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Wumpus-Gollum-Forum von "Welt der Radios".
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Tatsächliche Spannungsangaben bei VE301 dyn w
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08.12.14 07:17
wumpus 

Administrator

08.12.14 07:17
wumpus 

Administrator

Tatsächliche Spannungsangaben bei VE301 dyn w

Hallo zusammen,

es gibt auf diversen Schaltbildern im WWW zum Volksempfänger VE301w dyn (VE301 dyn w, VE301dyn) also der Wechselstrom-Ausführung mit der Rechteckskala UNTERSCHIEDLICHE und sich total widersprechende Angaben über die Spannungswerte.

So finde ich Werte zwischen 360 und 240 ? Volt für die Spannung (zwischen Netzgleichrichter und Feldspule) zur Masse.

Wer verfügt über einen real existierenden Volksempfänger VE301dyn w, der funktioniert?

Es gilt folgende Spannungen zu messen:

1) Spannung gegen Masse der Anodenspannung vor der Siebdrossel/Feldspule (360V ?)
2) Spannung gegen Masse der Anodenspannung hinter der Siebdrossel/Feldspule (220 V ?)
3) Spannung gegen Masse an der Anode der RES164 (200 V ?)
4) Spannung gegen Masse an der Anode der AF7 (50 V ?)
5) Spannung gegen Masse am Schirmgitter der RS164 (75V ?)
6) Spannung gegen Masse am Schirmgitter der AF7 (23V ?)
7) Spannung über den 450 Ohm-Widerstand (der die negative Gittervorspannung für die RES164 erzeugt und zwischen den Anoden der RGN1064 und Masse liegt) (11,5V ?)

Die in Klammern stehenden Angaben findet man am meisten auch (zum Teil) im Stockhusen-Buch.

Gemessen werden soll 3 Minuten nach Einschalten, keine Antenne und Erde angeschlossen, Rückkopplung auf Schwach-Anschlag. Kein Sender hörbar.

Ich habe derzeit bewußt keine Spannungsangaben in meinen Schaltbild des VE301dyn w (der mit der Rechteckskala) auf meiner Volksempfängerseite:
http://www.welt-der-alten-radios.de/gesc...faenger-22.html



Gruß von Haus zu Haus
Rainer (Forumbetreiber)

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08.12.14 08:11
RFTHeinz 

WGF-Nutzer Stufe 3

08.12.14 08:11
RFTHeinz 

WGF-Nutzer Stufe 3

Re: Tatsächliche Spannungsangaben bei VE301 dyn w

Hallo Rainer,

mein Tupel zu dem Gerät in den 80er Jahren restauriert, spielt aber nicht oft . { 327, 213, 197, 62, 64, 27 }

Gruß Heinz

Zuletzt bearbeitet am 08.12.14 08:31

08.12.14 11:42
wumpus 

Administrator

08.12.14 11:42
wumpus 

Administrator

Re: Tatsächliche Spannungsangaben bei VE301 dyn w

Hallo Heinz,

die 27 Volt über den 450 Ohm (7) erscheint mir recht hoch?



Gruß von Haus zu Haus
Rainer (Forumbetreiber)

08.12.14 20:03
Uli 

WGF-Premiumnutzer

08.12.14 20:03
Uli 

WGF-Premiumnutzer

Re: Tatsächliche Spannungsangaben bei VE301 dyn w

Rainer, ich schätze, die Nr7 hat er schlicht vergessen...
Hab leider nur einen Wn, wenn Dir da auch mit nachmessen geholfen ist...

Zuletzt bearbeitet am 08.12.14 20:04

08.12.14 20:14
wumpus 

Administrator

08.12.14 20:14
wumpus 

Administrator

Re: Tatsächliche Spannungsangaben bei VE301 dyn w

Hallo Uli,
das mit der Nr. 7 wird es sein. Ich kann wohl nicht bis sieben zählen...

Ja eine Messung am Wn wäre auf jeden Fall interessant.




Gruß von Haus zu Haus
Rainer (Forumbetreiber)

08.12.14 23:29
Uli 

WGF-Premiumnutzer

08.12.14 23:29
Uli 

WGF-Premiumnutzer

Re: Tatsächliche Spannungsangaben bei VE301 dyn w

Na da hab ich doch glatt noch schnell vor der Arbeit meinen VE für Dich zerlegt :)
Folgende Spannungen hätte ich im Angebot:


1) Spannung gegen Masse der Anodenspannung vor der Siebdrossel/Feldspule (360V ?)
2) Spannung gegen Masse der Anodenspannung hinter der Siebdrossel/Feldspule (220 V ?)

--> Mangels Drossel vor und hinter dem Lautsprecher gemessen: 280V bzw 260V
Spannung hinter dem Gleichrichter: 337V. Die fehlenden 57V fallen an dem 3kOhm Widerstand hinter dem GL ab.

3) Spannung gegen Masse an der Anode der RES164 (200 V ?) --> 260V (logisch, s. Spannung am LS)

4) Spannung gegen Masse an der Anode der AF7 (50 V ?) --> 64V

5) Spannung gegen Masse am Schirmgitter der RS164 (75V ?) --> 128V

6) Spannung gegen Masse am Schirmgitter der AF7 (23V ? --> 20V

7) Spannung über den 450 Ohm-Widerstand (der die negative Gittervorspannung für die RES164 erzeugt und zwischen den Anoden der RGN1064 und Masse liegt) (11,5V ?)

Mangels 450Ohm an dem entsprechenden 700Ohm gemessen: 10V

Bemerkungen:
Das Gerät wurde am Trenntrafo bei exakt 220V betrieben. Bei Netzspannung werden die Spannungen natürlich etwas höher liegen.
Das Gerät spielt mit den original Kondensatoren (bzw mit denen, die drinnen waren, ich habe keine erneuern müssen und wollen, da der VE sowieso nur zu Demonstrationszwecken zum Einsatz kommt!
Siehe Bild.



Zuletzt bearbeitet am 08.12.14 23:31

Datei-Anhänge
VE301Wn.jpg VE301Wn.jpg (215x)

Mime-Type: image/jpeg, 138 kB

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