss der Strom abnehmen. Ist er unter 0.2mA, stimmt was mit dem Oszillator nicht, z.B. kann der Gitterableitwiderstand oder der Widerstand für die Zuführung der Anodenspannung hochohmig geworden sein oder auch die Triode der ECH81 emissionsschwach sein. Schlechte Kontakte vom Wellenschalter können auch die Ursache sein.

Die letzte Kontrollmöglichkeit ist die Messung der Oszillatorspannung mit einem Oszilloskop am Steuergitter der Oszillatortriode (oder an g3 der Heptode, die müssen miteinander verbunden sein). Dazu unbedingt einen 10:1-Tastkopf verwenden, sonst wird die kapazitive Belastung zu gross. Bei LW und MW sollte die Amplitude über 10V liegen.

Gruss HB9

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