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Philips BD 390A
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13.08.22 09:23
WalterBar 

WGF-Premiumnutzer

13.08.22 09:23
WalterBar 

WGF-Premiumnutzer

Re: Philips BD 390A

regency:

...um meine eigene DUMMHEIT.


Hallo Jan,

und ich dachte immer, ich wäre der Einzige, der Stunden damit zubringt, nach Fehlern zu suchen, die eigentlich keine sind.
Der Rest wird sich auch finden lassen. Übrigens benutze ich das gleiche Oszilloskop, verwende aber lieber die Tastköpfe
des alten Hameg. Ich habe den Eindruck, dass die Kabel besser geschirmt sind.

Gruss
Walter

Zuletzt bearbeitet am 13.08.22 09:42

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13.08.22 10:44
regency 

WGF-Premiumnutzer

13.08.22 10:44
regency 

WGF-Premiumnutzer

Re: Philips BD 390A

Hallo Walter,
habe in der Fehlersuche und zur Funktionsweise durch die Kommentare dabei viel dazu gelernt.

Dass mit den Tastköpfen ist auch ein guter Rat, man sieht im Foto unten rechts z. B. ein Signal, dass verrauscht aussieht. In Wirklichkeit empfängt das Messkabel UKW vom Berliner Fernsehturm, was auch der kleine Block-Kondensator am Oszi Eingang nicht ganz weg filtert.

Schönes Wochenende!
Jan

13.08.22 16:48
WalterBar 

WGF-Premiumnutzer

13.08.22 16:48
WalterBar 

WGF-Premiumnutzer

Re: Philips BD 390A

Hallo Jan,

ich dachte mir schon so etwas in diese Richtung. Allerdings können die Anschlüsse des Kondensators als unerwünschte Antenne wirken. Versuche einmal einen "offenen Viertelwellen-Stub". Hierzu muss die störende Frequenz bekannt sein. Wenn es mehrere Frequenzen sind, was anzunehmen ist, dann nimm das Mittel aus oberer und unterer Frequenz. Das offene Koaxkabelstück muss dem Viertel der Wellenlänge multipliziert mit dem Verkürzungsfaktor entsprechen. Der grosse Unterschied in den Kabelimpedanzen bringt eine Unwägbarkeit ins Spiel, sodass man experimentieren muss. Für 50 Ohm Kabel wäre der Faktor 0,66. Ich würde das Kabel ohne Verkürzungsfaktor bemessen und dann zentimeterweise mit dem Seitenschneider abpitschen, bis sich eine Wirkung ergibt. Sollte noch Kabel einer alten MW-Autoradioantenne vorhanden sein, würde ich dieses mittelohmige Koaxkabel verwenden. Hier wäre ein deutlich höherer Verkürzungsfaktor anzunehmen, vielleicht 0,85.

https://www.funkmeldesystem.de/threads/2...ne-4m-2m/page63

Gruss
Walter

Zuletzt bearbeitet am 13.08.22 17:01

13.08.22 20:20
regency 

WGF-Premiumnutzer

13.08.22 20:20
regency 

WGF-Premiumnutzer

Re: Philips BD 390A

Hallo Walter,

ja, die Messtechnik! Als ich NF noch mit einem 10 MHz Oszi gemessen habe, dachte ich, woher kommt nur das Restrauschen. Es ist ja auch sehr gering, stört mich also nicht sehr. Das mit dem Viertelwellenstub will ich mir trotzdem merken, Danke dir.
Gruß, Jan

14.08.22 15:23
HB9 

WGF-Premiumnutzer

14.08.22 15:23
HB9 

WGF-Premiumnutzer

Re: Philips BD 390A

Hallo zusammen,

für diese Probleme hat jedes ernstzunehmende Oszi Abhilfemassnahmen integriert:

Analoge Bandbreite begrenzen
Für NF-Signale braucht man nicht 100MHz Bandbreite, daher haben alle HF-tauglichen Oszis (so ab der 60MHz-Klasse) ein zuschaltbares Tiefpassfilter, das die Bandbreite auf üblicherweise etwa 20MHz begrenzt, was das Problem UKW- Einstreuung löst. Achtung! Viele Oszis haben in den empfindlichsten Messbereichen implizit eine Bandbreitenbegrenzung, was dazu führt, dass bei schwachen Signalen die 'Störungen' plötzlich weg sind, wenn die Y-Empfindlichkeit erhöht wird. Diese wird häufig nicht angezeigt und steht nur als 'Kleingedrucktes' in den Technischen Daten.

Richtige Dezimation wählen
Im NF-Bereich wird die Samplingrate von mehreren 100MHz bis GHz nicht benötigt und die anfallende Datenflut kann auch nicht dargestellt werden (zu wenig Auflösung vom Display). Hier kann bei allen besseren Digital-Oszis gewählt werden, wie die überzähligen, nicht darstellbaren Samples vernichtet werden sollen:

1. einfach weglassen (Einstellung 'Sample')
2. Minimal- und Maximalwert der vernichteten Samlples anzeigen (Einstellung 'Peak')
3. Tiefpassfilterung auf digitaler Ebene (Einstellung 'High Resolution' oder ähnlich)

Der Fall 1 ist am einfachsten, gibt aber Aliasing und man sieht die Information der vernichteten Samples nicht, ist also eher ungeeignet.

Im Fall 2 gibt es auf dem Schirm ein leuchtendes Band wie bei einem analogen Oszi, wenn hochfrequente Signalanteile vorhanden sind (also solche, wo die Periode so kurz ist, dass sie auf dem Schirm als vertikale Linie zusammengestaucht ist). Diese Einstellung ist bei unbekannten Signalen nützlich, da man sofort sieht, wenn ein HF-Signal überlagert ist, das sonst womöglich als Aliasing zu Verwirrung führt.

Fall 3 bedeutet, dass alle hochfrequenten, nicht darstellbaren Signalanteile weggefiltert werden. Da auch hochfrequentes Rauschen weggefiltert wird, ergeben sich im NF-Bereich sehr saubere Signale mit erhöhter Auflösuing. Diese Einstellung ist somit sinnvoll, wenn man entweder weiss, dass es keine hochfrequenten Signalkomponenten gibt oder sie nicht interessieren.

Daneben gibt es noch die Möglichkeit, das Signal über mehrere Messungen zu mitteln ('Average'), was natürlich nur bei exakt periodischen Signalen Sinn macht.

Gruss HB9

14.08.22 16:24
regency 

WGF-Premiumnutzer

14.08.22 16:24
regency 

WGF-Premiumnutzer

Re: Philips BD 390A

Hallo HB9, der interessante, allgemein die Messtechnik betreffende Beitrag wird wohl in diesem Thread ganz fix in der Versenkung verschwinden, aber vielen Dank dafür.
Gruß, Jan

14.08.22 20:06
HB9 

WGF-Premiumnutzer

14.08.22 20:06
HB9 

WGF-Premiumnutzer

Re: Philips BD 390A

Hallo Jan,

da hast du recht. Die Thematik ist aber auch hier aufgenommen: https://www.wumpus-gollum-forum.de/forum...&thread=196
Es ging mir nur darum, den Tipp zu geben, dass im Oszi schon Möglichkeiten vorhanden sind, das Messproblem zu lösen.

Gruss HB9

Zuletzt bearbeitet am 14.08.22 20:07

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