Hallo zusammen, Wer die Wahl hat, hat die Qual, beide Antennenformen haben ihre vor- und Nachteile:
Empfangsrahmen bzw. Spulenantenne für das magnetische H-Feld sind etwas aufwändiger im Bau, für eine E-Feldantenne ist es etwas schwieriger, einen geeigneten Aufstellort zu finden.
Für den nachfolgend beschriebenen Test wurde ein 6m Holzmast im Garten aufgestellt. die verwendete Stabantenne hat dann ordentlich Koax-Leitung als Gegengewicht unter sich und liefert sehr starkes Signal. Sie ist hier kurz beschrieben: https://www.wumpus-gollum-forum.de/forum...amp;thread=22#8 Sie hat Resonanzüberhöhung auf 17,2 kHz und der Resonanzkreis verhindert statische Aufladung. Für die Aufnahme des magnetischen Feldes wurde dieser Rahmen verwendet, er wurde etwas über dem Boden neben dem Mast aufgestellt Es folgt ein Resonanzkreis und Verstärker für die Sound-Karte. Als Empfänger das "SAQ-panoramic-VLF-Programm, Version 0.98 mit 300 Hz-Bandbreite. https://www.wumpus-gollum-forum.de/forum...7&thread=23
RDL diente als Referenz, eingestellt sind 300 hz-Bandbreite, damit die atmosphärischen Störungen besser hörbar sind.
Mit audacity wurde eine Aufnahme gemacht und zusammengeschnipselt. Während eines Durchganges wurden die Antennen umgesteckt und auf gleichen Pegel eingestellt. Beide Antennen zeigten sich gleichwertig, auch der Wasserfall-fldigi-Beweis brachte keine Entscheidung: Mal ist schwach eine Störlinie bei der einen Antenne zu erkennen, welche bei der anderen fehlt und umgekehrt. Und so war das SNR auch gleich, etwa 35 dB.
Vorrunde also unentschieden. Die Hauptrunde soll nun im Sommer stattfinden, wo die atmosphärischen Störungen stärker sind.
Ein Ergebnis kann man wohl schon jetzt festhalten: Hat man nahe der magischen 17,2 kHz einen hartnäckigen Störer, lohnt es sich, die jeweils andere Antennenform zu probieren.
"Theoretisch" sind die meisten Störungen in den niedrigen Wellenbereichen E-Feldstörungen, aber hier (JO43iv) relativiert sich das, jedenfalls einige Meter weg von Gebäuden.
Es wäre schön, wenn jemand an seinem Standort Vergleiche durchführen könnte, dann hätte ein Seitenbesucher mehr Erfahrungsberichte zur Einschätzung der eigenen Empfangs-Situation.
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Moin, Strahlend blauer Himmel, und schon ist es Zeit für einen Morgenspaziergang:
Just dann tritt hier am Standort ein starkes Störsignal auf 17,916 kHz auf und kann eigentlich nur mit der Solaranlage eines mittelbaren Nachbarn zusammenhängen, die letztes Jahr installiert wurde.
Zunächst schien die Annahme widersprüchlich, denn der vermutete Störer befindet sich ziemlich genau im "Null" der verwendeten 12cm Ferritstabantenne.
Auf der anderen Seite handelt es sich um Nahfeldstörung, und so stelle ich mir die Sache vor wie einen überdimensionierten Bandfilter, wo sich die Stirnseiten der Abgleichkerne gegenüberstehen.
Wie auch immer, so stellte sich die Situation im praktischen Versuch dar:
Am Standort 1 (Terasse) fällt das Maximum von RDL genau mit dem Maximum des Störungssignals zusammen, es ist praktisch unmöglich, beide durch Ausnullen des Störers zu trennen.
Am Standort 2 veränderte sich die Situation: Es war möglich, das Störsignal in das recht scharfe Null der Ferritstab-Spulenantenne zu bringen und praktisch vollständig zu eliminieren.
Da der Stab jetzt um ungefähr 50° gegenüber Standort 1 gedreht ist, fällt RDL wegen der "Achter-Richtcharakteristik" schon stark ein und kann jetzt gut empfangen werden.
Die Stabantenne empfängt das Störsignal in etwa gleicher Stärke, es ist also ebenfalls eine elektrische Komponente enthalten.
Dieser Punkt geht also an die H-Feldantenne, ein Sonderpunkt "Spielwert" wird ebenfalls vergeben.
Bei dem kleinen Versuch hat sich übrigens ein handelsüblicher Funkkopfhörer ausgezeichnet bewährt, der das NF-Signal einige 10 Meter weit übertragen konnte.