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Wumpus-Gollum-Forum von "Welt der Radios".
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Eigenbau Radio in altem Gehäuse
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15.12.15 16:44
anak85 

WGF-Einsteiger

15.12.15 16:44
anak85 

WGF-Einsteiger

Eigenbau Radio in altem Gehäuse

Hallo zusammen,

ich möchte ein altes Holzradio mit neuer Technik innen ersetzen und brauch eure Hilfe, denn ich weiß nicht so recht wo ich anfangen soll.

Ziel soll sein, dass man mindestens von einem externen Gerät (z.B. Handy) per Klinkenstecker Musik abspielen kann. Also quasi Aktivboxen.

Toll wäre natürlich, wenn ich die Knöpfe vom alten Radio für die Lautstärke, an/aus nutzen kann.

Das Radio selber ist jedoch sehr alt und der Klang war nicht besonders gut. Ich bezweifle auch sehr ob das Netzteil den neuen 80W Lautsprecher betreiben kann, den ich gekauft habe (Autolautsprecher).

Ein Bonus wäre Radio oder WLAN Radio, aber ich denke das lässt sich nicht so leicht mit den bestehenden Knöpfen integrieren...

Was meint Ihr? Habt Ihr ein paar Idee für mich?

Hier ein paar Bilder von dem Gerät. Es ist überigens ein Nordmende Spectra Phonic 4001. Hier noch ein Handbuch dazu:
http://www.radiomuseum.org/r/nordmende_s...honic_4001.html










Grüße
anak

Datei-Anhänge
IMG_1576.JPG IMG_1576.JPG (400x)

Mime-Type: image/jpeg, 413 kB

IMG_1578.JPG IMG_1578.JPG (372x)

Mime-Type: image/jpeg, 397 kB

IMG_1579.JPG IMG_1579.JPG (390x)

Mime-Type: image/jpeg, 430 kB

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15.12.15 17:52
MIRAG 

WGF-Premiumnutzer

15.12.15 17:52
MIRAG 

WGF-Premiumnutzer

Re: Eigenbau Radio in altem Gehäuse

Hallo anak!

Warum neu bauen? In dem Radio ist alles drin, was du brauchst, sogar ein Radio. Es hat sicherlich einen TA anschluss, wo du dein Handy oder so anschließen kannst. Im NF Verstärkerteil des Radios sind sicher ein paar Kondensatoren kaputt, das lässt sich aber leicht reparieren. Mit einem Schaltplan, einem Multimeter, Ersatzteilen und Lötequipment ist das alles zu schaffen. Hilfe bekommst du hier im Forum.

Zu wissen währe, welche Vorkenntnisse du hast. Die Grundlagen sind nicht schwer.
Zum Lautsprecher - wenn der im radio noch da und in Ordnung ist, leg den gekauften weg. Die Leistungsangabe steht für die maximale Belastbarkeit und nicht wie laut er ist. Das Radio hat 2W Ausgangsleistung. Das ist fürs Zimmer ausreichend. Meist haben solche Lautsprecher sogar einen schlechteren Wirkungsgrad, sind also leiser bei gleicher Verstärkerleistung, als die alten Lautsprecher.

15.12.15 19:23
anak85 

WGF-Einsteiger

15.12.15 19:23
anak85 

WGF-Einsteiger

Re: Eigenbau Radio in altem Gehäuse

MIRAG:
Hallo anak!

Warum neu bauen? In dem Radio ist alles drin, was du brauchst, sogar ein Radio. Es hat sicherlich einen TA anschluss, wo du dein Handy oder so anschließen kannst. Im NF Verstärkerteil des Radios sind sicher ein paar Kondensatoren kaputt, das lässt sich aber leicht reparieren. Mit einem Schaltplan, einem Multimeter, Ersatzteilen und Lötequipment ist das alles zu schaffen. Hilfe bekommst du hier im Forum.

Zu wissen währe, welche Vorkenntnisse du hast. Die Grundlagen sind nicht schwer.
Zum Lautsprecher - wenn der im radio noch da und in Ordnung ist, leg den gekauften weg. Die Leistungsangabe steht für die maximale Belastbarkeit und nicht wie laut er ist. Das Radio hat 2W Ausgangsleistung. Das ist fürs Zimmer ausreichend. Meist haben solche Lautsprecher sogar einen schlechteren Wirkungsgrad, sind also leiser bei gleicher Verstärkerleistung, als die alten Lautsprecher.

Hallo Mark,

der alte Lautsprecher klang sehr schlecht und den habe ich schon entsorgt.

Meine Vorkenntnisse sind relativ gering, aber wie ich Spannungen oder Widerstand mit einem Multimeter messe klappt schon ;-)

Soll ich den neuen Lautsprecher am System einfach anschließen und testen?

Wie könnte ich den Line-in für das Handy hinbekommen?

Grüße
Phillip

15.12.15 19:39
RFTHeinz 

WGF-Nutzer Stufe 3

15.12.15 19:39
RFTHeinz 

WGF-Nutzer Stufe 3

Re: Eigenbau Radio in altem Gehäuse

Das arme Radio!
Möglicherweise wird der neue Lautsprecher nicht besser klingen als der alte Lautsprecher. So einfach geht ein LS nicht kaputt, vielmehr liegt der Fehler in einer Stufe davor. Möglicherweise war dein Handeln ein unüberlegter Schnellschuß. Das Mobiltelefon könnte man einfach mit einem legalen FM Sender ins Radio spielen. Wenn es eine Kabelverbindung sein soll hat der Nordmende mit Sicherheit eine TB/TA Buchse.

Gruß
Heinz.

Zuletzt bearbeitet am 15.12.15 19:41

15.12.15 19:56
wumpus 

Administrator

15.12.15 19:56
wumpus 

Administrator

Re: Eigenbau Radio in altem Gehäuse

Hallo Phillip,

der neue Lautsprecher hat eine weiche Aufhängung und ist für ein offenes Gehäuse weniger gut geeignet. Den alten zu entsorgen war - falls er nicht defekt war - keine gute Idee.



Gruß von Haus zu Haus
Rainer (Forumbetreiber)

"Vom Mund zum Ohr auf dem Strahle der elektrischen Kraft!"
Als MP3-Datei: http://www.welt-der-alten-radios.de/files/auf-dem-strahl.mp3

15.12.15 22:22
anak85 

WGF-Einsteiger

15.12.15 22:22
anak85 

WGF-Einsteiger

Re: Eigenbau Radio in altem Gehäuse

So lernt man dazu. Danke für die Hinweise.

Ich schließe den Lautsprecher mal an und höre was raus kommt.

Ja, es hat eine TB/TA Buchse. So eine Adapter sollte passen, oder?



Zuletzt bearbeitet am 15.12.15 22:34

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m_uB9w6A3lN-Vcxyty_7cWw.jpg m_uB9w6A3lN-Vcxyty_7cWw.jpg (413x)

Mime-Type: image/jpeg, 5 kB

16.12.15 07:04
nobbyrad58 

WGF-Premiumnutzer

16.12.15 07:04
nobbyrad58 

WGF-Premiumnutzer

Re: Eigenbau Radio in altem Gehäuse

Hallo Zusammen!

Also, etwas muss ich Phillip verteitigen in Punkto Lautsprecher. Auch ich habe ein Nordmende Radio aus dieser Zeit und der LS war definitiv kaputt. Ob der Magnet schwächer geworden war oder die "Aufhängung", der LS blubberte. Mit einem anderen LS war alles in Ordnung, sauberer, straffer Klang. Als Ersatz hab ich einen Einbau Auto LS verwendet, der passte so ziemlich genau rein.
Mit dem Adapter wird es funktionieren.

MFG Nobby

16.12.15 09:17
wumpus 

Administrator

16.12.15 09:17
wumpus 

Administrator

Re: Eigenbau Radio in altem Gehäuse

Hallo zusammen,

ein 80 Watt-Lautsprecher in dem kleinen hinten offenen Holzgehäuse mit tatsächlich 80 Watt zu betreiben wird vielleicht auch befremdlich klingen, wenn der so richtig ungedämpft durchschwingen kann ...

Nicht nur das Netzteil kann den Mono-80 Watt Lautsprecher versorgen, sondern auch das Radio selbst nicht. Ein Radio mit offenen Gehäuse erreicht mit ca. 300 mW (0,3) bereits Zimmerlautstärke. Bei 5 Watt kann man sich sich nicht mehr parallel unterhalten. 5 Watt an offenen Boxen können so laut sein, wie 50 Watt an einer geschlossenen (nicht Bassreflex) stark gedämpften HiFi-Box.

Gruß von Haus zu Haus
Rainer (Forumbetreiber)

"Vom Mund zum Ohr auf dem Strahle der elektrischen Kraft!"
Als MP3-Datei: http://www.welt-der-alten-radios.de/files/auf-dem-strahl.mp3

16.12.15 09:54
Herrmann 

WGF-Nutzer Stufe 3

16.12.15 09:54
Herrmann 

WGF-Nutzer Stufe 3

Re: Eigenbau Radio in altem Gehäuse

Hallo zusammen,

Auto-Lautsprecher sollten eigentlich bestimmungsgemäß keine allzu weiche Aufhängung haben, da der Einbauort Tür oder Hutablage einem offenen Gehäuse ähnelt.

Die Härte der Aufhängung äußert sich beim Äquivalenzvolumen Vas, welches sich bei einem ordentlichen Lautsprecher in den technischen Daten wiederfindet. Das ist dasjenige Luftvolumen in einer geschlossenen Box, welches auf die Membran die gleiche (in dem Fall pneumatische) Rückstellkraft ausübt, wie die mechanische Rückstellkraft der Membranaufhängung (Sicke und Zentrierung). D.h., kleines Äquivalenzvolumen = harte Aufhängung.
Als grobe Faustregel kann gelten: Ist das Äquivalenzvolumen in Litern so groß wie die Membranfläche in Quadratzoll oder sogar noch größer, haben wir es mit einer weichen Aufhängung zu tun. Ist das Äquivalenzvolumen nur halb so groß oder noch kleiner, ist die Aufhängung hart. Dazwischen befindet sich ein Übergangsbereich.

Gruß
Herrmann

16.12.15 10:32
Herrmann 

WGF-Nutzer Stufe 3

16.12.15 10:32
Herrmann 

WGF-Nutzer Stufe 3

Re: Eigenbau Radio in altem Gehäuse

Hallo Rainer,

der sog. "80Watt"-Lautsprecher würde mit einem willkürlich gewählten Sinuston bei 80W höchstwahrscheinlich kaputt gehen. Die 80W RMS-Angabe (sofern sie das überhaupt ist) kam mit allerlei Meßtricks und Spezialbedingungen zustande.
Die Leistungsangaben von mehr als 30 Jahre alten Lautsprechern, welche meist 1-stellig waren, entsprachen hingegen meist wirklich der Leistung eines beliebigen elektrischen Signals, das der Lautsprecher klaglos überstand, sogar Gleichstrom.

Bei der Physiologie des Hörens ist zu beachten, daß für eine Verdoppelung des Lautstärke-Empfindens die Leistung zu vervierfachen ist. Eine Verdoppelung des Lautstärke-Empfindens entspricht einer Steigerung des Schalldruckpegels um 6dB.

Durch diese nichtlinearen Zusammenhänge lohnen sich Lautsprecher mit hohem Wirkungsgrad enorm, um das Radiochassis effizienter, energiesparender, leichter und kostengünstiger zu machen. Der Unterschied zwischen Lautsprechern mit niedrigem und hohem Wirkungsgrad kann durchaus 12dB betragen. Um die gleiche Lautstärke zu erzielen, benötigt man bei einem Lautsprecher-Wirkungsgrad von 86dB/1W/1m die 16-fache Endstufenleistung gegenüber einem Lautsprecher mit 98dB/1W/1m.

Gruß
Herrmann

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